Ob Sie eine Grippe haben oder nicht, sehen Sie … wenn Sie Google fragen. Die Datensammelwut von Google ist endlich mal sinnvoll für die Gemeinschaft, also für die Leute, die ihre Daten nur zu gern mit Google teilen. Krankheitssyndrome werden schon lange bei Google eingegeben, nur falls der eigene Hausarzt gelogen hat oder als nicht vertrauenswürdig gilt. Da fragt man doch lieber den Netzdoktor – den man gar nicht kennt.
Auf der Seite Google Flu Trends werden die gesuchten Krankheitssyndrome der eigenen Region gesammelt und ausgewertet. So möchte Google in Zukunft Grippewellen vorhersagen. Der interessierte Sucher kann dann entweder vorsorgen oder doch noch zum Doktor gehen – der hat dann wohl doch nicht gelogen. Im Testbetrieb ist die Seite bisher nur für Amerika ausgelegt, soll aber noch erweitert werden. In Deutschland ist für derartige Frühwarnungen bisher das Robert Koch Institut zuständig. Das Institut kann jedoch erst Frühwarnungen aussprechen, wenn die Symptome durch einen Arzt diagnostiziert und weitergegeben wurden.
Juchuuuu – ein weiteres Internet-Instrument, mit dem sich problemlos von jedem Amateur eine Panik heraufbeschwören lässt – wo die Amis dafür doch sowieso so anfällig dafür sind.
Ne ne, das soll hier in Deutschland mal schön so bleiben wie es ist, nämlich durch Fachmänner gesicherte Erkenntnisse zu verbreiten.
Finde die Idee gar nicht so schlecht, so kann viel früher gewarnt werden. Nur die Frage ist nur ob man den Daten trauen.
Joa, aber erstens ist die Frage, ob man für eine Grippe jetzt so ein riesiges Frühwarnsystem ins Leben rufen muss, zweitens kann die Verlässlichkeit der Daten wirklich in Zweifel gezogen werden: Denn offenbar handelt es sich um eine Auswertung von Menschen, die keine Fachleute sind. Ansonten hätte man ja auch das deutsche System übernehmen können.
was vor allem normalerweise dabei rauskommt, wenn man seine krankheitssymptome googelt…also, da kann man sich meistens gleich in den sarg legen
@Richie
lol, sehr schön ausgedrückt
Aber genau so ist das. Laut google müsste ich schon zehnmal tot sein.
Laut Google ist es ein Wunder, dass ich trotz Pest, Cholera, Reizdarm und Neurodermitis noch exisitiere.
Also ich als erfahrener Fernsehzahnarzt, finde schon das man im Internet wie im Fernsehen etwas über seine Gesundheit erfahren kann.