Reis-Krise in den USA

Auch wenn die Amerikaner wohl eher für Fastfood als für ihre Vorliebe für Reis bekannt sind, ist es jetzt ausgerechnet bei der Versorgung mit Reis zu Engpässen gekommen. Dies erscheint sogar noch absurder angesichts der Tatsache, dass die USA nahezu 90 % ihres Reisbedarfs durch heimischen Anbau decken und darüber hinaus weltweit zu den großen Reis-Exporteuren zählen.
Seit Beginn des Jahres ist der Preis für Reis auf dem Weltmarkt jedoch um 70 % gestiegen und auch im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ bricht offenbar langsam Panik vor einer Lebensmittelknappheit aus. Mehrere Supermarktketten haben bereits eine Beschränkung hinsichtlich der Verkaufsmenge festgelegt, nachdem ihre Kunden alle Reisvorräte aufgekauft hatten.
Aufgrund von schlechten Erträgen und einer zugleich wachsenden weltweiten Nachfrage, ist das Angebot nicht mehr ausreichend.
Von einem Versorgungsengpass will das amerikanische Landwirtschaftsministerium jedoch nicht sprechen. Es sei normal, dass viele Bürger angesichts schnell steigender Lebensmittelpreise beunruhigt seien. Panikreaktionen seien aber nicht gerechtfertigt.

4 Antworten zu “Reis-Krise in den USA”

  1. pauline sagt:

    also, dass die Amis Reis exportieren, war mir neu… wieder was gelernt! :-)

  2. Thomas sagt:

    Sehr guter Artikel ;-)

  3. markus sagt:

    Ist es nicht furchtbar? Habe die Amis nicht schon genug politische Porbleme…kommen jetzt auch noch Nahrungsmittelknappheit dazu. Witzig

  4. saya sagt:

    Ja genau. Trauriges Amerika

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