Babysitter Handy

29. Jun 2008

Die Handynutzer werden immer jünger. Dies ergibt die Studie des Marktforschungsunternehmens IconKids & Youth. Ein Drittel der 8-Jährigen und mehr als zwei Drittel der 10- bis 11-Jährigen telefonieren mobil. Oft sind es die Eltern, die ihren Zöglingen das Handy reichen. Der Wunsch, über den Standort des Kindes informiert zu sein, wächst im Zeitalter von getrennt lebenden und berufstätigen Eltern. Durch diese Fürsorge der Erwachsenen ist abzusehen, dass die Anzahl der Kinder mit Handy weiter steigen wird.
Bedenklich findet das die deutsche Kinder-Krebsstiftung. Die Stiftung rät davon ab, Kinder der Handystrahlung auszusetzen. Zwar habe es kürzlich eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz gegeben, die belegt, dass Handystrahlung für Erwachsene nicht schädlich ist, aber diese Studie besage nichts über die Auswirkungen, die die Strahlungen auf das noch im Wachstum befindliche Kindergehirn hat.


Die Deutsche Netz AG – Solarworld AG möchte Anteilseigner werden

27. Jun 2008

Der Energiekonzern Eon muss nach dem Willen des EU-Parlaments einen Großteil seines Stromnetzes veräußern, um einen fairen Wettbewerb zwischen den Anbietern zu garantieren.
Ein deutsch-französischer Kompromissvorschlag, der vorsah, dass die Netzbetreiber unter strenger Aufsicht ihre Netze behalten dürfen, wurde vom Großteil des EU-Parlaments abgelehnt. Das Parlament bleibt bei dem Ansatz, dass Energieerzeuger und Netzbetreiber eigentumsrechtlich getrennt sein müssen, um willkürliche Preisbildungen zu vermeiden.
Einen ähnlichen Kompromiss hatte Eon-Chef Wulf Bernotat bereits vorgeschlagen. Er hatte die Idee geäußert, eine Deutsche Netz AG zu gründen, der alle deutschen Stromnetze gehören.
Die vier bisherigen Netzbetreiber Eon, RWE, Vattenfall und EnBW könnten ihre Netze als Kapital übereignen und andere Investoren könnten sich dann Anteile der AG erkaufen.
Für dieses Vorhaben konnte er Vattenfall für sich gewinnen, nicht aber RWE und ENBW, die einen Verkauf ihrer Netze ablehnen. Der Grund für die Ablehnung liegt wohl darin, dass auch vorgesehen ist, den Besitz am Netz und die Stimmrechte von einander zu entkoppeln.
Umso erfreulicher ist es, dass Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, diese Woche bekannt gab, dass er eine Beteiligung von 24,9 Prozent an der künftigen Deutschen Netz AG plant. Grünes Licht gab es dafür schon vom Bundesverband Solarwirtschaft und von Banken, mit denen diese Option besprochen wurde. Durch eine Beteiligung könnte so eine stärkere Ausrichtung des deutschen Stromnetzes in Richtung erneuerbarer Energien erreicht werden.
Durch die Investition in die Netz AG könnte so jeder Bürger der Republik Anteilseigner der deutschen Stromnetze werden. Steigende Preise beim Strom würden dann gleichzeitig mehr Rendite für die Aktienpapiere bedeuten und so im Endeffekt sogar mehr Geld in den Geldbeutel des Verbrauchers spülen, als er durch die Preiserhöhung verliert.
Das halten Sie für ein Märchen, das nur finanziell besser Gestellten zugänglich ist? Dann schauen Sie doch mal bei einem objektiven Stromvergleichsportal wie TopTarif vorbei. Durch einen Anbieterwechsel lässt sich fast immer Geld sparen.


Schlechte Noten für DSL-Anbieter

26. Jun 2008

Welche Note würden Sie Ihrem aktuellen DSL-Anbieter geben?
Diese Frage hat Computer Bild seinen Lesern gestellt und innerhalb eines Jahres 20.000 Meinungen gesammelt, deren Auswertung sie letzte Woche präsentierte. Unzufrieden sind die Deutschen. Nur 46 Prozent der Kunden würden ihren DSL-Anbieter weiter empfehlen. Besonders gut wurden nur lokale Anbieter bewertet, während die überregionalen Dienstleister vergleichsweise schlecht abgeschnitten haben. Bewertet wurden 23 Anbieter, nur vier von ihnen erhielten die Note „gut“. Spitzenreiter in der Bewertung war der Münchener Anbieter M-Net, gefolgt von Kabel BW aus Baden-Württemberg und OsnaTel aus Osnabrück. Auf Platz vier positionierte sich die Tochtergesellschaft der Telekom, Congstar, und schloss damit als einziger überregionaler Anbieter ebenfalls mit „gut“ ab.
Der harte Wettbewerb um Preise und Kunden hat zu einem Tarifdschungel geführt, in dem der Kunde nur noch selten den Durchblick hat. Fast immer zieren Klauseln die Verträge, die das Wechseln erschweren oder Werbeversprechen wie 16 Megabit schnelle DSL-Leitungen relativieren. Hinzu kommt, dass viele Anbieter für Rückfragen der Kunden nur noch kostenpflichtige Hotlines anbieten, die nicht nur teuer sind, sondern oft auch inkompetente Beratung bieten. Da hilft nur, sich selbst zu informieren und nicht zu glauben, was in der Werbung versprochen wird oder die kostenpflichtige Hotline wählen. Lesen Sie sich in das Thema DSL-Anbieter ein, bevor Sie einen Zweijahresvertrag abschließen und informieren Sie sich zu den Tarifen bei einem unabhängigen Vergleichsportal wie TopTarif. Der Preisvergleich lohnt sich und durch die Eingabemaske lassen sich viele Tretminen vermeiden.


Energieausweise – besser nicht aus dem Netz beziehen

25. Jun 2008

Zum 1. Juli wird es für Hausbesitzer, deren Haus vor 1965 erbaut wurde, Pflicht, einen Energieausweis vorzulegen. So schreibt es die Energiesparverordnung (EnEv) vor. Eine gute Geschäftsmöglichkeit für Bauernfänger aller Art, die zur Zeit im Internet den Energieausweis für kleines Geld zum Selbstausfüllen anbieten. Mal abgesehen davon, dass der Hausbesitzer auf diese Weise angeben kann, was er will und die Glaubhaftigkeit damit generell zu bezweifeln ist, hat die Verbraucherzentrale NRW jetzt heraus gefunden, dass fast alle Energieausweise im Netz nicht nur unseriös, sondern auch unvollständig sind. Nur zwei der im Internet angebotenen Pässe fragten überhaupt alle 14 Kriterien ab. Vor der Ausstellung eines Energieausweises sollte der Hausbesitzer also überprüfen, ob der Anbieter überhaupt berechtigt ist, solche Ausweise auszustellen. Denn wer einen ungültigen oder fehlerhaften Ausweis vorlegt, dem drohen Strafen bis 15.000 EUR. Bis zum 30. September 2008 gibt es noch eine Wahlfreiheit für Hausbesitzer, ob diese sich einen günstigen, wenig aussagekräftigen „bedarfsorientierten Ausweis“ ausstellen lassen oder den etwas teureren, aber wasserdichten „verbrauchsorientierten Ausweis“ wählen. Für Gebäude, die nach 1965 erbaut wurden, gilt die Ausweispflicht ab dem 1. Januar 2009. Nur wer seine Immobilien selbst bewohnt, braucht keinen Ausweis. Sinn des Ausweises ist es, Hausbesitzer dazu zu verpflichten, das Haus möglichst energieeffizient zu gestalten. Das ist besser für die Umwelt und für den Geldbeutel der Bewohner. Bewohner von energiefressenden Häusern greifen tiefer in die Tasche. Da hilft nur, das eigene Energieverbrauchsverhalten zu optimieren und sich ständig bei Vergleichsportalen wie TopTarif schlau zu machen, ob es die teure Energie woanders vielleicht günstiger gibt.


Strom marsch!

24. Jun 2008

Marschieren und dabei Strom erzeugen. Möglich macht es ein kleiner Generator in der Schuhsohle, der aus Druck Spannung erzeugt. Ursprünglich als Notstromversorgung für Soldaten erdacht, griff ein Unternehmen namens The Facility die Idee auf. Doch dessen Idee ist es nicht, die Schuhe, sondern den Boden selbst mit solchen Generatoren auszustatten. Zur Stromerzeugung eignet sich nämlich nicht nur Druck, sondern auch Vibration. Mit jedem Schritt, mit jeder Schwingung auf dieser Erde wird wertvolle Energie erzeugt, emissionsfreie Energie! Wie viel Energie dabei ungenutzt bleibt, wird anhand der Rechenbeispiele der Facility-Entwickler deutlich. In der Londoner Victoria Underground Station laufen jede Stunde 34.000 Menschen entlang. Damit könnte man beim Einsatz der neuen Technik Strom für 6500 herkömmliche Glühbirnen erzeugen. Denkbar wäre auch, die Vibrationen der U-Bahnen zu nutzen, um die U-Bahntunnel zu beleuchten oder dass die Vibrationen des Straßenverkehrs Ampeln mit Strom versorgen.

Erneuerbare und emissionsarme Energien sind der Trend von heute, deswegen wird dieser Technologie großes Potenzial zugesprochen. Die Entwickler rechnen jedoch vorerst nicht mit einer großflächigen Einführung ihrer Technologie. Bis dahin heißt es wohl weiter Strom kaufen. Wer wissen möchte, welcher Stromanbieter günstig ist und dabei ökologisch verträglich handelt, kann dies bei TopTarif online herausfinden.


CO2-Bewegungsprofil

23. Jun 2008

Mit Bewegungsprofilen kann man nicht nur Menschen ausspionieren, sondern auch etwas Sinnvolles tun: Sein ökologisches Verhalten optimieren. Diesen Ansatz verfolgt die Handysoftware Personal Environmental Impact Report (PEIR), die vom Nokia Research Center und dem Center for Embedded Networked Sensing (CENS) entwickelt wurde. Einmal eingewilligt, zeichnet die Software die täglichen Wege auf und berechnet anhand der eigenen Kraftfahrzeugdaten die persönlichen CO2-Emissionen. Zusätzlich weist es auf feinstaubsensible Regionen hin, so dass man diese entweder ganz umgehen kann oder vielleicht doch mal das Fahrrad zur Fortbewegung wählt. Zu Hause kann man die so gesammelten GPS-Daten dann am Rechner auslesen und auf Karten darstellen. Zur Bewertung des eigenen Bewegungsprofiles werden dann tagesaktuelle Daten wie Wetter, Verkehrslage und Feinstaubkonzentration hinzu gezogen.

Die so gesammelten Daten unterliegen natürlich höchster Geheimhaltungspflicht, doch dem Benutzer steht es frei, die PEIR-Daten den Mitmenschen zur Verfügung zu stellen oder sie sogar bei einem Dienst wie Facebook online zu veröffentlichen. Es sollte einem jedoch klar sein, dass man damit nicht nur Umweltbewusstsein demonstriert, sondern sein Privatleben gläsern macht.


Kaffeemaschine gehackt

20. Jun 2008

Wenn so eine Kaffemaschine allein im Netz unterwegs ist, könnte es Menschen geben, die das interessiert. Nicht wegen des Kaffees, sondern einfach, weil es mal etwas Neues ist, eine Kaffeemaschine und nicht einen Rechner auszuspionieren. Der Kaffemaschinen- hersteller Jura hat ein Internet Coffee System (ICS) entwickelt, das demnächst frei verkäuflich sein soll. Die Hintergrundidee ist, die Maschine fernwarten zu können. Gute Idee mit kleinem Haken: Das funktioniert auch für Menschen, die nicht Besitzer der Maschine sind. Der Sicherheitsexperte Craig Wright hat das ICS diese Woche getestet und geknackt. Er konnte die Kaffee- und Wassermenge für die Standardbereitung verstellen, sowie auch andere Einstellungen, die das Erscheinen eines Servicetechnikers vor Ort nötig machen. Eigentlich war die Idee andersherum gedacht – das ICS sollte das Erscheinen eines Technikers erübrigen. Jura dementiert heute, Craig Wright hätte die Maschine unter falschen Bedingungen getestet. Für den Normalgebrauch sei es nicht vorgesehen, dass die Kaffeemaschine mit dem Netz verbunden ist. Das Netzteil der Maschine sei nur für die Administration durch den Besitzer ausgelegt. Weiter vermutet Jura, das alles sei nur ein Werbegag der Sicherheitsfirma SecurityFocus, für die Craig Wright arbeitet. Fakt ist jedoch, dass wenn die Maschine durch einem Rechner mit dem Internet verbunden ist, der Zugriff auf die Kaffeemaschinensoftware und damit auf die Einstellungen der Maschine möglich ist.


Soziale Energiepreise auf EU-Ebene diskutiert

17. Jun 2008

Steigende Energiepreise vermindern zunehmend die Kaufkraft der EU-Bürger. Insbesondere Geringverdiener sind europaweit von den ständig steigenden Energiepreisen betroffen. Dies hat EU-Kommissionspräsident Barrosso erkannt und befürwortet sozialpolitische Maßnahmen aller Mitgliedsstaaten. Zum Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs am 19. und 20. Juni 2008 will die EU-Kommission einen Maßnahmenkatalog gegen die Energieverteuerung vorlegen.

Das Thema Sozialstrom wurde bereits in den vergangenen Wochen im Bundestag diskutiert. SPD-Parteichef Kurt Beck hatte sich für eine sozial verträgliche Grundversorgung mit Strom ausgesprochen. SPD-Fraktionsvize Kelber hatte ein Staffelmodell vorgeschlagen, nach dem die ersten verbrauchten 500 Kilowattstunden Strom bis zu 30 Prozent günstiger angeboten werden sollen. Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) beurteilt dieses Modell als erfolgsversprechend, da es in anderen europäischen Staaten bereits ähnliche Modelle gebe.


Cyborg-Frauen in grün

16. Jun 2008

Irgendwann werden Mensch und Maschine eins. Filme wie Terminator sind nur ein Ausblick auf den Menschen von morgen. Triumph International Japan hat jetzt einen BH entwickelt, der Brusthalt und Technik vereint. Genauer betrachtet handelt es sich dabei jedoch eher um eine grüne, plüschige Korsage aus Baumwolle.

Zuerst fallen einem die Wasserbeutel im Brustbereich auf, sie erinnern an falsch platzierte Water bra Elemente. Doch im Gegensatz zum Water Bra sind die Tüten nicht innerhalb der Körbchen und lassen sich dort mit Wasser füllen, sondern hängen vor der Brust und sollen bei Bedarf den Durst der Trägerin löschen.

Aber kommen wir zu der tatsächlichen Innovation: Auf der Vorderseite der Korsage ist ein schwarzes Solarmodul befestigt. Steht oder liegt die Trägerin frontal zur Sonne, kann sie so ihr Handy oder ihren Mp3- Player mit Strom versorgen.

Ein marktreifes Produkt ist dieser BH sicher nicht, die Idee an sich ist jedoch ein origineller Ausblick auf die Zukunft mit funktionaler Kleidung.


Handy Dinosaurier hat Geburtstag

13. Jun 2008

Vor 25 Jahren wurde der erste Schritt zur mobilen Kommunikation gemacht – das Handy wurde geboren. Achthundert Gramm wog es bei seiner Geburt, war 33cm lang und kostete knappe 4000 Dollar. Telefonieren konnte man ganze 30 Minuten damit, länger hielt der Akku nicht. Vater des Kindes ist der Ingenieur Martin Cooper. Er entwickelte in den Siebzigern mobile Polizeifunkgeräte für Motorola. Anfang der Achtziger war es dann soweit, am 13. Juni 1983 kam das erste Handy der Welt auf den Markt und wurde Dynatac 8000 getauft. Wegen seiner Größe und Form wurde es auch Schuh oder Knochen genannt. Zur Selbstverteidigung wäre es auch geeignet gewesen, auf jeden Fall mehr als zum Telefonieren. Das Motorola Handy Dynatac 8000 floppte, trotzdem war es der erste Meilenstein auf dem Weg zur mobilen Kommunikation. Inzwischen funken 3,3 Milliarden Handys in der Welt und verbinden damit 80 Prozent der Weltbevölkerung.