Die Mehrheit der Deutschen spürt die Folgen der Weltfinanzkrise am eigenen Leib und möchte finanziell vorsorgen. Das ergab eine Studie des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der comdirect bank. Obwohl 59 Prozent der Deutschen finanzielle Sicherheit für wichtig erachten, und sogar 71 Prozent die Folgen der Finanzmarktkrise spüren, wollen sich die wenigsten mit Finanzthemen beschäftigen.
Geldanlage und Altersvorsorge kaum Thema
Erstaunliches ergab die Studie auch in der Beschäftigung mit Finanzprodukten. Nur jeder dritte Deutsche interessiert sich stark oder sehr stark für beispielsweise eine sichere Geldanlage oder die persönliche Altersvorsorge. Über Finanzen wird nach den Ergebnissen der Studie zu urteilen kaum nachgedacht oder auch gesprochen – für lediglich fünf Prozent der Deutschen ist Geld überhaupt Gesprächsthema mit Bekannten oder Kollegen.

Finanzen: Preisvergleich kann bares Geld sparen
Einsparmöglichkeiten zu wenig genutzt
Während der Preisvergleich in manchen Lebensbereichen selbstverständlich ist, vergleichen die Deutschen zu wenig die aktuellen Finanz- und Versicherungsangebote. Laut Studie vergleichen 57 Prozent regelmäßig Spritpreise, 23 Prozent nehmen Mobilfunktarife genau unter die Lupe. Die Konditionen von Banken und Sparkassen vergleicht hingegen nur jeder Zehnte regelmäßig. Noch erstaunlicher: Jeder Vierte (27 Prozent) gibt an, bei Finanzdienstleistungen und -produkten nie die Konditionen zu vergleichen.
Gerade wenn es ums Geld geht, scheinen die Bundesbürger scheu zu sein – dabei gibt es zahlreichen Möglichkeiten, Tarife und Konditionen genau zu prüfen. Wunsch und Realität gehen hier scheinbar weit auseinander, denn laut Studie hat Sparen für viele Deutsche Priorität, während Ausgaben für die Freizeit erst am Ende der Prioritätenliste stehen.
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Witzige Statistik! Einerseits spart also das Volk, andererseits geben alle unnötig Geld für teure Finanzprodukte aus, um ein Gefühl der Sicherheit zu bekommen.
Sparen sparen sparen, unglaublich, was die menschen so bewegt :-0
da sag ich lieber Alles ausgeben und ein schönes leben machen…
—sogar 71 Prozent die Folgen der Finanzmarktkrise spüren— pure einbildung, wenn ihr mich fragt, das thema wird von den medien so aufgebauscht…
Das ist aber auch wieder typisch Deutsch! Alles meckert an allem anderen rum, aber kaum einer schaut mal in den eigenen vier Wänden. Ich finde das die Deutschen hier auch mal wieder beim Thema Geldanlagen beweisen, wie oberflächlich ein solch gefährliches Halbwissen ist. Das Meckern und mäkeln ist meiner Meinung nach eine Krankheit, die die Sicherheit des Sozialstaats mit sich gebracht hat. Daher an alle Geldanleger und Meckernasen: Fasst euch an die eigenen Nase und schon klappts auch mit dem Sparen!