Apples iPod ist eine richtige Allzweckwaffe. Auch die US-Armee scheint von dem vielseitigen Multimediaplayer sehr angetan zu sein. Nach Berichten des US-Magazins „Newsweek“ plant das Pentagon, den iPod in Zukunft bei Auslandseinsätzen und in Kampfhandlungen zu nutzen.
So soll der iPod, für den laut „Newsweek“ bereits eine entsprechende Militärsoftware entwickelt wird, mehrere bestehende Geräte ersetzen und den Soldaten u.a. als Übersetzungs- und Kommunikationsgerät oder auch zur Steuerung von Bombenräumungsrobotern dienen.
In der bewaffneten Auseinandersetzung gilt heute mehr denn je das Credo: „Vorsprung durch Technik“. Schon seit Menschengedenken werden ursprünglich zivile Erfindungen stets auch für militärische Zwecke genutzt. Man denke beispielsweise an das Rad (Kampfwagen) oder die Bronze- und Eisenherstellung. Auch mit Blick auf die Neuzeit ist Apple bei weitem kein Einzelfall. So nutzen Millionen Menschen weltweit selbstverständlich GPS, was ursprünglich ein militärisches Satellitenortungssystem der USA war und auch heute noch ist.
Der größte Vorteil von Apples iPod ist aber sein vergleichsweise geringer Anschaffungspreis. Moderne Militärtechnik ist oftmals wesentlich teurer in der Herstellung, Anschaffung und Wartung. Da ist das Modifizieren einer bestehenden Plattform oder Hardware wesentlich günstiger.
Vielleicht steigt Apples iPod damit auch zu einem neuen Kultobjekt auf, ähnlich wie es in der Vergangenheit auch die Zigarettenmarke „Lucky Strike“ geschafft hat, die durch die GI’s in aller Welt bekannt gemacht wurde.
Verfasst von toptarif