Haushalte sparen durch den Stromanbieterwechsel im Schnitt mehr als doppelt so viel wie bei den bisher am Strommarkt angebotenen Sozialtarifen. So erhöht sich die Haushaltskasse bei Familien, die vom Grundversorgungstarif des lokalen Stromanbieters zum günstigsten Versorger wechseln, durchschnittlich um 205 Euro im Jahr. Dieses Sparvolumen beläuft sich in den neuen Bundesländern aufgrund höherer Preise der Grundversorger sogar auf durchschnittlich 273 Euro. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte jüngst die Diskussion um niedrigere Strompreise für arme Haushalte ins Rollen gebracht und von Stromanbietern verstärkt Sozialtarife gefordert. Allerdings führen die bislang am Markt erhältlichen Sozialtarife und Rabatte bestenfalls zu einer Ersparnis von rund 100 Euro. Die meisten Angebote sind zudem auf einen engen Kundenkreis beschränkt.
Der Grundversorger einer bayerischen Kreisstadt beispielsweise gab vor wenigen Tagen einen Sozialtarif für Bedürftige bekannt. Damit wolle das Unternehmen, „einen wirksamen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft leisten“, so entsprechende Medienberichte. Den Antrag kann aber nur stellen, wer bereits mindestens drei Jahre Kunde bei dem Versorger ist. Außerdem ist das Angebot auf 500 Kunden beschränkt. Der Sozialrabatt beläuft sich auf eine Ersparnis von 96 Euro im Jahr. Ganze 149 Euro hingegen kann eine Familie mit sechs Personen in der Stadt an Stromkosten sparen, indem sie vom Grundversorgungstarif zum günstigsten Stromanbieter wechselt (bei Vorauskasse beträgt das Sparpotential 249 Euro).
hätte ich ja echt nicht gedacht, dass der sozial stromtarif garnicht so günstig ist. wenn ich bis 250€ im jahr sparen kann, wechsel ich lieber zum stromanbieter mit günstigen stromtarife als den sozialtarif in anspruch zu nehmen. hoffe, es spricht sich rum, weil ja jeder euro zählt für sozialhilfeempfänger
Was soll das für ein sozial Stromtarif sein bei dem man erstmal 3 Jahre schon bei dem Versorger Kunde gewesen sein muss und dann auch nur für 500 Kunden. Da lohnt sich der Strom Preisvergleich. Erstens findet man Strom billiger und zweitens ist der Wechsel zum günstigen Stromanbieter viel unkomplizierter. Eigentlich ist das ja keine schlechte Idee, aber sehr schlecht umgesetzt.
Gruß
Ich habe mal bisschen im Internet nach einem Stromtarife für Niedrigverdiener
in Berlin gesucht, aber bin nicht fündig geworden. Es steht gerade zur Debatte, kann aber noch Jahre dauern bis er eingeführt wird. Wenn man günstige Strompreise finden will, sollte man sich lieber auf die freien Stromvergleich-Portale verlassen. Viele bieten neben günstigen Strom auch einen kostenlosen Service an, der beim Vertragsabschluss hilft.
Das macht den Stromwechsel sehr bequem.
Hallo,
ich habe auch im Netz gesucht. Bei uns ist solch ein SozialTarif nicht verfügbar.
Habe dann einen Preisvergleih bei xxxxx gemacht und habe von EOn nach Lichtblick gewechselt. Bin bis jetzt ganz zufrieden. Habe jetzt ÖkoStrom für 3 Cent weniger als beim alten Versorger EOn mit AtomStrom. Ich kann also auch nur empfehlen den Anbieter zu wechseln, gerade wenn die Stromanbieter Rekordgewinne machen und dsann trotzdem die Preise anheben. Gruß
Sind ja wirklich interessante Neuigkeiten. Werde in dem Fall auch direkt zum günstigsten Anbieter in meiner Umgebung wechseln. Danke für die hilfreiche Info
Gruß Berti