Australiens Farmer können endlich aufatmen. Experten der Australian Wildlife Services hatten eine mehrfach nützliche Idee. Die rapide wachsende Känguru-Population, die den Farmern den Alltag erschwert, könnte genutzt werden. Ihr Vorschlag: Aufessen! Somit hätten die Farmer ein Problem weniger und da Kängurus im Gegensatz zu Kühen kaum Methan bei der Verdauung ausstoßen, könnten Emissionen für das Weltklima gespart werden. Die Rinderaufzucht belastet – wegen der starken Methanproduktion bei der Verdauung der Kühe – das Klima immens. Methangas ist in einem Zyklus von 100 Jahren ein 21 Mal stärkeres Gas als Kohlendioxid. Allein 11 Prozent der australischen Emissionswerte werden durch die Aufzucht von Kühen und Schafen für den Nahrungsbedarf erzeugt. Würden die Australier auf den Fleischverzehr verzichten, könnten diese Emissionen gespart werden. Da sich jedoch 21.360.000 Australier nicht so spontan zu Vegetariern bekehren lassen, wäre Känguru Fleisch eine saubere Lösung. Kostengünstig und kalorienarm wäre das Fleisch auch – Kängurufleisch hat nämlich nur 2 Prozent Fettanteil. Der australische Wissenschaftler George Wilson schlägt deswegen vor, den derzeitigen Bestand von Kängurus von 30 auf 175 Millionen auszubauen und im Gegenzug bis 2020 die Züchtung von Rindern und Schafen um ein Drittel zu reduzieren. Würde dieser Vorschlag befolgt, könnte Australien bei gleich bleibendem Fleischkonsum immerhin noch 3 Prozent der Treibhausgasemissionen des Landes einsparen.
Wie kann man nur dran denken solche süßen Tiere zu essen?
Kaninchen sind auch süß und hast du schon mal in die Augen eines kleinen Lämmchens geguckt? Das wird hierzulande auch gegessen. So lange jemand anders die Schlachtung übernimmt und wir nur das Stück Fleisch auf den Teller bekommen, ist die Süße des Tieres doch völlig egal…
Die Antwort ist also, indem man ihnen nicht in die Augen schaut?
Genau
Oder man wird allgemein Vegetarier. Nur zu sagen, och, was sind die Kängurus aber süß, deshalb esse ich nicht, haut nicht wirklich hin, wenn man gleichzeitig Kaninchen und Lämmer verspeist.
ich hab schon känguruh gegessen, schmeckt gut und nicht viel anders als rund oder kalb. in australien kriegt man das im supermarkt in der kühltheke…
Wahrscheinlich bald noch viel öfter, echt Kalb? Das glaube ich irgendwie nicht.
na ja man brät das so wie steak, eher medium. und es kommt wohl auf das alter des känguruhs an, wie dunkel das fleisch ist…
ich finde das heuchlerisch, problemlos lamm oder rind zu essen – aber „die armen känguruhs“. als fleischesser finde ich darf man da nicht so etpetete sein
in südamerika sind meerschweinchen ja ein grundnahrungsmittel!
Lebe ich in Südamerika, Australien oder Asien?Wenn man so argumentiert, das verlange ich von allen Vegetariern sich fort an nur noch von Seetang zu ernähren!
alberne argumentation, sorry
Was ist daran albern. Nur weil man Pflanzen oder Fleisch isst, kann der persönliche Geschmack dabei doch auch eine Rolle spielen. Glaube Seetang ist für europäische Vegetarier genauso attraktiv wie Kängurufleisch für Fleischesser in Europa.
ich meine damit ja auch nicht, dass es jedem schmecken muss. es geht darum, dass man nicht aus pseudo-nostalgischen gründen den verzehr von känguruh ablehnt aber dann mit appetit in jedes schnitzel beisst. ich seh da keinen unterschied! ob es einem dann schmeckt oder nicht ist nochmal was ganz anderes.
und was ist mit sushi – seetang in meiner lieblingsform!
Sushi finde ich auch gut, aber würdest du den Seetang pur essen?
@ the_one_and_only
absolute Zustimmung. Ich möchte übrigens noch hinzufügen, dass das Argument mit dem Seetang ebenso Quatsch ist. Denn ich glaube nicht, dass Seetang, wenn er denn irgendwo gegessen wird, für europäische Vegetarierer unattraktiv ist. Genauso wenig wie Känguru für europäische Fleichesser. Als ich in Afrika gewesen bin, habe ich dort auch Antilope und Strauss gegessen. Schweine gibt es da nämlich nicht so häufig.
ach, esst doch alle, was ihr wollt! so pauschale aussagen wie „europäische vegetarier essen dies nicht“ und „europäische Fleischesser essen das nicht“ kann man eh nicht treffen. muss doch jeder selbst wissen. esse z.b. selbst kein fleisch, muss aber auch niemanden bekehren.
also, ich kann das argument „süß“ schon nachvollziehen! es ist nicht sachlich, sondern ziemlich emotional, aber das muss ja nicht grundsätzlich was schlechtes sein.
„bambi“ könnte ich auch nicht essen – heimisches tier hin oder her. da käm ich mir irgendwie ziemlich gemein vor…
Was der Bauer nicht kennt, dass frisst er nicht. Sicher sind Geschmäcker sehr individuell, aber es gibt nun mal für jede Region auf der Erde bestimmte Gebräuche was die Nahrung angeht und daraus resultieren auch bestimmte Vorlieben.
also beim japaner oder koreaner bekommt ja manchmal so seetang-salat, der ist sehr lecker. man sollte eben offen sein für alles!
was für ein absolutes luxusproblem…wir sollten froh sein, dass wir überhaupt so wählerisch sein können
Hier ein guter Link zu diesem Thema
http://www.tierschutznews.ch/radar/radar-europa/2579.html