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Kinder als „erneuerbare Energie“ – Schule ersetzt herkömmliche Heizung

Ist das die Revolution auf dem Energiemarkt? In Lübtheen, Mecklenburg-Vorpommern, wird im Juni dieses Jahres das erste Schulgebäude Deutschlands eröffnet, das ohne fossile Brennstoffe auskommt und bei dem keine Heizkosten anfallen. Die Bauarbeiten sind bereits fast abgeschlossen. Wie die dpa berichtet, soll das Passivhaus lediglich über die Körperwärme der Kinder und Lehrer sowie durch eine Erdwärmepumpe beheizt werden. Bei der Wärmeisolierung vergleicht der Bauamtsleiter Frank Wein das Gebäude mit einer Thermoskanne. Die Umbaukosten des Schulgebäudes betragen 4,7 Millionen Euro, wobei 3,1 Millionen Euro durch die EU gefördert werden. …weiterlesen

Bargeld – Sparschwein oder Bank?

Ob unter der Matratze, hinterm Schrank oder im Blumentopf: fast jeder dritte Deutsche bewahrt sein Geld zu Hause auf. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat bei einer Umfrage für die Bank of Scotland herausgefunden, dass rund 30 Prozent der 18- bis 69-Jährigen größere Bargeldsummen in ihren eigenen vier Wänden horten, anstatt es sicher und ergiebig auf die Bank zu bringen. Unter den 1.671 befragten Personen wurde anhand von fünf Gründen ermittelt, ob und aus welchen Gründen sie Bargeld zu Hause haben. Das Ergebnis ist erstaunlich. …weiterlesen

Tschernobyl – eine Tragödie jährt sich zum 25. Mal

Es sollte nur eine Übung für den Notfall sein, ein Experiment für das eventuelle Eintreten eines Totalstromausfalls und dessen Folgen für das Atomkraftwerk. Doch dieser Test geriet außer Kontrolle: Am 26. April 1986 um 1.23 Uhr explodierte durch schwerwiegendes Fehlverhalten der zuständigen Mitarbeiter und grobe Sicherheitsmängel in der Bauweise der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks in Tschernobyl, Ukraine. Kernschmelze – Gefahrenstufe 7 für das schlimmste atomare Unglück weltweit. Heute, genau 25 Jahre nach dem GAU, ist Tschernobyl noch immer von einer Sperrzone mit einem Radius von 30 Kilometern umgeben, die extreme Strahlung fast unverändert, so die Angaben von „Zeit Online“. Ein Vierteljahrhundert nach dem nuklearen Unfall ist Tschernobyl wieder sehr aktuell. Durch die atomare Katastrophe in Fukushima gerät auch das Reaktorunglück der Ukraine wieder in den Fokus. Die Stimmen der Atomgegner werden lauter, die Ereignisse aus Japan und das Gedenken der Opfer Tschernobyls am traurigen 25. Jahrestag bekräftigen ihre Forderungen. …weiterlesen

Den Schein bewahren – zerstörte Geldscheine umtauschen

Geldschein kaputt? Kein Problem! Ihre Haus- oder die Bundesbank ermöglichen den Umtausch. Verzweifelte Besitzer eines teilweise zerstörten Geldscheins können also aufatmen. Oft bleibt die Banknote vor dem Gang zur Waschmaschine in der Hosentasche unentdeckt oder aber es passiert schon einmal, dass sie zerreißt. Selbst im Handel bekommt man ab und an eine Banknote, die mit Hilfe eines Klebestreifens zusammengehalten wird. Doch der Besitzer hat die Möglichkeit, den beschädigten Geldschein bei seiner Haus- oder der Bundesbank umzutauschen. Eine zerstörte Banknote ist keine Seltenheit: Wie die dpa berichtet, wurden 2010 circa 20.200 Anträge auf Erstattung mit einem Gegenwert von mehr als 23 Millionen Euro gestellt. …weiterlesen

Ethikkommission: Datum für Atomausstieg unklar

Die Ethikkommission der Bundesregierung hat sich für einen umfangreichen Umbau der Stromversorgung in Deutschland ausgesprochen. Der frühere Bundesumweltminister und Kommissionschef Klaus Töpfer spricht im Zusammenhang mit der Energiewende sogar von einer neuen industriellen Revolution. Doch wann Deutschland komplett auf Atomkernenergie verzichten wird, bleibt offen. …weiterlesen

Viel Wind um Google

Google baut seinen Einsatz im Bereich der erneuerbaren Energie weiter aus. Nach dpa-Angaben investiert der Internetkonzern rund 100 Millionenen Dollar (70 Millionen Euro) in den weltgrößten Windpark. Mit seinen enormen Rechenzentren ist Google aber gleichzeitig ein gigantischer Energieverbraucher. Bekommen die Kalifornier jetzt ein schlechtes Gewissen? …weiterlesen

EU-Klimagaswerte: Politiker fahren weiter Klimakiller

Obwohl deutsche Politiker grünen Sprit in deutschen Benzinschläuchen predigen, ist die Mehrheit von Ihnen selbst nicht bereit, die für ihre Dienstwagen geltenden EU-Klimagaswerte zu erfüllen, wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Montag mitteilte. Es ist schon die fünfte, jährliche Dienstwagenerhebung, bei der kein Dienstwagen eines Bundesministers die EU-Vorgaben von 140 g CO2/km erfüllt. Klimakiller gibt es quer durch die deutschen Parlamente. Besonders Berlin und Bayern haben in dieser Erhebung eine traurige Gemeinsamkeit. …weiterlesen

Benzinpreis: Erhöhung pünktlich zu Ostern

Benzinpreiserhöhungen zu Ferienbeginn und Feiertagen trüben regelmäßig die Freude über den Urlaub. Das ist zu Ostern 2011 nicht anders. Erschwerend zum aktuellen Rekordwert beim Benzinpreis kommt hinzu, dass das Drama um den Biokraftstoff E10 noch nicht ausgestanden ist. …weiterlesen

Schwarze Schafe bei grünem Strom – Millionenbetrug mit Blockheizkraftwerken

Die Energiewende ist in vollem Gange. Die Stromproduktion soll in den kommenden Jahrzehnten ausschließlich auf erneuerbare Energien umgestellt werden – Ökostrom ist die Zukunft. Warum dann nicht in grüne Energien investieren? Die Gesellschaft für Erneuerbare Energien (GFE) mit Sitz in Nürnberg schien Anlegern den Weg zu einer grünen Geldanlage zu ebnen. Das Geschäftsmodell wirkte vielversprechend: Durch den Verkauf von mit Rapsöl betriebenen Blockheizkraftwerken und einer anschließenden Rückverpachtung versprach die GFE ihren Anlegern eine Rendite von 30 Prozent, so die Angaben des Bayerischen Rundfunks. Doch nun sitzen sieben von 23 Beschuldigten der GFE in Untersuchungshaft und die Anleger auf dem Trockenen. …weiterlesen

Windrad muss nach Rechtsstreit abgerissen werden

Nach zweijährigem Streit um eine Windkraftanlage muss diese nun abgerissen werden, wahrscheinlich auf Kosten der Stadt. Laut der Presseagentur dpa habe das zuständige Gericht der Klägerin Recht gegeben, dass das Windrad zu nah an der Wohnbebauung errichtet wurde. Nun hat die Umweltbehörde Hagen den Abbau des 149 Meter hohen Windrades angeordnet. Diesen soll der Betreiber vornehmen. …weiterlesen