Keine mobile Freiheit in Sachsen-Anhalts Gefängnissen

Gut, das mit dem Mietvertrag hat nicht geklappt und auch der anschließende Bankraub ging in die Hose. Aber das hat auch sein Gutes: Nach der Festnahme gab es eine neue Unterkunft auf Staatskosten.

Die Nachbarn in der Justizvollzugsanstalt Sachsen-Anhalt waren etwas gewöhnungsbedürftig, doch dafür war es gut geheizt und Fernsehen gab es auch. Ein Telefonanschluss war in der Zelle zwar nicht vorhanden, aber wofür gibt es denn Handys? Zum Angucken – wenn es nach der Justizministerin von Sachsen-Anhalt Angela Kolb geht. Die Isolation in einem Gefängnis soll den Straftäter schließlich zum Nachdenken zwingen, nicht zum Telefonieren. Doch bisher gibt es kein Gesetz und keine Technologie, die den Handy Gebrauch im Gefängnis verhindern könnte.

Das soll sich jetzt ändern: Eine erste Abstimmung über ein neues Gesetz zur „Verhinderung von Mobilfunkverkehr auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalten“ erhielt volle Zustimmung.
Der Besitz eines Handys soll bald im geschlossenen Vollzug unterbunden werden. Angedacht ist ebenfalls eine Technologie zur Ortung von Handys und ein Störsignal in den Justizvollzugsanstalten, um ein Handygespräch unmöglich zu machen.

Eine Antwort zu Keine mobile Freiheit in Sachsen-Anhalts Gefängnissen

  1. robert 0702 sagt:

    Also ich kann das ganze nur unterstützen. Ich meine die Gefangenen sollten zwar die Möglichkeit bekommen zu telefonieren aber dann zu festen Zeiten und unter Aufsicht. Ich meine man könnte mit dem Handy auch aus dem Gefängnis noch genügen Unfug anfangen.

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