Im bayrischen Schweinfurt barg die Wasserschutzpolizei das Handy einer Fünfzehnjährigen von einer Eisscholle. Die Beamten waren durch die Tränen des verzweifelten Mädchens derart berührt, dass sie ausrückten und das geliebte Gerät unbeschadet retten konnten.
Handy fiel acht Metre tief auf eine Eisscholle
Einem fünfzehnjährigen Mädchen aus Schweinfurt in Bayern rutschte das Handy beim Telefonieren auf einer Brücke aus der Hand und fiel acht Meter tief auf eine Eisscholle. Sie war so verzweifelt, dass sie beim nahgelegenen Bürgerbüro um Hilfe bat, das daraufhin die Wasserschutzpolizei alarmierte, wie die Polizei Würzburg berichtet. Da das Mobiltelefon über die noch zu dünne Eisschicht nicht zu erreichen war, mussten die Polizisten von der Brücke aus „operieren“. Sie ließen einen großen Magneten herab und schafften es tatsächlich, ihn in minimalistischer Kleinarbeit so nah an einen Anhänger des Handys zu bringen, dass sie das Gerät unbeschadet nach oben ziehen konnten. Überglücklich vergoss die Jugendliche dann ein zweites mal Tränen – dieses Mal jedoch vor Freude.
Das Handy – Telefon und Freund
Handys sind schon lange nicht mehr nur Telefon – sie sind ständiger Begleiter und aus dem Alltag der Meisten kaum wegzudenken. Wenn es verloren oder kaputt geht, verfallen viele Besitzer in tiefe Trauer. Die Schülerin aus Bayern hatte Glück und erhielt eine vorweihnachtliche Bescherung der ganz besonderen Art. Die Beamten bewiesen indes beispielhafte Bürgernähe und eine ruhige Hand trotz eisiger Kälte. Dass die überglückliche Jugendliche ihnen nach der erfolgreichen Bergung unter Freudentränen um den Hals fiel, war wohl auch für sie eine einmalige vorgezogene Bescherung.


Meine Freunde sind aus Fleisch und Blut, nicht aus Metall. Sie klingeln auch nicht. Die Göre hätt doch hinterspringen können. VG Miene