31. Okt 2008
Robocalls waren gestern – heute gibt es das iPhone. Die Wahlen in den USA gehen in die heiße Phase und so versuchen die Konkurrenten John McCain von den Republikanern und Barack Obama von den Demokraten alles, um unentschlossene Wähler für sich zu gewinnen.
Der etwas ältere John McCain setzt dabei auf „Robocalls“. Diese Technik funktioniert so, dass Wählautomaten potenzielle Wähler ungefragt anrufen und sie mit Wahlkampfslogans vom Band belästigen. Das Team Obama ist dagegen etwas innovativer: Sie benutzen eine speziell für Obama entwickelte Software für das iPhone, um Wähler zu gewinnen. Mit dieser Spezialsoftware können Fans von Obama ihre Freunde anwählen und sie dazu auffordern, Obama zu wählen. Dafür wurde in der Software „Obama ’08“ eine Funktion integriert, die auf das Telefonbuch des Nutzers zugreift. Doch nicht nur das: Diese Kontaktdaten werden von der Software auch noch nach Relevanz sortiert. Freunde, die in Bundesstaaten leben, in denen das Wahlergebnis noch unentschieden ist, stehen weiter oben auf der Liste der Freunde, die über Obama informiert werden können. Zudem gibt es für die Obama Wahlkämpfer mit iPhone einen Highscore, in dem eingesehen werden kann, wie viele Werbebotschaften andere schon verteilt haben.
Technik, die begeistert. Datenschützer bezweifeln jedoch, dass eine derartige iPhone Applikation auch in Deutschland zum Einsatz kommen könnte. Die Nutzung der Telefonbücher auf dem iPhone durch die Software wäre hierzulande nicht erlaubt. Beim letzten Wahlkampf in Deutschland waren SMS und E-Mails als moderne Werbeform zum Einsatz gekommen und hatten Spamvorwürfe von vielen Empfängern ausgelöst.
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30. Okt 2008
Und das war es mit der Hochzeit! Fahrerinnen eines Autos sollten sich in Zukunft genau überlegen, ob sie ihre Schwiegermutter samt Cello mitnehmen. Besonders wenn frau selbst kein Cello spielt, könnte es nach einem Unfall ein Problem mit der Fahrzeugversicherung geben. Erstattet werden im Schadensfall nämlich nur Gegenstände, die die Versicherungsnehmerin üblicherweise mit sich herum fährt. So urteilte das Landgericht Coburg, dass ein Autoversicherer bei einem selbst verschuldeten Unfall nicht für das Cello der mitfahrenden Schwiegermutter haften muss. Geklagt hatte die Musikinstrumentenversicherung der Schwiegermutter. Sie hatte den Schaden übernommen, versuchte aber, das Geld von der Kfz-Versicherung wieder zu bekommen. Ärgerlich, nicht nur wegen dem Cello und dem Rechtsstreit, denn Schwiegermutter fährt in Zukunft sicher lieber mit einer anderen Frau.
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29. Okt 2008
Die Finanzkrise lässt auch Russland nicht kalt. Obwohl der Kreml Milliarden in die eigene Wirtschaft investiert, mussten erst kürzlich zwei Wodkafabriken schließen, obwohl es doch in Russland noch nie Absatzprobleme beim Wodka gab. Die geschlossenen Fabriken gehören zum Weda Konzern – einer der größten Alkoholproduzenten des Landes. Als Grund für die Schließung der Fabriken nannte der Eigentümer offene Rechnungen der Supermarktbetreiber. Diese hätten im Zuge der Finanzkrise versäumt, ihre Rechnungen zu begleichen. Dem Alkoholproduzenten OST-Alko geht es noch schlechter; ihm gingen nicht nur zwei Filialen durch die Lappen, sondern Teile des Firmenbesitzes wurden durch das Betreibungsamt im Auftrag der Behörden beschlagnahmt.
Doch nicht nur die Alkoholproduzenten in Russland leiden unter der Finanzkrise. Das wichtigste und bisher auch teuerste Exportgut Russlands, das Erdöl, kostet aktuell nur noch die Hälfte des Preises, den es noch Anfang Sommer gekostet hat. Durch den Börsencrash hat Russland 33 Milliarden US-Dollar an Investitionen verloren und der russische Börsenindex RTS verlor seit Mai 70 Prozent seines Wertes. Die russische Wirtschaft leidet sehr unter der Vertrauenskrise, Kredite sind gar nicht oder schwer zu bekommen. Sogar Oleg Wladimirowitsch Deripaska, der reichste Mann Russlands, bekommt aktuell keinen Kredit mehr und musste verkaufen, um bestehende Kredite zu tilgen. Russlands Wirtschaft droht zusammenzubrechen: Zu viele Kredite wurden aufgenommen, um das wirtschaftliche Wachstum noch mehr zu beschleunigen – das rächt sich jetzt. Bis zum Jahresende 2009 müssen russische Unternehmer 160 Milliarden US-Dollar an ihre Gläubiger zurück zahlen. Seine Sorgen im Alkohol zu ertränken, dürfte jedoch beim fehlenden Wodka im Land schwierig werden.
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28. Okt 2008
Groß soll er sein, der Fernseher, und wenig kosten – das ist der Wunsch der meisten Deutschen beim Kauf eines Fernsehgeräts. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist das wichtigste Entscheidungskriterium beim Fernseherkauf mit 94 Prozent die Bildqualität. Erst danach kommt der Preis, der für 88 Prozent der Käufer wichtig ist. Das Erstaunliche: Platz drei der Topentscheidungskriterien wurde von den Ökos und Sparfüchsen erobert. Statt der Bildschirmgröße, die nur noch für 72 Prozent der Käufer wichtig ist, geht Platz drei an den Stromverbrauch. Ganze 74 Prozent der Befragten erklärten, dass der Stromverbrauch ein Kaufkriterium ist. Die Standby-Funktion ist mittlerweile nicht mehr so wichtig, haben wir doch alle gelernt, dass ein Fernseher am wenigsten Strom verbraucht, wenn man ihn einfach abschaltet. Dies wäre auch im Sinne von Marcel Reich-Ranicki: Eine exzellente Bildqualität und ein großes Bild täuschen nämlich nicht darüber hinweg, dass das Niveau des deutschen Fernsehangebots viele Wünsche offen lässt.
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27. Okt 2008
„Blonde Studentin der Sozialwissenschaften ab 1 Euro zu ersteigern.“ Die Lieferung ist im Preis inbegriffen, denn Sabine Niels kann Bus und Bahn fahren, zu jedem Meldeamt in Brandenburg. Frisur und Kleidung kann sich der Höchstbieter aussuchen, und auch gern die Presse zu dem Date vor dem Meldeamt einladen. Die Sabine ist da nicht so. Als Abgeordnete des Bündnisses 90/Die Grünen im Kreistag Oder-Spree ist Engagement kein Fremdwort für sie. Es geht schließlich um bedeutende Dinge, und zwar die Sulfat Belastung der Spree durch den Kohleabbau in der Lausitz. Mit der ebay Auktion möchte Sabine Niels auf die Unterschriftensammlung gegen die neuen Kohleabbauprojekte von Vattenfall in der Lausitz aufmerksam machen und ganz nebenbei durch das Auktionsgeld das Porto für das Volksbegehren finanzieren. Fünfzig Euro wären schon mal für die gute Sache verdient, ein Hamburger Bieter aktivierte den Sofort-Kaufen-Knopf für einen Brandenburger Freund. Kurz darauf wurde der Sofort-Kaufen-Preis auf 99 Euro erhöht. Mittlerweile ist die Option ganz aus dem Onlineangebot verschwunden, dafür gibt es das Angebot jetzt in einer Begrenzung von fünf Stück. Zugelassen zu dem Treffen mit Sabine sind maximal 20 Personen. Der Bieter oder die Bieterin darf bis zu 19 weitere Personen mitbringen. Die können dann auch mit ins Meldeamt kommen und ebenfalls beim Volksbegehren gegen den Kohleabbau mitwirken – sie müssen aber nicht, falls sie Sabine vor dem Meldeamt nicht überzeugen konnte. Die 35-Jährige Studentin der Sozialwissenschaften beschreibt ihre Idee als „Vermarktung demokratischer Partizipation“ und möchte die Wissenslücken der Bevölkerung über den Kohleabbau schließen. Bis zum 9. Februar 2009 müssen für einen Volksentscheid 80.000 Unterschriften gesammelt werden.
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26. Okt 2008
Die Aktien im Depot sind nichts mehr wert, die Geldbörse leer und der Magen und die Seele schreien nach Futter. Doch billig muss es sein, das Futter, und dabei viele Kalorien bieten – wer weiß, wann es wieder was zu essen gibt. Arbeits- und mittellos ist ein Restaurantbesuch für viele US-Bürger nicht mehr zu finanzieren, aber konsumieren möchte das hungrige Maul dann trotzdem. Was bietet sich da besser an, als den Mund mit einem, oder besser noch zwei Burgern zu füllen? Wer einen Dollar für einen Cheeseburger hat, hat auch einen zweiten Dollar für den zweiten Burger.
Die Fastfood-Ketten in Amerika hatten dank Finanzalbtraum in den letzten Wochen traumhafte Umsätze. Nicht nur der vergleichsweise günstige Kaffee lockt die Menschen in die Filialen mit dem großen gelben M, sondern die Lockangebote für einen Dollar. Da steht der Cheeseburger, die Pommes und der Eistee zur Auswahl, doch meist bestellt der sparwütige Besteller dann doch etwas ganz anderes. Der Handelsexperte Volker Dölle erklärte gegenüber der Financial Times Deutschland, das viele zwar wegen der Lockangebote herein kommen, aber im Endeffekt dann doch durchschnittlich 10 Dollar an der Kasse bezahlen. Gut für McDonald’s, schlecht für die Geldbörsen und Fettdepots der Frustesser. Aber irgendein Depot muss ja gut gefüllt sein, wenn es schon nicht das Aktiendepot ist. Die gestiegenen Absatzzahlen von McDonald’s sollten jedoch dafür sorgen, dass genügend Kaffeemaschinen angeschafft werden können – ganz ohne Kredit, den sogar McDonald’s zur Zeit nicht mehr so leicht bekommt.
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24. Okt 2008
Ein Fahrzeughalter, der sein Auto nicht abschließt, hat auch keinen Anspruch auf Schadenersatz bei Diebstahl. Seit kurzem gilt diese Aussage nicht mehr in der Form.Wie das Oberlandesgericht Saarbrücken aktuell urteilte, verliert ein Autohalter seinen Versicherungsschutz nicht allein dadurch, dass er vergessen hat sein Fahrzeug abzuschließen. Ausschlaggebend für den Versicherungsschutz ist der Ort an dem das Auto abgestellt und nicht abgeschlossen wurde.
In einer ländlichen Umgebung, so die Auffassung der Justiz, ist das Offenlassen des Fahrzeuges für kurze Zeit kein Grund für den Versicherer, die Haftung zu verweigern. Grund für dieses Urteil war die Klage eines Versicherungsnehmers einer Vollkaskoversicherung. Dieser hatte 2004 seine Eltern auf dem Dorf besucht und das Fahrzeug zwar mit einem Lenkradschloss gesichert aber vergessen, die Tür abzuschließen. Als das Ehepaar 10 Minuten später zurückkehrte, war das Auto erstmal verschwunden. Ein paar Meter weiter in der gleichen Straße fand sich das Fahrzeug dann wieder auf. Irgendwer hatte sich an dem PKW zu schaffen gemacht und ihn zum Rollen gebracht so dass er letztendlich durch einen Baum und eine Mauer gestoppt wurde.
Daraufhin forderte der Versicherungsnehmer die Übernahme des Schadens durch den Versicherer, doch dieser lehnte die Haftung mit der Begründung ab, dass das Nichtverschließen des Fahrzeuges grob fahrlässig gewesen sei. Ein Richter des OLG Saarbrücken sah das jedoch anders. Von grober Fahrlässigkeit sei nur die Rede, wäre der gleiche Fall zu einer nächtlichen Uhrzeit, mit laufenden Motor oder in einer Großstadt erfolgt. Da es sich jedoch nur um ein kurzzeitiges Verlassen des Fahrzeuges am helllichten Tag handelte und sich zusätzlich die Diebstahlgefahr nicht aufdrängte, sei nicht von grober Fahrlässigkeit zu sprechen. Der Richter argumentierte, dass zwar auch auf den Land damit zu rechnen sei, dass ein Fahrzeug entwendet und demoliert werde, die Gefahr aber so gering sei, dass der Versicherungsnehmer nicht davon ausgehen konnte. Zusätzlich hätte er sich in unmittelbarer Nähe zu seinem Fahrzeug befunden und konnte jederzeit durch einen Blick aus dem Fenster oder der Tür sein Auto überwachen.
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23. Okt 2008
Wie ist ein Handy-Junkie zu erkennen? Britische Mediziner wissen darauf eine klare Antwort: An den roten Wangen! Mit dem Handy Ewigkeiten zu telefonieren, verursacht nämlich nicht nur glühende Ohren, sondern auch eine Rötung auf der Wange, an die das Telefon gehalten wird. Doch wodurch wird diese Reizung der Haut beim Telefonierenden ausgelöst? Sind es die Handystrahlen? Oder eine Infektion durch Viren auf dem Telefonhörer? Die Lösung ist viel einfacher, wie die Vereinigung britischer Hautärzte erklärte: Viel-Telefonierer mit einem Ausschlag haben wahrscheinlich eine Nickelallergie. Es ist also das Metall im Handy, das den Ausschlag auslöst, und nicht die Funkwellen oder die mangelnde Hygiene am Telefon selbst. Jeder zehnte Handy-Nutzer klagt über Symptome wie trockene, rote und/oder juckende Haut. Um diese zu beseitigen, sollte der Nutzer seine Haut einfach fern von Nickel halten, dann hören die unangenehmen Hautirritationen auch auf. Das könnte jedoch schwierig werden, denn im Gegensatz zu Modeschmuck wird auf Handys nicht angegeben, ob sie Nickel enthalten. Forschungen der Brown University in Providence haben ergeben, dass 10 von 22 Mobiltelefonen, also fast die Hälfte aller Geräte, in ihrer Metallhülle Nickel enthalten.
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21. Okt 2008
Lidl hat einen neuen Weg gefunden, seine Gewinnzahlen zu erhöhen und gleichzeitig das etwas angeschlagene Image des Discounters zu polieren. So weit, so gut – hätten sie bei der Ankündigung ihres Logistikzentrums mit Solardach nicht maßlos übertrieben. Als die Anlage 2006 eröffnet wurde, sprachen Lidl von der größten „Solaraufdachanlage Deutschlands” und von einem klimafreundlichen Logistikzentrum. Diese Bezeichnungen treffen aber nur bedingt auf das Logistikzentrum in Hartheim bei Freiburg zu.
Zwar ist die Erzeugerleistung des Solardachs mit 1,1 Millionen Kilowattstunden beeindruckend und ausreichend für 600 Einfamilien-Haushalte, aber wird in Deutschland von anderen Anlagen übertroffen. Es ist nämlich nicht die größte Solardachanlage Deutschlands: Die Münchener Messe betreibt eine Solardachanlage mit einer doppelt so hohen Leistung und in Bürstadt bei Mannheim gibt es ein Logistikzentrum, welches sogar fünfmal so viel Strom erzeugt wie die Anlage von Lidl.
Am Logistikzentrum ist zudem nichts ökologisch optimiert, abgesehen vom Solardach. 5 Millionen Euro hat Lidl in die Solaranlage investiert – eine Summe, die sich dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes rentieren wird. Gemeint sind damit die Einspeisevergütungen, die die Bundesrepublik für die nächsten 20 Jahre allen Anbietern von alternativen Energien garantiert.
Da die Gewinnmargen mit 0,5 bis 2 Prozent bei Lidl sehr knapp kalkuliert sind, könnte es sein, dass der Discounter mit der Solaranlage auf dem Dach des Logistikzentrums mehr verdient als mit dem eigentlichen Geschäft im Logistikzentrum.
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20. Okt 2008
Komm ein bisschen näher, ich friere. Dass Menschen sich gegenseitig wärmen können, ist eigentlich keine Neuigkeit. Den Menschen jedoch als alternative Wärmequelle zur Beheizung von Gebäuden zu nutzen, ist neu. Die schwedische Immobilienverwaltung „Jernhuset“ hat den Menschen als Heizkörper entdeckt und plant, damit ein 13-stöckiges Bürogebäude zu heizen.
Die Wärme soll am Hauptbahnhof Stockholm gesammelt werden – von den mobilen 250.000 Heizkörpern, die sich täglich im Hauptbahnhof aufhalten. Projektleiter Karl Sundholm möchte die Wärme der Reisenden über Belüftungssysteme nutzbar machen. Die menschliche Wärme soll dabei genutzt werden, um Wasser zu erhitzen, welches dann in ein nahe liegendes Bürogebäude weitergeleitet werden soll. Das betreffende Bürogebäude wird aktuell noch gebaut, soll aber bis 2010 fertig gestellt sein und dann durch die „Fernwärme“ bis zu 20 Prozent der Heizkosten sparen.
Wer jetzt denkt, das wäre eine ganz innovative Idee, die furchtbar kompliziert und teuer ist, der irrt. Sundholm erklärt dazu: „Das ist eine alte Technologie, die in einer neuen Weise genutzt wird. Es handelt sich nur um Wasser, Pumpen und Rohre.“ Aber er wisse von niemandem, der die Technologie in dieser Weise bisher nutze. Laut Angaben des Projektleiters ist das Vorhaben mit einer Investitionssumme von 21.200 Euro auch noch günstig. Die Frage, die offen bleibt: Wer hat die Schweden gefragt, ob sie ihre Wärme spenden wollen? Und plant die Immobilienverwaltung Jernhuset eine Umwandlung des Hauptbahnhofs zur finnischen Sauna?
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