Interaktiv Lesen mit Google Maps

Wer ein gutes Buch liest, beginnt in seinem Kopf eine Reise. Der Leser verlässt seine Realität für eine kurze Zeit und folgt den Worten und Bildern des Autors.
Wem es an Vorstellungsvermögen fehlt, dem kann jetzt geholfen werden. Es gibt jetzt ein Bilderbuch für Erwachsene. Senghor on the Rocks heißt es, spielt in Afrika und wurde von Christoph Benda geschrieben. Doch dieses Buch schickt einen auf eine neuartige Reise. Alle Orte und Wege die in diesem Buch genannt und beschrieben werden, werden parallel über Google Maps dargestellt. Da fällt es dem Leser schwer, sich zu entscheiden, – lesen oder Karten gucken? Malerisch beschrieben wird der Leser durch Dakar geführt und entdeckt eine Romanwelt und Afrika in Einem. Doch die interaktiven Karten zeigen nicht nur den Weg der Hauptakteure, wird es im Roman Abend, werden auch die Karten dunkler dargestellt.
Doch das Beste kommt zum Schluss: Das interaktive Buch ist im Netz für jeden zugänglich und für die nicht kommerzielle Nutzung kostenlos zu haben. Google Maps und Google Streetview stehen zwar wegen dem Datenschutz immer mal wieder in der Kritik, aber haben in diesem Fall die Einbindung von Kartenmaterial in einen Roman erst möglich gemacht.

5 Antworten zu Interaktiv Lesen mit Google Maps

  1. Friedrich N. sagt:

    leider steigert die einbindung von google maps die literarische qualität des buches auch nicht…

  2. Speedy sagt:

    ja ich hab es ir auch angeschaut…ein netter gag, aber ein echtes buch zu lesen ist doch immer noch was ganz anderes, interaktivität hin oder her

  3. Elfriede sagt:

    Sehe ich ähnlich Friedrich, trotzdem ist ein toller Ausblick darauf wie sich die Medien der Zukunft gestalten werden. Ich fände das sogar als Unterstützung im Erdkundeunterricht sinnvoll, fand Karten allein immer so öde.

  4. Rookee sagt:

    Also ich finde die Idee auch gut. Nicht, dass es ein richtiges Buch ersetzen würde, aber das soll es ja glaube ich auch gar nicht. ist dich eine nette ergänzung der Literatur. :)

  5. Elvira sagt:

    Hm wohl eher der Prototyp der schönen neuen Welt, – ich denke in 10 Jahren lächeln wir alle drüber und finde es niedlich wie weit die Technik damals war.

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