25. Feb 2008
Fernseher, Stereo-Anlage und Co sollen natürlich immer einsatzbereit sein. Doch warum sollten sie im Stand-By-Betrieb bleiben, wenn man sie gerade nicht benötigt? 5,7 Milliarden Euro an ungenutztem Strom ließen sich in deutschen Haushalten pro Jahr sparen ohne auf die geliebten Geräte zu verzichten. Die einfachste Lösung liegt darin, den Stromstecker aus der Steckdose zu ziehen und somit den Kostenfresser Stand-By-Betrieb einzudämmen. Bei Nichtgebrauch richtig ausschalten spart bei einem normalen PC zuhause etwa 2/3 seines gesamten Stromverbrauchs. Dauerhaftes Brummen und rote Lämpchen bei ungenutzten Geräten weisen auf ein hohes Sparpotential zuhause hin, welches sich ganz einfach nutzen lässt und Geld einspart. Ein Versuch ist es wert: Ausgeschaltete Fernseher, Anlagen usw. einfach vom Stromnetz trennen und die Stromausgaben sinken.
Außerdem gibt es noch weitere einfache Maßnahmen im Haushalt gegen grundlos verpulvertes Geld: Ein Blick auf die Energieeffizienz von Kühlschränken und Waschmaschinen entlarvt schnell scheinbare Sparangebote als Stromfresser. Energiesparlampen lassen bei richtigem Gebrauch die Energiekosten ebenfalls sinken (bis zu 70% im Vergleich zur normalen Glühbirne). Und so wie es sprichwörtlich für jeden Topf auch den passenden Deckel gibt, sollte für die Herdplatte zuhause der richtige Topf genutzt werden. Ist er kleiner als die Platte, verpuffen schnell 20-30% Energie ungenutzt.
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22. Feb 2008
Haushalte sparen durch den Stromanbieterwechsel im Schnitt mehr als doppelt so viel wie bei den bisher am Strommarkt angebotenen Sozialtarifen. So erhöht sich die Haushaltskasse bei Familien, die vom Grundversorgungstarif des lokalen Stromanbieters zum günstigsten Versorger wechseln, durchschnittlich um 205 Euro im Jahr. Dieses Sparvolumen beläuft sich in den neuen Bundesländern aufgrund höherer Preise der Grundversorger sogar auf durchschnittlich 273 Euro. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte jüngst die Diskussion um niedrigere Strompreise für arme Haushalte ins Rollen gebracht und von Stromanbietern verstärkt Sozialtarife gefordert. Allerdings führen die bislang am Markt erhältlichen Sozialtarife und Rabatte bestenfalls zu einer Ersparnis von rund 100 Euro. Die meisten Angebote sind zudem auf einen engen Kundenkreis beschränkt.
Der Grundversorger einer bayerischen Kreisstadt beispielsweise gab vor wenigen Tagen einen Sozialtarif für Bedürftige bekannt. Damit wolle das Unternehmen, „einen wirksamen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft leisten“, so entsprechende Medienberichte. Den Antrag kann aber nur stellen, wer bereits mindestens drei Jahre Kunde bei dem Versorger ist. Außerdem ist das Angebot auf 500 Kunden beschränkt. Der Sozialrabatt beläuft sich auf eine Ersparnis von 96 Euro im Jahr. Ganze 149 Euro hingegen kann eine Familie mit sechs Personen in der Stadt an Stromkosten sparen, indem sie vom Grundversorgungstarif zum günstigsten Stromanbieter wechselt (bei Vorauskasse beträgt das Sparpotential 249 Euro).
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19. Feb 2008
Seit der Gründung der ADAC Autoversicherung AG im Oktober letzten Jahres hat sich der Autoclub mit 85.000 neuen Verträgen als „Branchenschreck“ hervorgetan. Autopolicen verkauft der ADAC bereits seit 1992, bislang allerdings nur als Vermittler. An der neuen ADAC Autoversicherung hält der ADAC 49 Prozent, die Mehrheit gehört mit 51 Prozent der Zurich Versicherung. Der Bestand an Verträgen sei zum 31. Januar 2008 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 364.000 gestiegen, so Josef Halbig, Chef der ADAC Autoversicherung AG. Mittelfristig strebt Halbig einen Kundenanstieg auf 600.000 Versicherungsteilnehmer an, was nur auf Kosten der etablierten Anbieter geschehen könne. Denn: „Wir wollen auch künftig deutlich über dem Marktdurchschnitt wachsen, auch wenn der gesamte Markt stagniert“, sagt Halbig. „Ich bin mir sicher, die Konkurrenz beobachtet sehr genau, was wir machen.“ Die Branche ist zum Teil irritiert durch den Vorstoß des ADAC. „Wir haben ohnehin schon heftigen Wettbewerb“, heißt es bei einem der mittelgroßen Autoversicherer. „Der ADAC macht uns das Leben nicht einfacher.“ Branchenriese HUK Coburg (7,7 Millionen versicherte Fahrzeuge), reagiert gelassener: „Man darf den ADAC mit seinen 16 Millionen Mitgliedern niemals unterschätzen“, so ein HUK-Sprecher. „Wir sind gerüstet, bei den Konditionen setzen wir die Maßstäbe.“
Nummer eins der Kfz-Versicherer und Kfz Haftpflichtversicherungen in Deutschland ist die Allianz mit knapp neun Millionen versicherten Fahrzeugen. Die Zurich-Gruppe liegt einschließlich ADAC mit rund 2,6 Millionen Verträgen auf Rang 9. Mit einem Marktanteil der ADAC-Versicherung bei unter einem Prozent hält sich die Aufregung der Branche noch in Grenzen. Der Wettbewerbsdruck unter den KFZ-Versicherern hat zuletzt mit dem Markteintritt von Direktversicherungen deutlich zugenommen. Aber auch die Autohersteller selbst kooperieren mit der Branche, VW beispielsweise mit der Allianz.
Der ADAC selbst sieht seine Autoversicherung als Zusatzangebot für die Mitglieder. „Unser Ziel ist es aber auch, damit interessant für potenzielle Neumitglieder zu sein.“ Punkten will der ADAC vor allem mit zusätzlichen Leistungen wie dem Angebot zur Reparatur in bestimmten Vertragswerkstätten. Diese Zusatzleistungen sollen laut ADAC-Versicherungschef Halbig über das übliche Marktangebot hinausreichen.
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12. Feb 2008
Das größte Sparpotential bei den Stromanbietern in Deutschland haben die Verbraucher im schwäbischen Ulm, gefolgt von den Städten Pforzheim, Saarbrücken, Gera und Leipzig. So kann der Wechsel des Stromversorgers einer Großfamilie in der Donaustadt jährlich 325 Euro einsparen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Rangliste des unabhängigen Verbraucherportals TopTarif. Anlässlich der 2008 in Kraft getretenen Preiserhöhungen bei über 400 Stromanbietern zeigt TopTarif das Sparpotential der 100 größten Städte Deutschlands auf. Allein in den Top 20 Städten dieser Rangfolge können die Verbraucher beim günstigsten Anbieter im Vergleich zum lokalen Grundversorger immer über 180 Euro sparen.
Der mangelnde Überblick im Tarifdschungel von mehr als 900 Stromanbietern in Deutschland ist ein Hindernis für Verbraucher, zu günstigeren Anbietern zu wechseln. „Ein Preisvergleich, was bei anderen Anschaffungen wie Auto- oder Computerkauf heutzutage selbstverständlich ist, würde vielen Verbrauchern beim Thema Energie die Augen öffnen“, so Thorsten Bohg, Tarifexperte des unabhängigen Verbraucherportals TopTarif. „80-90% der deutschen Haushalte bleiben beim lokalen Stromanbieter, zu dem sie automatisch zugeordnet werden, selbst wenn dieser die Preise erhöht.“
Die Chancen für Haushalte aufgrund der hohen Anbieterzahl und Preisvielfalt auf dem deutschen Strommarkt zu sparen, lassen sich in Minutenschnelle auf Vergleichsportalen wie www.toptarif.de ermitteln. Allein durch die Eingabe von Postleitzahl und durchschnittlichen Stromverbrauch listet ein Tarifrechner die günstigsten Anbieter in der Region auf. Der Anbieterwechsel ist für Verbraucher über Online-Formulare möglich.
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12. Feb 2008
Die Stromtarife für den durchschnittlichen Verbrauch einer Familie liegen in den neuen Bundesländern im Schnitt um 4,2 Prozent über den Preisen im Westen. Das ergab eine Untersuchung durch das unabhängige Verbraucherportal TopTarif. Betroffen sind die Bundesländer Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Dort verursachen die teuersten Tarife bei gleichem Verbrauch bis zu 1000 Euro Kosten im Jahr. Zudem schlägt in den neuen Bundesländern das Gehaltsgefälle zu Buche. Laut der letzten Erhebung des Statistischen Bundesamtes lag das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen im Westen um 29 Prozent höher als im Osten. Der Anteil der Stromkosten am Ost-Haushaltseinkommen übersteigt den eines West-Haushaltseinkommens demnach um 50 Prozent.
Sparpotentiale durch den Wechsel des Stromanbieters liegen laut Untersuchung von TopTarif für eine Familie in den neuen Bundesländern im Schnitt bei 273 Euro, im Extremfall bei bis zu 352 Euro pro Jahr verglichen mit dem Grundtarif des lokalen Anbieters. In den alten Bundesländern beträgt die durchschnittliche jährliche Ersparnis beim Stromanbieterwechsel immerhin knapp 205 Euro. Ein kurzer Vergleich über Verbraucherportale wie www.toptarif.de kann für jede Region Deutschlands Sparpotenziale aufzeigen. Denn allein durch die Angabe der Postleitzahl und des jährlichen Stromverbrauches lässt sich in wenigen Sekunden der günstigste Tarif ermitteln.
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11. Feb 2008
TopTarif hat vor wenigen Tagen seinen Gasanbieter Vergleichsrechner gestartet. Noch befindet sich der kostenfreie Service in einer Testphase, doch bereits jetzt sind Online-Abschlüsse bei ersten Anbietern möglich.
Unser Team arbeitet stets an weiteren Verbesserungen, um bei dem Rechner Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit gewährleisten zu können.
Testen auch Sie jetzt unverbindlich unseren Rechner unter www.toptarif.de/gasanbieter, schreiben Sie uns Ihre Meinung und helfen Sie uns so, einen aktuellen und kostenfreien Gasrechner zu unserem Angebot hinzuzufügen!
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5. Feb 2008
Der offene Strom- und Gasmarkt hat für Verbraucher zu keiner Entlastung geführt, so das Fazit einer Ende Januar vorgelegten Studie der Postbank. Im Schnitt ist Energie um die Hälfte teurer geworden als vor zehn Jahren, dem Zeitpunkt, mit dem die Marktliberalisierung ins Rollen kam. Rund 100 Milliarden Euro haben die Verbraucher vergangenes Jahr für Kraftstoff, Strom, Gas und Heizöl ausgegeben. Im letzten Jahrzehnt sind die Energieausgaben entsprechend viermal so schnell gestiegen wie die Lebenshaltungskosten.
Strom kostet die Verbraucher heute etwa 40 Prozent mehr als vor zehn
Jahren. Der Gaspreis hat sich fast verdoppelt. Noch stärker ist der Preisanstieg bei den Erdölprodukten: Für Heizöl wird dreimal so viel bezahlt wie 1998 und für einen Liter Kraftstoff das Doppelte.
Als Hauptursache dafür sind sich die meisten Experten einig: der liberalisierte Energiemarkt ziehe nur einen mangelnd ausgeprägten Wettbewerb nach sich. So hätten sich die großen Versorger das Land untereinander aufgeteilt und ein Oligopol gebildet.
Ähnlich argumentiert auch André Malitzki, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Noch lange nicht könne von einem freien Markt die Rede sein, da viele Strom- und Gasanbieter als Tochterfirmen der Großkonzerne „kartellähnliche Strukturen“ vorweisen. „Trotzdem ist das Einzige, was die Verbraucher für mehr Wettbewerb tun können, zu wechseln“, so Malitzki. Die Sorge, bei einem Anbieterwechsel ohne Strom dazustehen, sei unbegründet. Verbraucherschützer raten im Allgemeinen dazu, den Stromanbieter mit Hilfe eines unabhängigen Tarfifrechners zu wechseln. Dieser ermittelt für den Verbraucher individuell den jeweils günstigsten Tarif und bietet in einfachen Schritten im Internet oder telefonisch den Service, kostenfrei zum günstigsten Stromanbieter zu wechseln.
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4. Feb 2008
Der Eschborner Internet Provider Arcor verkündete nun eine aktuelle Anzahl von DSL Kunden. Beachtliche 2,4 Millionen Sind es zum 31.12.2007 gewesen – somit lohnt sich der Kurs des Unternehmens, welches im dritten Quartal 2007 bei den investierten 58 Millionen besonders stark auf Netzausbau Wert legte.
Der DSL Vergleich zeigt bei der Suche nach einer Flatrate anständige Ergebnisse für Arcor: Bei DSL 16000 belegt der Anbieter beispielsweise Platz 5, bei DSL 6000 allerdings nur Platz 7. Billig surfen kann man also mit Arcor nicht immer.
Konkurrent Hansenet (Alice) schneidet im Schnitt deutlich besser ab. Um so brisanter wird dadurch die Nachricht, dass Hansenet und Arcor ein Bündnis gegen die Telekom planen. Arcor würde dann die Anschlüsse für Alice schalten. Verhandlungen zu dieser Kooperation seien schon weit fortgeschritten heißt es.
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