Grüner Produzieren

Strom ist teuer. Zunächst zahlt man den Strom an selbst, dann weitere 25 Euro pro Tonne CO2 Emission – und schließlich leidet auch das Firmenimage darunter, wenn man als Stromverschwender gilt. Das haben viele Firmen jetzt erkannt und setzen auf grünen Strom. Die Zentrale von Google in Kalifornien hat es vorgemacht und ist mittlerweile Selbstversorger – durch Solaranlagen. Das ist praktisch, sparsam und gut fürs Image. So sieht es auch der Vizepräsident von Ford, der zugleich auch Umweltbeauftragter des Konzerns ist.

Ford möchte durch den Einsatz von grünem Strom die Umweltbelastung, die durch die eigene Produktion entsteht, reduzieren. Nicht nur die Fahrzeuge selbst sollen weniger verbrauchen, sondern der ganze Lebenszyklus eines Autos soll von der Produktion bis zum Recycling umweltverträglicher werden. Deswegen setzt das Unternehmen Ford seit 2008 auf Wasserkraft, alleine durch das Werk in Köln werden so 190.000 Tonnen CO2 Emissionen eingespart. Der Reinigungsspezialist Kärcher macht es wie Google und nahm 2000 das größte Solarkraftwerk in seiner Region in Betrieb.

Der Trend geht zum Ökostrom. Immer mehr Unternehmen entdecken, dass sich damit Kosten sparen lassen und man gleichzeitig ein reineres Gewissen mit höherem Ansehen kombinieren kann. Wenn auch sie ein kleines Familienunternehmen haben und noch die Investitionen für eine eigene Solaranlage scheuen, dann vergleichen sie doch bei TopTarif, ob es auch für sie eine grüne Alternative gibt.

3 Antworten zu “Grüner Produzieren”

  1. Anonymous sagt:

    Ob man in einer Mietwohnung auch Selbstversorger werden kann?

  2. KayaXY sagt:

    wenn wir alle solarzellen auf unser dach pflanzen würden, wären wir schon einen großen schritt weiter. schade nur, dass solarzellen immer noch so extrem teuer sind, weil irgendein monopolist die preise für einen bestimmten rohstoff bestimmt, der für deren produktion nötig ist.

  3. Kandinski sagt:

    durch den geldbeutel erziehen…

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