Dass man mit Google viel Geld verdienen kann, ist nicht neu. Ein britischer Krimineller trieb es dabei allerdings – im wahrsten Sinne des Wortes – dreist auf die Spitze. So nutzte er das Programm „Google Earth“ gezielt zur Vorbereitung seiner Beutezüge.
Mit der Hilfe der Luftaufnahmen des Programms begab sich der Dieb seit September 2008 auf die digitale Suche nach Altmetall auf den Dächern altehrwürdiger Gebäude in London. Wie die britische Zeitung „The Independent“ berichtet, brachte es der Räuber mit seinem ergaunerten Altmetall bei über 30 Diebstählen auf einen Erlös von über 100.000 Euro.
Im Vorfeld suchte der Einbrecher via „Google Earth“ nach dunklen, metallenen Stellen auf älteren Gebäuden und stieg dann mit seinem Komplizen auf die Dächer, um das Metall abzubauen. Mit dieser Aktion hat sich der Variantenreichtum an Abstrusitäten, die man mit „Google Earth“ oder „Google Streetview“ betreiben kann, weiter vermehrt. Schon seit Jahren kursieren beispielsweise Bilder im Netz, auf denen (auch noch heute im offiziellen Programm!) äußerst spärlich bekleidete Menschen aus der Luft beim Sonnenbaden betrachtet werden können.
Etwas neuer ist dagegen die nicht weniger spannende Story um die Suche nach dem versunkenen Inselreich Atlantis mit der Hilfe von „Google Ocean“.
Was neue Kuriositäten rund um Google angeht, da können sich alle sicher sein: Fortsetzung folgt! Bestimmt!
schön zu wissen, dass mna heutzutage nirgendow mehr unbeobachtet ist.. weiß man eigentlich, wann google die aufnahmen macht?
Ich finde trotz der oben genannten Kritik an google earth, dass das ganze eine tolle Sache ist.
Konnte schon oft Freunden zeigen, wo ich mich zur Zeit aufhalte und diese haben sich einen besseren Eindruck meiner Umgebung verschafft.