Wer zu viel mit seinem Handy telefoniert, wird blind und muss danach qualvoll sterben.
So die Vermutung jener Forscher, die überprüften, ob Handytelefonate tödlichen Augenkrebs verursachen.
Das Institut für Klinische Epidemiologie in Halle und das Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie in Essen wollten es genau wissen. In einer Studie mit 1610 Teilnehmern wurde der Zusammenhang zwischen Handynutzung und Augenkrebs untersucht.
In der Gruppe der Testpersonen befanden sich 460 Augenkrebspatienten und eine Kontrollgruppe, die sich aus Geschwistern von Augenkrebspatienten, Patienten mit anderen Augenerkrankungen und über 800 Teilnehmern, die keinerlei Vorbelastungen aufwiesen, zusammen setzte.
Untersucht und verglichen wurden die Handygewohnheiten und der Gesundheitszustand der Patienten. Über 20 Prozent der Testgruppe nutzten gar kein Handy, über 40 Prozent gaben an, gelegentlich mit dem Handy zu telefonieren, und etwa ein Drittel der Testgruppe gehörte zu den Vielnutzern.
Das Ergebnis: Es gab keinen nennbaren Unterschied zwischen der Patientengruppe und der Kontrollgruppe. Damit ist für die Forscher erwiesen, das Handy-Strahlung keinen Augenkrebs auslöst.
Quasselstrippen können also aufatmen: Es droht vorerst kein Tod durch einen bösartigen Tumor wie das Aderhautmelanom. Je nach Handymodell und eigener Veranlagung kann aber ein Ausschlag im Gesicht auftreten, der jedoch nicht tödlich ist.
Also all diese Studien, – wer weiß wer die beauftragt hat. Bleibe lieber vorsichtig bei der Handynutzung, – noch gibt es keine Langzeitstudien.
der meinung bin ich auch! wenn ich bedenke, wie glühend heiß mein ohr oft wird… das kann ja nicht gesund sein…