Der Atomausstieg soll rückgängig gemacht werden, wenn es nach der CDU/CSU geht. Das würde Unternehmen wie E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall sehr gefallen, denn es gäbe noch Millionen zu verdienen mit den noch funktionstüchtigen und abgeschriebenen Atomkraftwerken. „Ohne uns!“, sagt das Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ und fordert Stromkunden dazu auf, zu einem unabhängigen Ökostrom-Versorger zu wechseln. Dies wäre die einzige wirksame Reaktion auf die Pläne der Versorger, die – was Atomkraft angeht – keine Diskussionen oder Vergünstigungen kennen. Die Behauptung, dass der Strompreisanstieg durch Atomkraft aufzuhalten sei, ist bereits von EnBW-Chef Villis widerlegt worden. Zusätzlich verdienen die Konzerne durch die CO2-Emissionszertifikate. Deren Wert stellen sie ihren Kunden in Rechnung, während sie selbst 90 Prozent der Zertifikate geschenkt bekommen haben. Ändert sich an diesem Gebaren nichts, dürften die vier Konzerne allein durch den Weiterverkauf der Zertifikate an ihre Kunden bis zum Jahr 2012 zusätzliche 35 Milliarden Euro verdient haben. Jedes Jahr der Laufzeitverlängerung eines bereits abgeschriebenen Atomkraftwerkes würde weitere 250 bis 400 Millionen Euro in die Kasse des Betreibers spülen. Das Versprechen, einen Teil der Gewinne aus Atomkraft dann in erneuerbare Energien zu investieren, ist kein großzügiges Angebot der Konzerne, sondern eine Notwendigkeit, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Was auch immer aktuell diskutiert oder von den Konzernen versprochen wird – nichts davon wird wahr werden, wenn der Atomausstieg rückgängig gemacht wird. Die einzige Art, sich zu wehren, scheint aktuell der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter zu sein. Wer nicht hören will, der muss halt fühlen und finanzielle Verluste schmerzen die Konzerne sicher am meisten. Wechseln Sie jetzt und setzen Sie ein Zeichen, damit die Atomstromlobby bemerkt, dass Sie sich nicht für dumm verkaufen lassen.
Unglaublich! Ja klar müssen die in erneuerbare Energien investieren, fossile Brennstoffe werden ja in absehbarer Zeit zur Neige gehen. Das dfann allerdings als große wohltätigkeitsgeste zu verkaufen, ist doch dreist. Da hilft wirklich nur der Wechsel zu Ökostrom
Ja und zwar am Besten sofort! Dann kann es einen auch kalt lassen wenn im Wahlkampf sonst was versprochen wird und danach nichts davon passiert.
Wahlkampf? also ich traue seit jahren schon keiner partei mehr über den weg. keine 2 meter. bin da pragmatisch. die sollen mir erstmal beweisen, dass sie das tun, was sie versprochen haben.
und dass bei einer verlängerung der laufzeiten für die konzerne noch millionen zu verdienen sind, das glaub ich gerne!
Wenn sie wenigstens die Absicht hätten, die Millionen zu teilen, aber ne wir werden verstrahlt und sollen dafür auch noch mehr blechen.
tja, Strahlung kostet halt Geld… im Solarium musste dafür ja auch zahlen!
Boah wie fies, – Mia! Wenn man das Geld was man für den Atomstrom ausgibt in Solariumstunden umrechnen würde, könnte man sich selber dadurch sicher in ein Grillhähnchen verwandeln.
die armen atomstrombetreiber wollen doch auch nur leben…wo sollen denn ihre villen den ganzen strom herkriegen.natürlcih wohnen sie nicht in dannenberg. der müll darf bei anderen bleiben.
die sind doch froh über das geschrei, zu hohe preise und so, wir haben nicht genügend strom. statt mal an die zukunft zu denken. es gibt schon ganz andere möglichkeiten, ökostrom gibst nicht nur bei greenpeace. atomstrom gehört ins letzte jahrhundert!