Auch die Bundeswehr geht mit gutem Beispiel voran und hat in den letzten beiden Jahren rund 1,5 Milliarden Kilowattstunden Energie eingespart. Dadurch konnte die Armee im Rahmen der „mission E“ ihre Energiekosten um 107 Millionen Euro verringern und 400.000 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids vermeiden.
Wie die EnergieAgentur.NRW als Partner der gemeinsamen Energiesparkampagne mitteilte, sind die Einsparungen durch ein verändertes Nutzerverhalten der Bundeswehrangehörigen und durch Wärmedämmmaßnahmen an Gebäuden realisiert worden.
Jede Medaille hat aber zwei Seiten, so auch in diesem Fall. Die enormen Einsparungen zeigen nämlich unter anderem, wie hoch der Sanierungsbedarf in vielen Kasernen tatsächlich war und immer noch ist. Jahrelang hat man es versäumt, hier im entsprechenden Etat die nötigen Ressourcen freizugeben. Von daher muss natürlich auch die kritische Frage erlaubt sein, wie viel Milliarden Kilowattstunden Energie vor „mission E“ auf Grund zurückgehaltener Sanierungsmaßnahmen „verheizt“ wurden.
Nichts desto trotz bleibt die Maßnahme als solche lobenswert, in der Hoffnung, dass sich die Bundeswehr jetzt nicht auf ihren Lorbeeren ausruht, sondern weiter im Sinne der Energieeffizienz am Ball bleibt.
Dazu fünf kleine Tipps und Vorschläge zu weiteren Einsparmöglichkeiten:
1) Eine Kaffeemaschine hat eine Leistung von etwa 800 Watt. Eine Reduzierung des Kaffeekonsums in der Armee böte ein erhebliches Einsparpotential.
2) Der Zapfenstreich wird eine Stunde vorverlegt, dadurch kann das Licht früher gelöscht werden.
3) Morgens – vor allem in der dunklen Jahreszeit – wird eine Stunde später geweckt, das spart zusätzlichen Strom für die Beleuchtung.
4) Geduscht wird nur noch kalt. Luxus gibt’s dann wieder Freitags nach 13 Uhr im Hotel „Mama“.
5) Im Rahmen des Trainings für Auslandseinsätze in wärmeren Regionen wird in Zukunft im Sommer auf den Einsatz von Ventilatoren verzichtet.
6) Bundeswehr auf eine 10000-Mann starke Profiarmee verkleinern hätte auch grandioses Einsparpotential.
Mehr findet Ihr auf http://www.bundeswehr.de.
Ist eine total coole Seite
“Welches veränderte Nutzungsverhalten?” Durch die geschlossenen Standorte,spart man jetzt Energie. Und dieses ist der Grund für die Einsparungen.
hier die isaf http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/einsaetze/missionen/isaf
Man könnte auch die Wehrpflicht abschaffen und somit noch mehr Strom sparen.