Nachdem der Energieausweis mittlerweile für viele Deutsche Pflicht ist, aber ein großer Teil von ihnen immer noch nicht weiß, wie wichtig das passive Energiesparen ist, hat sich die EnergieAgentur.NRW auf die Fahnen geschrieben, Aufklärungsarbeit zu leisten. Mit dem Portal „Mein Haus spart“ wollen sie Hausbesitzer für Energieeinsparmöglichkeiten im eigenen Haus sensibilisieren. Die Seite demonstriert anschaulich, wie viel Energie durch eine Sanierung des Hauses eingespart werden könnte. Als Modell steht dafür ein interaktives Einfamilienhaus zur Verfügung. An diesem Haus kann der Interessent dann durchspielen und errechnen lassen, wie sich eine Dämmung der Außenwand, der obersten Geschossdecke, des Dachs oder der Kellerdecke energetisch auswirken könnte. Verschiedene Heiztechniken können ebenfalls simuliert werden. Wie würde sich der Einbau einer Wärmepumpe, einer Solarheizung und einer Öl- oder Gasheizung auf die Energiebilanz des Hauses auswirken? Das Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und der EnergieAgentur.NRW soll nicht nur aufklären, sondern auch einen Anreiz schaffen, das eigene Haus zu sanieren.
Wer sich für eine Sanierung entscheidet, kann über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ günstige Baukredite und Zuschüsse beantragen. Bisher wurden 1,6 Milliarden Euro an die Bauwirtschaft und an Hausbesitzer in Nordrhein-Westfalen ausgeschüttet. Sanierungsmaßnahmen stellen aus Sicht des Ministeriums einen wichtigen Faktor zum Klimaschutz dar.
Tja, ich war mal auf der Seite, und die Informationen sind auch recht übersichtlich. Was mich stört ist, dass dort zwar steht, was man machen kann und wie viel man damit sparen kann, nur steht da nicht, wie viel die notwendigen Umbauten kosten, die man machen müsste, um entsprechend Energie zu sparen. Ich glaube kaum, dass eine vollständige Dämmung des Daches besonders kostengünstig ist…Förderung hin oder her…
Denke das verhält sich ähnlich wie bei Solaranlagen, nach 10 Jahren hat man die Investitionskosten durch die Ersparnis wieder raus. Die meisten Häuser stehen ja länger als 10 Jahre.
@Elfriede
Tja, kann sein. Das bringt mir aber wenig, wenn ich jetzt nicht genug Geld habe, um mir die Umbauten leisten zu können. Deshalb wäre es schon ganz schön, wenn die Leute von „Mein Haus spart“ auch mal die nicht so schönen Aspekte des Energiesparens aufzählen würden. Das würde die ganze Seite auch seriöser wirken lassen. So wirkt es auf mich wie eine Seite mit Werbung.
Was sind denn nicht so schöne Aspekte des Energiesparens? Geldarmut oder Frieren? Also oben habe ich gelesen das es staatliche Zuschüsse gibt und wer ein eigenes Haus hat ist normalerweise auch kreditwürdig.
Die „nicht so schönen Aspekte“ sind die Kosten, die im Hier und Jetzt entstehen und die totgeschwiegen werden. Und es soll Leute geben, die mit Krediten eher vorsichtig agieren…
Es geht mir einfach nur darum, dass auf einer solchen Seite auch die Kosten erwähnt werden. Mir geht es gegen den Strich, dass diese einfach nicht genannt werden…
Was kostet die Welt kann ich da nur erwidern Rookee. Welche Kosten sollen denn angemessen sein um die Welt zu retten? Ausserdem spart der Besitzer ja dann auch nicht unerheblich an Energiekosten.