
Cannabis treibt Stromkosten in die Höhe
Die hohen Strompreise machen nicht nur normalen Verbrauchern zu schaffen, auch illegale Hobbybauern haben damit zu kämpfen. Aus Angst, von der Polizei entdeckt zu werden, verlagern viele Cannabiszüchter ihre Anbaugebiete nach drinnen. Doch die meisten denken dabei nicht an die enormen Strompreise, die sie für die künstliche Beleuchtung brauchen. Am Ende ist das Staunen groß: Geld weg, Pflanzen verwelkt. So erging es auch einem 32-jährigen Mann aus dem Landkreis Oldenburg im schönen Niedersachsen.
Dümmer als die Polizei erlaubt
Um den gefürchteten Polizeihubschraubern, die nach illegalen Plantagen suchen, zu entkommen, hatte ein Cannabisbauer die großartige Idee, sein Anbaugebiet in einem ehemaligen Munitionsbunker anzusiedeln. Doch seine Milchmädchenrechnung ging nicht auf. Unmittelbar nach der Inbetriebnahme stellte er fest, dass die Stromkosten für die benötigte Lichtanlage viel zu hoch sind und sich der Anbau somit nicht mehr rentiert. Demzufolge ließ der Cannabiszüchter seine geliebten Pflanzen links liegen und ging wohl anderen Geschäften nach. Mittlerweile wurde der Mann durch einen anonymen Hinweis von der Polizei gefasst und darf sich nun, abgesehen von der hohen Stromrechnung, auch noch Gedanken um die hohen Gerichtskosten machen.

Hätte der Hobbybauer Solarenergie verwendet, wäre der Ärger am Ende nicht so groß
Alternative Stromerzeugung für Cannabiszüchter
Fraglich bleibt, wie der Hobbybauer überhaupt eine Stromrechnung für einen ehemaligen Munitionsbunker bekommen konnte. Aber gehen wir mal davon aus, er hat sich bei einem teuren regionalen Stromanbieter angemeldet, dann ist es nicht verwunderlich, dass derartig hohe Kosten auf ihn zukamen. Unser Tipp: Wenn man schon so vehement die alternative Ökoschiene fährt und sogar einen eigenen Anbau betreibt, dann sollte man auch einen Ökostromversorger wählen. Noch besser wäre es aber, selber regenerative Energie mittels Solarzellen zu erzeugen. Somit kann man nicht nur sich, sondern auch noch seine Umgebung mit sauberem Strom beliefern. Ob das Geschäft mit den grünen Pflänzchen allerdings so sauber ist, bleibt offen.
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