Der Kampf zwischen der altgedienten Atomkraft und den erneuerbaren Energien geht in die nächste Runde. Während Koalition und Opposition weiter heftig über die Laufzeiten-Verlängerung für deutsche Atomkraftwerke diskutieren, erhebt sich die „Solar Impulse“ zum ersten Mal in den Nachthimmel.
Deutliche Laufzeiten-Verlängerung geplant
Bis August sollen alle Streitigkeiten aus dem Weg geräumt und ein nationales Energiekonzept vorgelegt werden, so die Pläne der Bundesregierung. Unions-Bundestagsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sagte kürzlich gegenüber der ARD, einvernehmliche Lösungen würden gesucht. Die Koalition sei sich aber darüber einig, dass es eine deutliche Verlängerung der Laufzeiten geben werde.
Gegen diese Entscheidung wollen die Grünen indes wenn nötig auch juristisch vorgehen. Ohne Zustimmung des Bundesrates könne es keine Verlängerung der Laufzeiten geben, sagte die Vizevorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Bärbel Höhn, im ARD-“Morgenmagazin“.
Erneuerbare Energien: Visionäre halten am Ausbau fest
Atomkraft-Diskussionen, Ölkatastrophen und Rohstoffknappheit zum Trotz hat die „Solar Impulse“ – das erste Solarflugzeug, das allein mit Sonnenenergie betrieben wird – ihren ersten Nachtflug absolvieren können. Im Cockpit des Solarflugzeugs saß Umweltpionier Bertrand Piccard (52), der im Jahr 2013 die ganze Welt umrunden will. „Solar Impulse“ hatte zuvor während eines Tagesfluges die Batterien aufgeladen. Die Energie wird durch 12.000 Silizium-Zellen auf den Flügeln erzeugt.

Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet voran
Wo liegt die Zukunft der Energie?
Strom aus dem Atomkraftwerk oder aus Sonnenkraft und Biomasse – die Welt steht vor grundlegenden Entscheidungen im Bereich Energie, dem womöglich wichtigsten Sektor in der Entwicklung der Menschheit. Verfolgt man jedoch die jüngsten Debatten rund um Laufzeiten-Verlängerung und Ökoenergie, so scheint eine Zeit der kontroversen Forschungsergebnissen und unschlüssigen Meinungen angebrochen zu sein. Erst kürzlich veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) eine Studie, die eine Umstellung der gesamten deutschen Stromversorgung auf erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 für möglich hält. Laut EU-Energiekommissar Günther Oettinger wird Atomstrom aber selbst bei wachsendem Ökoenergie-Anteil auf „absehbare“ Zeit erforderlich bleiben – und auch die Bundesregierung hält an der Atomkraft als „Brückentechnologie“ fest.
Bilder ©iStockphoto.com/Deejpilot, AndreasWeber, ©suzannmeer – Fotolia.com

money makes the world go round
Nicht Umweltschutz regiert die Welt sondern Geld
Da kann ich Berni nur zustimmen, dass es in der Weltpolitik nicht mehr um die menschliche Gesellschaft oder die Umwelt geht, haben auch Beispiele wie der Umweltgipfel gezeigt! Wirtschaft und Profit bestimmen die Entscheidungen. Da haben eben auch Stromanbieter das nachsehen, die fest an die Vision glauben, dass der komplette Stromhaushalt ökologisch gewonnen werden kann!
Eigentlich sollte jeder verantwortungsvoll entscheidende Politiker wissen, dass die Endlagerung atomaren Mülls ein Problem für alle Generationen nach unserer ein gewaltiges Problem darstellt. Aber dennoch wird der Atom-Lobby nachgegeben und über Laufzeit-Verlängerungen nachgedacht, bzw. beabsichtigt und vollkommen kontraproduktiv die Förderung der solaren Energiegewinnung gekürzt. Ältere Atomkraftwerke bergen noch ein ganz anderes, möglicherweise katastrophales, Problem. Aufgrund der komplexen Bauweise sind nämlich die periodisch zu prüfenden Schweissnähte am Reaktor-Druckbehälter lediglich abschnittsweise, also keinesfalls vollständig prüfbar. Die Prüfperiode für Atomkraftwerke beträgt derzeit 4 Jahre! Jedes Auto muss alle 2 Jahre zum TÜV, jedes Passagier-Flugzeug muss in kürzeren Zyklen einer technischen Prüfung unterzogen werden. Es scheint fast so, als wenn einmal Tschernobyl nicht gereicht hätte. Zu allem Überfluss wird die Prüfung von Atomkraftwerken durch den TÜV SÜD AG vorgenommen. Wen wundert es, dass der Hauptaktionär dieser AG der TÜV e.V. ist und dessen Vereinsmitglieder wiederum die führenden Energieversorgungs-Unternnehmen in Deutschland sind. Hier wechseln also die Prüfgebühren lediglich von der einen Tasche in die andere Tasche ein und der derselben Industrie. Gegen diese Macht und Kapital kommt anscheinend nicht einmal der energischste Politiker an. Es erscheint wie der Kampf von Don Quichotes Kampf mit den Windmühlen. Es wundert nur, dass die verantwortlichen Entscheider im Fall eines atomaren GAU nicht einfach vor der Strahlung flüchten können. Investiert doch die Milliarden besser in die vollkommen umweltfreundliche Solarenergie, Geothermie und Windkraft, anstatt in veraltete Atomkraftwerke und ungeeignete Endlager.
Eigentlich sollte jeder verantwortungsvoll entscheidende Politiker wissen, dass die Endlagerung atomaren Mülls ein Problem für alle Generationen nach unserer ein gewaltiges Problem darstellt. Aber dennoch wird der Atom-Lobby nachgegeben und über Laufzeit-Verlängerungen nachgedacht, bzw. beabsichtigt und vollkommen kontraproduktiv die Förderung der solaren Energiegewinnung gekürzt. Ältere Atomkraftwerke bergen noch ein ganz anderes, möglicherweise katastrophales, Problem. Aufgrund der komplexen Bauweise sind nämlich die periodisch zu prüfenden Schweissnähte am Reaktor-Druckbehälter lediglich abschnittsweise, also keinesfalls vollständig prüfbar. Die Prüfperiode für Atomkraftwerke beträgt derzeit 4 Jahre! Jedes Auto muss alle 2 Jahre zum TÜV, jedes Passagier-Flugzeug muss in kürzeren Zyklen einer technischen Prüfung unterzogen werden. Es scheint fast so, als wenn einmal Tschernobyl nicht gereicht hätte. Zu allem Überfluss wird die Prüfung von Atomkraftwerken durch den TÜV SÜD AG vorgenommen. Wen wundert es, dass der Hauptaktionär dieser AG der TÜV e.V. ist und dessen Vereinsmitglieder wiederum die führenden Energieversorgungs-Unternnehmen in Deutschland sind. Hier wechseln also die Prüfgebühren lediglich von der einen Tasche in die andere Tasche ein und der derselben Industrie. Gegen diese Macht und Kapital kommt anscheinend nicht einmal der energischste Politiker an. Es erscheint wie der Kampf von Don Quichotes Kampf mit den Windmühlen. Es wundert nur, dass die verantwortlichen Entscheider im Fall eines atomaren GAU nicht einfach vor der Strahlung flüchten können. Investiert doch die Milliarden besser in die vollkommen umweltfreundliche Solarenergie, Geothermie und Windkraft, anstatt in veraltete Atomkraftwerke und ungeeignete Endlager.
atom hat einfach nen haufen kohle.. is ja kein wunder …
Die Bundesregierung räumt also zunächst ein, dass die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken vor allem auch ein Geschäft ist. Gutachten sprechen von Extra-Gewinnen zwischen 50 und 80 Milliarden Euro in den nächsten acht bis zehn Jahren. An diesem Geschäft will Schwarz-Gelb partizipieren und von den Zusatzgewinn der Kraftwerksbetreiber möglichst viel Geld für den Bundeshaushalt abschöpfen.