An viele ungewöhnliche Vertriebswege für Produkte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs haben sich die Käufer und Verbraucher schon gewöhnen können. Ob der Computer bei Aldi, Fahrkarten bei Lidl oder das Mofa bei Kaufland, mittlerweile kann den Kunden kaum noch etwas überraschen. Auch die Möglichkeit, seinen Stromanbieter im Supermarkt wechseln zu können, ist nicht mehr neu.
Ab April steigt nun die Postbank in das Stromgeschäft ein und bietet ihren Kunden die Möglichkeit des Wechsels zum Anbieter Yello Strom an. Die Idee dahinter: Wer mal eben schnell Geld abheben geht oder eine Überweisung tätigt, der kann mit einem einfachen Wechsel des Stromanbieters die soeben getätigten Ausgaben über die offerierten Einsparungen wieder reinholen.
Im Grundsatz ist es ein guter Ansatz beider Vertriebspartner, den Wettbewerb auf dem Strommarkt durch eine gemeinsame Kooperation zu fördern. Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings: Bei der Postbank kann sich der interessierte Verbraucher lediglich für das Produkt eines Anbieters entscheiden. Umfassende Vergleiche zu anderen Wettbewerbern fallen dem Kunden so naturgegeben schwerer. Eventuell günstigere Angebote, mit denen sich noch mehr Einsparpotential erreichen ließe, bleiben so außen vor.
Auch wenn der Prozess des Anbieterwechsels mittlerweile schnell und einfach funktioniert, so sollte die Entscheidung darüber wohldurchdacht und vorbereitet sein. Dazu bieten Vergleichsportale im Internet wie TopTarif umfangreiche Möglichkeiten, sich über die Preise in der jeweiligen Region und über die verschiedenen Anbieter zu informieren.
Na da bin ich mal gespannt ob diese Kombination funktioniert. Ich kann mir schwer vorstellen, das Leute die mal ebend Geldabheben dann auch noch den Stromanbieter wechseln. Und falls jemand einen Stromwechsel von langer Hand plant, warum sollte er dann extra zur Bank gehen und nicht im Internet so einen Wechsel vollziehen?
Wäre toll wenn man hier eventuell in näherer Zukunft lesen könnte wie sich das ganze entwickelt hat. Fall möglich.