Durch die Unterzeichnung eines „Memorandum of Understanding“ ist RWE nun in den türkischen Markt eingetreten. Der Energiekonzern will sich jetzt an einem türkischen Stromerzeuger beteiligen und mit diesem gemeinsam weitere Kraftwerke bauen.
Der Konzern will ausserdem mit einer eigenen Landesgesellschaft auch in der Türkei vertreten sein. Das Tochterunternehmen mit Sitz in der Bosporusstadt Istanbul wird in den nächsten Tagen in das Handelsregister eingetragen.
RWE-Vorstandsvorsitzender Jürgen Großmann: „Die türkische Wirtschaft ist dynamisch und bietet große Wachstumschancen. [...] Der Strom- und Gasbedarf des Landes wird voraussichtlich pro Jahr um mehr als 5 Prozent wachsen.“
Raffzahn
Aber taktisch sehr klug; Die Türkei ist ein Land mit wirtschaftlich gesehen sehr grpßen Perspektiven.
war ja klar… sobald es was abzustauben sind, sind die dabei…
was ist ein „Memorandum of Understanding“???
Seht es von der positiven Seite. Ein Land wie die Türkei kann möglicherweise viel von einem Riesenkonzern wie RWE lernen.
Die Infrastruktur wird verbessert, und ein rohstoff- und kulturreiches Land wie die Türkei wird der benachbarten EU nicht schaden.
Beste Grüße aus Hessen,
Henry B.
Hallo m0lz,
“Memorandum of Understanding”: Eine Art schriftliche Abmachung, wie eine Vereinbarung auf einen noch abzuschließenden Vertrag.
Das MoU hat keinen rechtliche Bindungswirkung und is quasi nur ein Vorvertrag.
Viele Grüße,
Tanja Marschall
TopTarif News-Team
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@ tanja
yo echt unkonkrete aussage, das…
Horst, du kannst ja auch eine bessere Definiton schreiben anstatt zu meckern.
Und was RWE angeht… Die konkurrierenden Stromanbieter bieten einfach billiger Strom als RWE. Während die munter Strompreise erhöhen, gibt’s von z.B. eprimo Billigstrom, der kein Stück schlechter ist!! In der Türkei ist der Markt nicht so liberalisiert wie hier, daher erhoffen die sich, ihren Marktdefizit in Deutschland auszugleichen.
Jacob
Das für RWE als Stromanbieter in Deutschland die Karten schlecht aussehen, ist ja wohl jedem klar. Wechselzahlen steigen ständig, darüber stehen doch jeden Tag Berichte in Zeitungen und auch im Fernsehen wird immer wieder darüber gesprochen. Billig Strom gibt es überall in internet-affinen Ländern wie Deutschland, heißt dann wohl für RWE nichts wie rauf auf den türkischen Markt!
Beste Grüße,
Henry
naja billig strom macht rwe ja nun überhaupt nicht, und da die wenigsten deutschen den stromanbieter wechseln, ist es klar dass die ein mörder geld scheffeln. sie sehen natürlich den aufwärtstrend von billigstrom, und expandieren jetzt in neue märkte. eine bekannte taktik, auf einen alternativmarkt auszuweichen.
Die Lösung heißt einfach Stromanbieter wechseln. Das einzig gute an der Strombranche ist, dass der Verbraucher doch einigermaßen etwas gegen die horrenden Strategien der Großkonzerne unternehmen kann UND auch noch selbst davon profitieren kann. Stromtarife vergleichen ist mittlerweile kein Problem und billiger Strom schadet – wie schon erwähnt – niemandem.
Was auch immer deren Plan ist – Stromanbieter haben nie was gutes vor. Sie erhöhen die Sstromtarife schamlos, lassen dem Markt und billig Strom kaum eine Chance und schaden nur der Wirtschaft. Und wie man E.ON sieht, ist denen das nicht einmal genug.