Eine aktuelle Studie aus den USA kürt Deutschland zum zweitgrößten Investor in regenerative Energien. Während der zweite Platz im weltweiten Vergleich durchaus ein Erfolg ist, überrascht es doch, welcher Staat ganz oben auf dem Siegertreppchen steht. Auch wenn es schwer vorstellbar ist: Wie schon im vergangenen Jahr investierte Umweltmuffel China die größte Summe in die Förderung der erneuerbaren Energien.
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Energie: Suche nach Atom-Endlager spaltet die Gemüter
12. Nov 2010Die Diskussion um ein neues Atommüll-Zwischenlager zur Entlastung des umstrittenen Standorts Gorleben in Niedersachsen geht in die nächste Runde. Nun ist Hessen als erstes südliches Bundesland mit der Suche nach einem anderen Endlager für Atommüll einverstanden – für den Fall, dass die Erkundung in Gorleben nicht von Erfolg gesegnet ist. Den Rest des Beitrags lesen »
Castor-Transport auf dem Weg nach Deutschland – Demonstrationen erwartet
5. Nov 2010Heute startet der Castor-Transport vom nordfranzösischen Bahnhof Valognes seinen langen Weg ins Wendland nach Gorleben. An Bord hat der Sonderzug elf Behälter mit hochgradig radioaktivem Müll, der aus der Wiederaufbereitungsanlage La Hague stammt. Im Wendland werden rund 30.000 Demonstranten erwartet, die von 16.500 Polizisten in Schach gehalten werden sollen. Die Sicherheitsvorkehrungen für den Transport verursachen Kosten in zweistelliger Millionenhöhe. Gegner der Atomkraft, die Deutsche Polizeigewerkschaft und der Bund der Steuerzahler fordern nun eine Beteiligung der Atomkonzerne an diesen Kosten. Den Rest des Beitrags lesen »
RWE will sparen: Brennelemente werden vorzeitig ausgetauscht
2. Nov 2010Der Energieriese RWE wird noch vor der Einführung der Atomsteuer 92 Brennelemente im hessischen Atomkraftwerk Biblis B austauschen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur dpa mit Verweis auf die Steuerzahlungen in Millionenhöhe, die der Konzern dadurch einsparen wird. Aus dem Konzern hieß es, dass fast die Hälfte der 193 Brennelemente in den kommenden Wochen ausgewechselt werden. Nach den Berechnungen des hessischem Umweltministeriums wird RWE durch den vorzeitigen Brennelemente-Tausch Steuern in Höhe von 280 Millionen Euro einsparen können. Den Rest des Beitrags lesen »
Atomkraft: Laufzeitverlängerungen um 14 Jahre – ein Kompromiss?
9. Aug 2010Die Debatte um den deutschen Atomausstieg verläuft sich in diesen Tagen in einem Kompromiss. Während einige Meiler bereits im kommenden Jahr vom Netz genommen werden sollen, werden die Restlaufzeiten für andere Kraftwerke um bis zu vierzehn Jahre ausgedehnt. Die letzte Entscheidung über die Restlaufzeiten will die Bundesregierung jedoch erst nach der Sommerpause treffen. Den Rest des Beitrags lesen »
RWE will Atommeiler noch 80 Jahre am Netz lassen
3. Nov 2009Der Atomausstieg Deutschlands ist eigentlich beschlossene Sache, trotzdem plädiert Energieriese RWE nun für verlängerte Laufzeiten. Die alten Atommeiler könnten laut RWE-Chef Jürgen Großmann noch bis zu 80 Jahre am Netz bleiben. Die neue Bundesregierung zeigt sich in diesem Zusammenhang gesprächsbereit.
Die Sonne als Vorbild – mit Kernfusion zum Weltfrieden?
16. Okt 2009Bei der Frage nach der effizientesten und trotzdem klimaneutralen Energiegewinnung scheiden sich die Geister. Im französischen Ort Cadarache wollen Forscher nun ein Kraftwerk konstruieren, mit dessen Hilfe das Feuer der Sonne auf die Erde geholt werden kann, um es dann klimaneutral in Energie umzuwandeln.
Klimapolitik: China in der Klemme
12. Aug 2009China ist an einer wirksamen Klimapolitik interessiert. Gleichzeitig ist die Volksrepublik aber auf das Wirtschaftswachstum angewiesen. Nun soll der Westen China aus der Klemme helfen. Den Rest des Beitrags lesen »
Glos, Gabriel und die Physik
9. Sep 2008Frei nach Isaac Newtons Wechselwirkungsgesetz zoffen sich Sigmar Gabriel (SPD) und Michael Glos (CSU) in der Energiepolitik: „Übt ein Körper A auf einen Körper B eine Kraft F1 aus, so übt stets auch der Körper B auf den Körper A eine Kraft F2 aus, die von gleichem Betrage, aber entgegengesetzter Richtung ist.“
Und so geht es zwischen den beiden Streithähnen seit Monaten hin und her. Wagt sich der eine mit einem Statement an die Öffentlichkeit, erfolgt umgehend die Reaktion. Auf die muss dann wiederum reagiert werden und so unterhalten die beiden Politiker eine große Schar von Journalisten und vielleicht inzwischen sogar Fans.
Dabei sind sie in ihrer Auseinandersetzung nicht zimperlich. Während Gabriel vor allem mit markigen Ausdrücken punktet („blauäugig“, „unseriös“, „Atomlobbyismus“) besucht Glos in Seelenruhe demonstrativ finnische Atomkraftwerke oder ruft Arbeitsgruppen ins Leben, die nach ausgiebigem Abwägen überraschenderweise verlängerte Laufzeiten der Atomkraftwerke für unabdingbar erachten.
Aktuellster Anlass für Umwelt-Gabriel, mal wieder ordentlich vom Leder zu ziehen, bevor er in Vergessenheit gerät, ist Glos’ sorgsam ausgearbeitetes Energiepapier. Partout will der CSU-Politiker nicht auf längere Laufzeiten verzichten. Grund genug für Gabriel, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche ausführlich Stellung zu nehmen. Auf die Antwort von Glos darf man bereits gespannt sein. Gehen er und RWE-Chef Großmann in Asse eine Runde schwimmen? Oder preist er die Ruinen von Tschernobyl als neuen Touristen-Erlebnispark? Man darf gespannt sein…

Verfasst von toptarif 





