Energieklassen für Häuser und Reifen

Strom ist teuer, Energie ist teuer. Wer einen Kühl- oder Gefrierschrank kauft, wird durch bunte Aufkleber mit entsprechenden Energieklassenbezeichnungen darüber aufgeklärt, wie hoch der Stromverbrauch des betreffenden Gerätes sein wird. Bei Häusern und Autoreifen ist das nicht so. Zwar gibt es mittlerweile die Energieausweispflicht für Gebäude, aber warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?
Die Europäische Union (EU) plant aktuell, Energieklassen für Häuser und Autoreifen einzuführen, die ähnlich funktionieren und aussehen sollen wie die Aufkleber an Haushaltsgeräten. Damit möchte sie dem Verbraucher das Energiesparen erleichtern.
Aktuell ist die Europäische Kommission nämlich nicht gerade zufrieden mit dem Sparverhalten der Europäer. Das liegt aber nicht nur an den Bürgern, sondern auch am Maßnahmenkatalog der EU. Würden alle bisher beschlossenen Energiesparvorschriften der EU von allen 27 Mitgliedstaaten befolgt, könnte der gesamte Energieverbrauch damit nur um 13 Prozent gesenkt werden.
Deswegen brütet die Kommission aktuell über neuen Maßnahmen und Vorschriften, die das Energiesparen erleichtern sollen. Schließlich war der ursprüngliche Plan, bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent einzusparen. Da fehlen irgendwie noch 7 Prozent und ein wenig Engagement der Europäer.

12 Antworten zu Energieklassen für Häuser und Reifen

  1. Rookee sagt:

    So viel ich weiß, kann die EU ihren famosen Plan, bis 2020 20 Prozent einzusparen, schon längst zu den Akten legen, weil wie üblich viel schwadroniert, aber wenig gehandelt wurde. Ist doch immer dasselbe mit der EU. Ein zahnloser Papiertiger ist das, nichts weiter.

  2. Grisu sagt:

    Finde es interessant, das die EU zugibt sich selbst Ziele gesteckt zu haben, von denen sie noch nicht weiß wie sie die erreichen will. Das ist irgendwie ein wenig verplant für eine Regierungsbehörde, die sagen soll wo es lang geht.

  3. Monster sagt:

    Joa, kann ich nur zustimmen. Verplant, verplanter, EU. Die kriegen wirklich garnix auf die Reihe. und in dieser Beziehung kann man nichtmal hoffen, das die USA einspringen…

  4. Juliane sagt:

    äähh soweit ich weiss sind die zeiten der USA als weltpolizei doch schon längst vorbei…egal auf welchem gebiet?

  5. Monster sagt:

    Das wird sich beim nächsten Punkt zeigen, wo die EU mal wieder was nicht gebacken kriegt und die USA zumindest einspringen könnten. Könnte aber sein, dass Obama keine Lust mehr hat, immer die Probleme Europas zu lösen…

  6. Ricardo sagt:

    also sorry, aber wann haben denn bitte in letzter zeit die USA europas probleme gelöst???

  7. Tim sagt:

    na hier, ’45 doch ;-)

    oder, Monster?

  8. Monster sagt:

    Schon mal was von Kosovo gehört?

  9. Elvira sagt:

    Schon mal was davon gehört das besonders die USA was die Emissionen angeht eher Schlusslicht als Vorbild ist?

  10. Monster sagt:

    Wer redet denn von Emissionen? Bei dem Plan, die Emissionen einzusparen können die USA Europa sowieso nicht helfen selbst wenn sie das grünste Land der Erde wären. Es geht um die Fälle, in denen die USA den Europäern durch beherztes Eingreifen helfen konnten, weil in der EU mal wieder viel geredet aber wenig gehandelt wurde.

  11. Elvira sagt:

    Also ich sehe da keine Möglichkeit für eine Hilfe durch die USA. Wie sollen sie denn bei einer Sache helfen, die sie selber nicht beherschen?

  12. Leonie sagt:

    Oh nein noch mehr Bürokratie im Namen von Öko. Glaube nicht, das es den Kauf einfacher macht oder gar billiger …

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