Steigende Energiepreise vermindern zunehmend die Kaufkraft der EU-Bürger. Insbesondere Geringverdiener sind europaweit von den ständig steigenden Energiepreisen betroffen. Dies hat EU-Kommissionspräsident Barrosso erkannt und befürwortet sozialpolitische Maßnahmen aller Mitgliedsstaaten. Zum Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs am 19. und 20. Juni 2008 will die EU-Kommission einen Maßnahmenkatalog gegen die Energieverteuerung vorlegen.
Das Thema Sozialstrom wurde bereits in den vergangenen Wochen im Bundestag diskutiert. SPD-Parteichef Kurt Beck hatte sich für eine sozial verträgliche Grundversorgung mit Strom ausgesprochen. SPD-Fraktionsvize Kelber hatte ein Staffelmodell vorgeschlagen, nach dem die ersten verbrauchten 500 Kilowattstunden Strom bis zu 30 Prozent günstiger angeboten werden sollen. Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) beurteilt dieses Modell als erfolgsversprechend, da es in anderen europäischen Staaten bereits ähnliche Modelle gebe.
Wie sie jetzt versuchen vergeblich das wett zu machen, was sie mit der Privatisierung der Energiekonzerne angerichtet haben. Energie sollte in der heutigen Informationsgesellschaft für jeden zugänglich sein.
Energie sollte zunehmend durch private Anbieter an den Verbraucher gebracht werden. Konkurrenz ist wichtig für gute Angebote. Die Gas- und Strom- Anbieter stecken sich zu viel Geld in die eigene Tasche und der Verbraucher muss drunter leiden!
Wer staatlich verordnet ein Oligopol schafft, der sollte sich über die Preisanstiege nicht wundern.
Schwieriges Thema wir müssen uns aber vom Öl lossagen und Alternativen nutzen sonst ist das nicht zu bezahlen.