Die deutsche Energie-Agentur warnt vor einem Engpass bei den Kraftwerken in Deutschland. Die aktuelle Zahl sei nicht ausreichend, um Strom zukünftig klimaschonend und preisgünstig zu produzieren. Im Jahr 2020 sollen nach der Berechnung der Agentur bereits 14.000 Megawatt zu wenig geliefert werden.
„Zu wenig Kraftwerke für die Mittellast“
Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) warnt vor erneuten „massiven Strompreis-Steigerungen“. Grund sei laut Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler die schlechter werdende Liquidität am Strommarkt. Es mangele vermehrt an Steinkohle- und Gaskraftwerken für die Mittellast. Preiserhöhend sei laut Kohler „natürlich“ auch die gesteigerte Förderung erneuerbarer Energien durch die gesetzliche Einspeisevergütung.
Die Energie-Agentur hatte bereits Ende des letzten Jahres vor einer „Effizienzlücke“ bei den deutschen Kraftwerken gewarnt. Um die Stromnachfrage zu Höchstlastzeiten preiswert, sicher und klimaschonend zu gewährleisten, würden zu wenig Kraftwerke gebaut, hieß es damals. Jetzt, ein Jahr später, sehe man die Entwicklung sogar noch negativer, sagte Kohler gegenüber WELT ONLINE. Grund dafür seien immer mehr abgesagte Kraftwerksprojekte. Bei den Berechnungen geht die Dena vom – bis jetzt noch ungeklärten – Atomausstieg aus.
Dena pessimistisch bei der Stromnachfrage-Entwicklung
Auch bei der Entwicklung der Stromnachfrage gibt sich die Dena pessimistisch. Bisher ging sie von einer Verbrauchssenkung bis 2020 um acht Prozent aus. Nach neuesten Berechnungen sei jedoch mit einer Stagnation zu rechnen. Elektronische Anwendungen und Geräte würden zwar immer effizienter, so Kohler, doch dieser Effekt würde durch Innovationen wie Elektroautos, Klimaanlagen und Wärmepumpen kompensiert. Die Intention der Bundesregierung, den Stromanteil, der aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gewonnen wird, zu verdoppeln sei unhaltbar.
„Sauber“ und „günstig“ = Kernenergie?
Dass der Atomausstieg bis 2020 kaum eine Chance hat, ist mittlerweile den meisten bekannt. Die negativen Äußerungen der Dena wirken wenig objektiv. Geht man von dem Atomausstieg aus, muss die Dena vor massiven Strompreis-Erhöhungen warnen. Dass der Atomausstieg höchstwahrscheinlich verschoben wird, ist mehr als wahrscheinlich. Deutschland kann sich den Atomausstieg noch nicht leisten – aber die milliardenschwere Lagerung des ständig wachsenden Atommüllbergs. „Sauber“ und „preisgünstig“ heißt bei der Dena Kernenergie. Die ist jedoch keinesfalls „sauber“ und auch nicht so günstig wie vermutet.


Mir wird ganz schlecht, Lobbyistenschweine sind nicht sauber in der birne würd ich sagen.. die menschen sind halt wie schafe:fressen udn nicht denken, ab und zu schlafen und fressen. tun, was man sagt und schlafen..ich könnte an deren stelle nicht schlafen