Die Nürnberger Versicherungsgruppe plant eine Verteuerung ihrer Kfz-Haftpflichtpolicen. Auch andere Unternehmen würden ihre Tarife im Frühjahr um bis zu 15 Prozent anheben, sagte ein Sprecher der Nürnberger Ende der Woche gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Versicherer müsse die Prämien für die Kfz-Haftpflicht um rund 2 Prozent nach oben korrigieren, um die hohen Ausgaben zu decken. Im Vorjahr habe erstmals die sogenannte Schaden-Kostenquote mehr als 100 Prozent betragen, d.h. auf 100 Euro Beitragseinnahmen in der Autosparte seien 106 Euro für Schäden, Verwaltungs- und Vertriebskosten ausgegeben worden.
Rabattschlachten am Kfz-Versicherungsmarkt
Grund für die Misere der Versicherer ist die gestiegene Konkurrenz auf dem Kfz-Versicherungsmarkt. Seit einigen Jahren liefert sich die Branche erbitterte Rabattschlachten, die vor dem alljährlichen Kündigungstermin Ende November in Spottpreis-Angeboten eskalieren. Vor allem die Direktversicherer fahren in jüngster Zeit schwere Geschütze auf. Hier wird zwar meist nur der Basis-Schutz geboten, dennoch verzichten immer mehr Autohalter auf persönliche Beratung und Service zugunsten einer vorteilhaften Prämie.

Bei teuren Beiträge hilft die Sonderkündigung
Sonderkündigungsrecht macht den Wechsel möglich
Bei Beitragserhöhungen hat der Autohalter das Recht, der teuren Versicherung den Rücken zu kehren. Hier besteht ein sofortiges Sonderkündigungsrecht mit einer Kündigungsfrist von einem Monat ab Bekanntgabe. Wechselt man zu einem billigen Anbieter, dann bitte ohne schlechtes Gewissen. Denn auch die von den Direktversicherern gebeutelte Nürnberger konnte im Jahr 2009 immerhin 59,7 Millionen einfahren.
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Versicherungen zum Jahresende hin überprüfen…
Jahr für Jahr leben wir oft mit den gleichen Versicherungspolicen und fragen uns oftmals dabei nicht, ob denn all die Versicherungen, die wir haben, auch von uns benötigt werden. Deswegen macht es sehr viel Sinn, die Versicherungen zum Jahresende hin a…