28. Mai 2008
Achtlos werden sie weggeworfen, die Bananenschalen, der Kaffeesatz und die Apfelgriebe – dabei sind sie wertvolle Rohstoffe. Warum also kein Geld aus dem machen, was andere einfach wegwerfen?
Das Schweizer Unternehmen Kompogas will aus Biomüll Gewinn erzielen, doch dafür braucht man sehr viel Mist. 20.000 Tonnen Bioabfall wären pro Jahr nötig, um 1000 Haushalte mit Energie zu versorgen. Aber wie wird eigentlich aus Mist Energie gemacht? Die Antwort ist einfach: Den Mist liegen lassen. Die Gärung der Verwesung sorgt dann für ordentlich Biogas, aus dem wiederum Energie gewonnen wird. Ein kleines Kraftwerk in Klingnau produziert so bereits 2,9 Millionen m3 Biogas jährlich und als Nebenprodukt 18.000 m3 Naturdünger. Über 4 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt das Unternehmen bereits heute. Für die Einspeisung ins Stromnetz bekommt es vom Bund, der CO2-freie Energie unterstützt, umgerechnet 12 Cent pro Kilowattstunde.
Vierzig solcher Werke gibt es mittlerweile, wobei sich 15 davon in der Schweiz befinden. Der Stromanbieter Axo ist mit 49% an Kompogas beteiligt und will bis 2020 sein Angebot an Strom aus Biogas und Wasserkraftwerken noch ausbauen. Dieses Vorhaben des Stromanbieters passt auch hervorragend zu den Plänen des Kanton Bern, der bis 2011 mindestens zehn weitere Biogasanlagen in Betrieb nehmen möchte. Schrittweise soll so der Bioenergieanteil in der Schweiz bis 2035 von 3,3% auf 8% erhöht werden.
Wer in Deutschland einen Energieversorger sucht, der Biogas anbietet, der sollte sich bei einem Vergleichsportal wie TopTarif informieren.
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26. Mai 2008
Immer mehr Autofahrer entscheiden sich, ihr Fahrzeug auf Gas umzurüsten, um sich von den stetig steigenden Benzinpreisen unabhängig zu machen. Dafür ist ein Umbau nötig, dessen Kosten jedoch mit den geringeren Gaspreisen an den Zapfsäulen ausgeglichen werden können und der daher rentabel ist.
Bei der Umrüstung hat der Autobesitzer die Wahl zwischen Erdgas und Flüssiggas. Letzteres hat viele Vorteile zu bieten: Der Einbau eines Flüssiggastanks ist günstiger als die Umrüstung auf die Erdgasversorgung. Darüber hinaus hat der Tank für das Flüssiggas die ungefähre Größe eines Autoreifens und ist somit platzsparender als ein Erdgastank. Dadurch bleibt der Kofferraum besser nutzbar.
Aufgrund der geringeren Umbaukosten und weil Gas in flüssiger Form weniger Platz benötigt, ist die Nachfrage besonders im Bereich Flüssiggas gestiegen. Darüber hinaus existieren weitaus mehr Tankstellen, die Flüssiggas anbieten als solche, bei denen Erdgas getankt werden kann. Beim Umrüsten sollte man allerdings darauf achten, dass die Herstellergarantie nicht verfällt. Dieses Risiko kann man am ehesten dadurch umgehen, dass man auf einer schriftlichen Gewährleistung der Werkstatt besteht, eine externe Garantieversicherung abschließt oder sich gleich einen umgerüsteten Neuwagen kauft.
Wer sein Gas nicht verfahren, sondern lieber günstig verheizen oder damit kochen möchte, der sollte mal bei TopTarif nachsehen, welcher Gasversorger den geeigneten Tarif anbietet.
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26. Mai 2008
Irrtum macht klug. Oder arm, wenn man Telekom-Kunde ist. 10 Millionen DSL-Kunden zählt die Telekom aktuell mit stolz geschwellter Brust, dabei sind ihre Tarife weder sehr innovativ noch besonders preisgünstig.
Für eine mittlerweile übliche 16 MB-Leitung mit Telefon- und Internetflatrate werden derzeit von der Telekom rund 50 Euro verlangt. Dass die Preisvorstellung für dieses Angebots veraltet ist, sieht man, wenn man die DSL-Tarife bei TopTarif vergleicht. Vodafone bietet das gleiche Paket schon für wenig mehr als die Hälfte des Telekompreises an und bei Alice ist es – sogar ohne Mindestvertragslaufzeit – ebenfalls für weniger als 30 Euro erhältlich. Zusätzlich winken dort bei Vertragsabschluss weitere Vergünstigungen wie Einmalzahlungen oder kostenlose Hardware.
All das bietet die Telekom nicht. Der Dinosaurier unter den Netzanbietern in Deutschland hat immer noch nicht verstanden, dass Minutentarife – wie es sie bereits in den Neunzigern gab – heute nicht mehr üblich sind. Trotzdem zählt sie 10 Millionen Kunden. Möchten Sie weiterhin einer von ihnen sein?
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22. Mai 2008
Sie möchten auf Reisen gehen oder vielleicht doch nur einen Kunden besuchen? Haben Sie denn auch an alle Adapter gedacht? An den fürs Handy, den für den MP3-Player und den für die Digitalkamera? Ohne Stromversorgung könnte es nämlich sonst eine verdammt ruhige Zeit werden.
Oder wollen Sie nur an den Strand oder in den Park gehen, wo es ja bekanntlich gar keine Steckdosen gibt?
Dann nehmen Sie doch eine Batterie mit, wie das Universal USB-Ladegerät SCM7880 aus der Power2Charge Reihe von Philips. Philips möchte mit seiner neuen Produktreihe Power4Life die Schwachstelle „Akku bei mobilen Geräten“ durch eine ebenfalls mobile Auflademöglichkeit beheben. Aus fünf Produkten besteht die Power2Charge-Reihe derzeit, nämlich aus drei Universal-USB-Adaptern und zwei Geräten für Auto-Zigarettenanzünder. Der Star der Reihe ist aber bisher eindeutig das Universal-USB-Ladegerät SCM7880. Es wird in einer Tasche mit sechs Steckeraufsätzen geliefert und versorgt Geräte mit einer maximalen Spannung von 5 Volt für eine Dauer von bis zu 15 Stunden.
Also aufgeladen und los geht’s! Endlich haben alle mobilen Geräte fast unbegrenzten Auslauf und wenn Sie sie zwischendurch mal aus Ihrer Tasche nehmen, wird Sie auch kein Gerät im Stich lassen.
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19. Mai 2008
Barfuß am Steuer? Das ist doch verboten! Dies glauben zumindest die meisten Deutschen und nehmen ihren Zehen den Raum zum Atmen. Traurig sitzen sie zu Hause – die Flip-Flops und Sandalen von Autofahrern und auch die zum Sommer frisch geschälten Fußsohlen würden sich wünschen, mal ordentlich Gas zu geben. Dürfen sie aber nicht. Oder vielleicht doch?
Der eine oder andere Versicherer hat schon versucht, sich nach einem Unfall aus der Haftung heraus zu reden, mit der Argumentation, beim Auto fahren kein festes Schuhwerk zu tragen, sei grob fahrlässig.
Doch es gibt keine derartigen Vorschriften über das zu tragende Schuhwerk bei Privatpersonen am Steuer. Diese Annahme sei ein Ammenmärchen, wie die Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV), Lilo Blunck, vergangene Woche erklärte. Bisher sei ihr kein Fall bekannt, in dem ein Gericht entschieden hätte, dass Flip-Flop-Tragen grob fahrlässig ist, äußert Lilo Blunck.
Die einzige Vorschrift, die in diesem Zusammenhang ansatzweise etwas zum Schuhwerk aussagt, ist der Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dieser verpflichtet den Fahrer oder die Fahrerin zur Verkehrssicherheit und damit auch zum Tragen von geeignetem Schuhwerk. Solange allerdings nichts passiert, bleibt ein Verstoß gegen diese Regelung ungeahndet. Erwischen lassen sollte man sich trotzdem nicht – geschweige denn andere dadurch gefährden – denn sonst zahlt man nach Nr. 108 des Bußgeldkataloges 50 Euro und kann seinem Konto in Flensburg 3 Punkte gutschreiben.
Also nicht alles glauben, was erzählt wird. Besonders bei Versicherungen sollte man sich lieber im Vorfeld gründlich informieren. Welche Versicherung für Sie die günstigste Zehenfreiheit bietet, können Sie bei Internetportalen für Preisvergleiche, wie TopTarif, erfahren.
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16. Mai 2008
Nein? Im Juni vielleicht? Bis Juni würde es sogar reichen, denn da starten E-Plus und die Volkswagen Zubehör GmbH ein neues Handy-Angebot. V10 heißt es.
Den ganzen Tag kann man dann für 10 Cent pro Minute telefonieren, ins deutsche Festnetz und ins Netz des Anbieters. Die Mailboxabfrage kostet ebenfalls 10 Cent. 50 Frei-SMS gibt es dazu und abgerechnet wird minutengenau.
Wer ein großer Freund der geschriebenen Kurznachricht ist, der bezahlt allerdings ab der 51. SMS 20 Cent pro Stück. Wer noch mehr zu sagen hat, kann auch unzählige Mails verschicken, denn durch die Surf&Mail Flatrate kann man unbegrenzt das WAP-Portal von E-Plus nutzen und mailen, bis der Finger blutet. Wer ein anderes Portal nutzen möchte, zahlt allerdings.
Das gibt es nicht für 10 Cent? Stimmt! Das gibt es auch nicht, einen Mindestumsatz von 10 Euro im Monat sollte man schon über die 24 Monate Laufzeit generieren, sonst zahlt man diesen umsonst. Eine einmalige Freischaltgebühr von 25 Euro wird übrigens auch fällig.
Wer noch ein neues Handy will, muss bis zu weiteren 10 Euro im Monat bezahlen, allerdings soll es ab Juni auch Handyzubehör zum Tarif geben, das praktischerweise mit nahezu allen Freisprecheinrichtungen der VW-Fahrzeuge kompatibel ist.
Und wo kriegt man den Tarif? Online, in VW-Autohäusern und in den Service-Zentren von Volkswagen TeleCom. Zu vergleichen und das Kleingedruckte zu lesen, lohnt sich also auf jeden Fall. Den TopTarif für sich selbst zu finden, bleibt nach wie vor eine Herausforderung.
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15. Mai 2008
Es kommt häufig vor, dass ein Auto geparkt wurde und sich bei der Rückkehr des Fahrzeughalters zum Parkplatz nicht mehr an Ort und Stelle, sondern in Diebeshand befindet. In Deutschland darf die Polizei dieser bösen Überraschung durch eine gut gemeinte Maßnahme vorbeugen. Autos, die offensichtlich nicht ausreichend gegen Diebstahl gesichert sind, dürfen von der Polizei einem Abschleppdienst überlassen und von diesem verwahrt werden.
Anfangs überlegt der zurückgekehrte Fahrzeuginhaber panisch, ob sein verschwundenes Auto im Parkverbot stand und deshalb abgeschleppt wurde. Dann zieht er plötzlich zaghaft in Erwägung, dass möglicherweise eine Tür nicht abgeschlossen war, ein Fenster offen gelassen wurde und… wo ist eigentlich der Autoschlüssel? Ein Diebstahl liegt nahe. Dieser wurde von der Polizei jedoch vorbeugend vereitelt.
Laut Paragraph 14 der Straßenverkehrsordnung sind „Kraftfahrzeuge […] auch gegen unbefugte Benutzung zu sichern“. Ansonsten kann von der Streifenpolizei für eine unverschlossene Tür oder ein offenes Fenster ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro erhoben werden. Immer häufiger wird allerdings auch die sichere Verwahrung des Fahrzeuges durch den Abschleppdienst angeordnet, was jedoch mit erheblich höheren Kosten verbunden ist. Der Fahrzeughalter soll durch diese Maßnahme zum einen vor Diebstahl geschützt werden, zum anderen soll dadurch die Zahl der Kfz-Delikte reduziert werden. Günstiger als ein gestohlenes Radio, Navigationsgerät oder gar die Entwendung des Autos selbst ist diese Maßnahme tatsächlich, denn Kfz-Versicherungen würden im Fall eines Diebstahls nicht ausreichend gesicherter Fahrzeuge keine Erstattung leisten. Wirklich freuen wird sich aber wohl kaum ein Autobesitzer über die von der Polizei verordnete „Schutzhaft“.
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14. Mai 2008
Zur Abschreckung von Steuerbetrügern hat das italienische Finanzministerium kurzerhand die Einkommenssteuererklärungen von ca. 38 Millionen Bürgern ins Internet gestellt.
Die Seite stieß auf so viel Interesse, dass sie zeitweise überlastet und daher nicht mehr zugänglich war. Die spannende Frage, wie viel Geld der Nachbar oder auch Prominente zur Verfügung haben, beschäftigte offenbar halb Italien.
Neben den Steuererklärungen aus dem Jahr 2005 waren auch die dazu gehörigen Namen, Adressen und Geburtstage aufgelistet worden. Dies öffnet Erpressern und Einbrechern wiederum im wahrsten Sinne des Wortes Tür und Tor – wissen sie doch nun anhand der finanziellen Verhältnisse und Adressen genau, wo ein Einbruch sich lohnen würde.
Die Offenlegung geschützter Daten war erst kurz zuvor Wahlkampfthema und vermutlich auch ein Grund für die Wahlniederlage Prodis gewesen. Dessen gerade abgewählte, aber noch amtierende Regierung ist es nun, die sich auf diese Weise von ihren Nicht-Mehr-Wählern verabschiedet.
Mittlerweile protestieren immer mehr Betroffene und auch ein Datenschutzbeauftragter gegen die Offenlegung der Daten. Nach nur einem Tag wurde die Seite aus dem Netz genommen, die Schadenersatzforderungen in Gesamthöhe von 20 Milliarden Euro laufen jedoch jetzt erst an.
Dabei war die Aktion doch ursprünglich nur gut gemeint. So äußerten sich der Vize-Finanzminister Vesci und der Leiter der Finanzbehörde Romano einstimmig auch im Nachhinein noch sehr verwundert: Das Problem der empörten Bürger können sie nicht nachvollziehen. Die Veröffentlichung der Daten sei von öffentlichem Interesse und letztlich eher ein Zeichen der Demokratie und Transparenz.
Ursprünglich habe man sogar geplant, die Informationen bereits im Januar zu veröffentlichen und sich nur wegen des damals stattfindenden Wahlkampfes dagegen entschieden.
Auch wenn die Daten inzwischen wieder von der Homepage des Finanzamts entfernt wurden – im Internet kursieren sie weiterhin: Einige Menschen hatten sie noch rechtzeitig heruntergeladen und auf anderen Seiten veröffentlicht.
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8. Mai 2008
Am 30.April 1993 wurde das World Wide Web vom Europäischen Kernforschungszentrum CERN zur kostenfreien Nutzung für die Allgemeinheit freigegeben. WWW, das steht nicht für das Internet an sich, sondern ist ein Internetdienst, über den Informationen aus dem Internet zugänglich gemacht werden. Dass gerade mit dem WWW der Grundstein für einen neuen Markt gelegt werden würde, war damals nur wenigen bewusst.
Selbst Softwarehersteller Microsoft hat den Trend erst spät erkannt. 80 Prozent des Internet-Browsermarktes waren bereits vom Netscape-Navigator erobert, als Microsoft die erste Version des Internet-Explorers auf den Markt brachte. Heute wird das Internet dort, wo die Infrastruktur dafür vorhanden ist, von nahezu jedem genutzt – weltweit sollen es um die 1,3 Mrd. Menschen sein. Kaum einer versteht wirklich, wie das Internet funktioniert, aber jeder sucht etwas darin: einen Freund, einen Feind, eine Nadel, einen Heuhaufen, Alles oder Nichts. Vor allem Nichts zu suchen, ist eine verbreitete Freizeitbeschäftigung geworden und wird mit der schönen Redewendung „im Internet surfen“ passend bezeichnet.
Dank der schnellen Internetverbindung über DSL wurde das Internet Anfang des neuen Jahrtausends für viele Surfer auch interaktiv nutzbar. Der Begriff Web 2.0, der diese Entwicklung verdeutlichen soll, wurde 2004 geprägt. Web 2.0 steht dafür, dass jetzt weltweit Text-, Audio- und Videodateien heruntergeladen, heraufgeladen, getauscht, aufgebauscht und in Blogs zerrissen werden. Auch die Politik bleibt davon nicht unberührt. Diktatoren sind nicht grundlos gegen das Internet allergisch, doch auch Demokratien haben ihre Schwierigkeiten mit dem großzügigen Freiraum des Netzes.
Wenn innerhalb von 15 Jahren ein Medium weltweit solch eine Bedeutung erlangt, was ist dann erst in der Zukunft von diesem zu erwarten? Das World Wide Web scheint zunächst einmal in Gefahr zu sein. Dem weltweiten Netz droht laut Lawrence G. Roberts, einem Mitentwickler des Internet-Vorgängers „Arpanet“, der Komplettabsturz. Grund dafür soll die mit ihren 40 Jahren inzwischen veraltete Technologie, die schlechte Programmierung und das wachsende Datenvolumen sein. Mit dem zunehmenden Internet-Traffic sind außerdem Kosten verbunden, die sich inzwischen alle drei Jahre verdoppeln. Alles gar nicht so schlimm, erwidern andere Experten und gehen davon aus, dass die globale und wirtschaftliche Bedeutung des Internets für Unternehmen und internationale Organisationen so groß ist, dass die Funktion des Netzes von diesen auch in Zukunft sichergestellt werden wird.
Ein weiteres Problem, das die Zukunft des Internets betrifft, ist seit dieser Woche wieder in den Medien. Internetnutzer werden von der Adressknappheit bedroht. Ab 2010 oder 2012 können keine IP-Adressen mehr vergeben werden, die für die Nutzung des Internets notwendig sind. Experten tagen dazu jedoch momentan auf einer Fachkonferenz in Potsdam und planen die Umstellung auf das Internet-Protokoll in der Version 6. Diese könnte bis zu 340 Sextillionen Adressen bescheren.
Es liegt wohl in der Natur des Internets, Grenzen zu überschreiten, wenn nötig eben auch seine eigenen. Das Web 3.0 ist schon auf dem Weg. In 15 Jahren wird aber auch dieses höchstwahrscheinlich archaisch anmuten.
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8. Mai 2008
Dass Not erfinderisch macht, sagt bereits ein altes Sprichwort. Wie groß die Not eines Mannes aus dem Schwarzwald war, ist schwer zu sagen, aber seinem Erfindergeist hat sie offenbar nicht geschadet. Jetzt hat der Tüftler ein Mini-Windrad für den Hausgebrauch entwickelt.
Die Besonderheit des Windrads liegt neben seiner Größe in der Wohngebiettauglichkeit. Aufgrund des niedrigen Lautstärkepegels der Mini-Windräder ist es sogar möglich, sie in unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses zu betreiben. Das Windrad kann auch auf Hausdächern angebracht werden und erzeugt dort bereits bei sehr niedrigen Windgeschwindigkeiten Strom. Um eine optimale Einströmung des Windes zu gewährleisten, sind jedoch frei stehende Häuser am besten für den Betrieb einer solchen Anlage geeignet.
Der so gewonnene Strom genüge zwar nicht, um ein Haus komplett zu versorgen, decke aber zumindest den Grundbedarf, der beispielsweise zum Betrieb von Licht, Telefon, Fernseher oder Klingel benötigt werde, so der Erfinder Günter Hacker.
Dieser hat zwei Typen von Mini-Windrädern mit unterschiedlich hoher Leistungsfähigkeit entwickelt. Beide Modelle sind sowohl in der Lage, Akkus aufzuladen als auch Strom in das öffentliche oder eigene Netz einzuspeisen. Das kleinere Windrad ist mit seinem Gewicht von gerade einmal 10 Kilogramm und seinem Flügeldurchmesser von 1,10 Metern speziell für Gebiete mit nur geringer Windstärke entwickelt worden.
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