Eine neue Studie wird die Diskussion rund um die angeblich gefährliche Strahlung von Mobiltelefonen vermutlich bald verstummen lassen. Die Anfang der Woche in Genf veröffentlichte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO hat ergeben, dass es keine Anzeichen für eine gesteigerte Anfälligkeit für Hirntumore bei Handy-Nutzung gibt. Damit scheint einer der größten gesundheitlichen Vorwürfe gegen die Mobilfunkindustrie aus dem Weg geräumt.
Verhalten der Handynutzer verändert
Im Rahmen der Studie wurden Interviews mit 2708 Menschen mit Gliomen sowie 2409 Menschen mit Meningiom in 13 Ländern durchgeführt. Das sind die am häufigsten auftretenden Gehirntumore.
Die letzte WHO-Studie zum Thema wurde im Jahr 2000 durchgeführt. Gegenüber den früheren Ergebnissen stellte die Organisation fest, dass sich das Verhalten der Handynutzer stark verändert hat. Ob für mobiles Internet, SMS oder Telefongespräche: Vor allem junge Leute nutzten heute ihr mobiles Telefon demnach länger als eine Stunde am Tag. Die Handys selbst wiesen eine viel geringere Strahlung auf als noch vor zehn Jahren. Hinzu käme die verstärkte Nutzung von geschriebenen Nachrichten (SMS) und Headsets.
Handy-Industrie hat Grund zur Freude
Für die WHO ist das Thema noch nicht erledigt. Die Organisation sieht weiter Bedarf für Untersuchungen im Bereich der Handystrahlung. Die Industrie fühlt sich hingegen durch die Studie bestätigt. Michael Milligan, Generalsekretär des Mobile Manufacturers Forums sagte, dies bedeute „eine weitere klare Bestätigung hinsichtlich der Sicherheit von Mobiltelefonen“.

Wie gesund / ungesund ist die Handynutzung tatsächlich?
Handystrahlung womöglich noch gesundheitsfördernd?
Weitere Studien zum Thema können mit Spannung erwartet werden. Denn ungewöhnlicherweise stellte die aktuelle WHO-Untersuchung fest, dass der regelmäßige Gebrauch von Handys sogar die Gefahr von Tumoren etwas verringern kann. Wer dem Glauben schenken möchte, kann gern mit dem Handy unter dem Kopfkissen schlafen und den Sitznachbarn in Bus und Bahn stundenlang mit seinem Lieblingsgerät nerven. Allen anderen empfiehlt die Autorin einen schönen Spaziergang im Wald, fernab von Handy und Handystrahlung.
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also ich schalte immer abends den flightmodus beim handy ein. das hilft schon!
Ich benutze das Handy wegen der Strahlung überhaupt nicht mehr – wenn ich mit meinen Freunden reden will, nutze ich meist eine Telefonkonferenz.
man kann es aber auch übertreiben, letztendlich kann es ja nicht soooo schädlich sein, wenn es millionen machen und überleben. außerdem muss man doch die vor- und nachteile der zivilisation einfach mal gegeneinander abwägen. vielleicht stirbt man ein jahr früher weil man verstrahlt ist, dafür lebt man aber 10 jahre länger, weil lebensführung, medikamente etc. viel fortgeschrittener sind. also weiter munter telefonieren!