Kein Kaffee – dank Lehman!

Die US-Finanzkrise zieht weite Kreise, Milliarden gingen den Bach hinunter. „Lehman“ konnte seine Milliardenschulden nicht mehr tilgen und rutschte in die Insolvenz, „Goldman Sachs“ schrumpfte an der Börse um 9 Milliarden Dollar im Wert und weitere 500 Milliarden können zahlreiche andere Banken abschreiben.

So weit, so unwitzig – da muss man wohl ein wenig kürzer treten, oder besser gar nicht mehr treten wegen dem Schuhabrieb. Jetzt ist Leistung gefragt, damit es nicht für immer den Bach hinunter geht. Bekanntlich wirkt Kaffee ja leistungssteigernd. Bei „Starbucks“ kann man sich die 4 Dollar für einen „Latte“ zwar nicht mehr leisten, aber es gibt ja eine günstige Alternative bei der FastFood Kette mit dem großen M. Oder doch nicht? Denn der Plan von McDonalds, ihre 14.000 Burgerfilialen mit hochwertigen Kaffeetresen auszustatten, scheint aktuell am Geldmangel zu scheitern. Die „Bank of America“ rückt plötzlich kein Geld mehr raus. Schlecht für die sparverpflichteten Kaffeetrinker der Stadt und noch schlechter für McDonalds, denen das Geschäft ihres Lebens durch die Lappen geht.

Jetzt wird ohne Kaffee nach neuen Geldquellen gesucht: Die Filialleiter sollen überschüssige Mittel finden, um die Schulden zu bezahlen. Es ist nur zu hoffen, dass sie aus Sparambitionen nicht anfangen, den Kaffee zu recyceln.

7 Antworten zu Kein Kaffee – dank Lehman!

  1. Uta sagt:

    Die müssen einen auch alles versauen, wie soll man erfolgreich und produktiv bei der Jobsuche oder dem Aushilfsjob sein, wenns morgens keinen Kaffee gibt?

  2. RedKeep sagt:

    Wo sollen die Filialleiter von McD denn überschüssige Mittel auftreiben? Die Mitarbeiter werden eh schon weit unter der Deckung der eigenen Lebenserhaltungskosten bezahlt, bei den Zutaten wird auch nicht gerade auf überragende Qualität geachtet und das Einheitsdesign der Filialen bietet meines Erachtens auch kein Einsparpotential mehr…könnte schwierig werden…

  3. Leonie sagt:

    Wie hier geschrieben wird es wohl auf Recycling hinaus laufen oder es werden vielleicht ein paar Leute entlassen. Obwohl vielleicht lassen sich ja original McDoof Einrichtungen bei Ebay verscheuern?

  4. RedKeep sagt:

    Was soll den bei McD recycelt werden? Ich nehme an, dass die ein oder andere Filiale geschlossen wird. Wenn Leiter von irgendwas “überschüssige Mittel finden” sollen, ist das meistens verklausuliert für Kolleteralschäden unter den Mitarbeitern…was wiederum verklausuliert für Massenentlassungen ist…naja, die Mitarbeiter von McD verdienen ja sowieso nix, da kann man ihnen nur wünschen, dass sie einen besseren Job finden.

  5. Kathrin sagt:

    vermute auch, es geht eher um “überschüssige mitarbeiter”. da ich sonst auch nicht wirklich einsparpotenzial sehe, kämen als alternative nur preiserhöhungen in frage – aber auch nicht wirklich (wer ginge denn sonst noch dort hin, wenn es nicht mehr so billig wäre?).

  6. Tom sagt:

    als ob amerika noch mehr coffee-to-go fillialen bräuchte *augenverdreh*

  7. RedKeep sagt:

    Naja, wenn jemand sowas noch braucht, dann Amerika. Die haben ja nicht so eine Café-Kultur wie es sie hier in Europa gibt. Wenn man da einen Kaffee trinken will, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich in eine coffee-to-go-Filiale zu begeben… ;)

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