Die Aktien im Depot sind nichts mehr wert, die Geldbörse leer und der Magen und die Seele schreien nach Futter. Doch billig muss es sein, das Futter, und dabei viele Kalorien bieten – wer weiß, wann es wieder was zu essen gibt. Arbeits- und mittellos ist ein Restaurantbesuch für viele US-Bürger nicht mehr zu finanzieren, aber konsumieren möchte das hungrige Maul dann trotzdem. Was bietet sich da besser an, als den Mund mit einem, oder besser noch zwei Burgern zu füllen? Wer einen Dollar für einen Cheeseburger hat, hat auch einen zweiten Dollar für den zweiten Burger.
Die Fastfood-Ketten in Amerika hatten dank Finanzalbtraum in den letzten Wochen traumhafte Umsätze. Nicht nur der vergleichsweise günstige Kaffee lockt die Menschen in die Filialen mit dem großen gelben M, sondern die Lockangebote für einen Dollar. Da steht der Cheeseburger, die Pommes und der Eistee zur Auswahl, doch meist bestellt der sparwütige Besteller dann doch etwas ganz anderes. Der Handelsexperte Volker Dölle erklärte gegenüber der Financial Times Deutschland, das viele zwar wegen der Lockangebote herein kommen, aber im Endeffekt dann doch durchschnittlich 10 Dollar an der Kasse bezahlen. Gut für McDonald’s, schlecht für die Geldbörsen und Fettdepots der Frustesser. Aber irgendein Depot muss ja gut gefüllt sein, wenn es schon nicht das Aktiendepot ist. Die gestiegenen Absatzzahlen von McDonald’s sollten jedoch dafür sorgen, dass genügend Kaffeemaschinen angeschafft werden können – ganz ohne Kredit, den sogar McDonald’s zur Zeit nicht mehr so leicht bekommt.
diese ganzen 1-euro-lockangebote sind doch eh fallen…wenn man zwei burger, pommes und getränk plus eis kauft ist man doch eh schon wieder beim betrag, den ein menü kostet!
und mal ganz ehrlich: wieviel nährwert kann denn schon bitte in einem burger stecken, der einen euro wert ist??
nix als leere kalorien! kein wunder dass die amis immer mehr verfetten
So ist wenigstens der Körper auf die nächste
HungerKrise vorbereitet, die Geldbörse ist es wohl eher nicht.hihi ja, da kann man sich dann auch mal ein paar tage das essen sparen und von den reserven leben
@Berliner_Göre
Nein, das kann man nämlich eben leider nicht. Abgesehen von Fetten braucht der Körper nämlich auch hin und wieder Vitamine. Und an denen baut er durch McD sicherlich keinen Vorrat auf
Ansonsten ist 10 Dollar doch ziemlich billig. Ich komme immer eher auf 10 Euro, wenn ich (kurzfristig) bei McD satt werden möchte.
Rookee, das liegt daran das McDoof seine Preise in jedem Land anpasst, in Frankreich kostet ein Burger zum Beispiel unter einem Euro, weil dort das Einkommen einfach niedriger ist.
10 Dollar sind demnach 10 Euro, oder 10 Franken, je nachdem welche Währung im Land gerade relevant ist.
Frustfressen bekommt da eine ganz neue Bedeutung. Ob einen McDoof danach die Reha bezahlt?
es gibt ja auch den offiziellen big mac-index, bei dem die kaufkraft der währung eines landes am jeweiligen preis eben jenes burgers gemessen wird