Bitte lächeln, es wird geblitzt

4. Okt 2011
Kfz: Blitzer werden immer mehr zur Abzocke

Blitzer holen Autofahrern schnell Geld aus der Brieftasche.

Die Musik aufgedreht, die Fensterscheibe runtergekurbelt und jetzt heißt es ordentlich Gas geben. Linke Spur bei Tempo 230. Einfach an allen lahmen Enten vorbeidüsen als gäbe es kein Morgen. Ein Gefühl von Freiheit. Doch was war das? Ein Blitzer? Aber da stand doch nur ein Baustellencontainer. „Egal, Einbildung“, denkt sich Kalle und rast fröhlich weiter. Doch er hat es schon ganz richtig geahnt, er ist gerade an einem blitzenden Container vorbeifahren, der niemals schläft. Denn bei der Jagd auf Temposünder wird die Technik immer besser und die Polizisten immer kreativer. Die schönsten und kuriosesten Beweisfotos sammeln sie dann als Trophäe an ihrer Pinnwand. Das ist Abzocke nach Meinung des ADAC und anderer Autolobbyisten. Doch die Autofahrer wissen sich zu wehren. Ein Kampf zwischen Beamten und Verkehrsrowdys geht in die nächste Runde. Den Rest des Beitrags lesen »


Einpark-App: Manövrieren lassen per Smartphone

23. Sep 2011

Per Smartphone kann man jetzt auch die Einpark-App starten.

Was ist Einparken manchmal für ein Krampf. Einparkhilfe mit rasend machenden Pieptönen kennt man schon. Sie sind ein bisschen nervig, aber ungemein praktisch. Nun wurde auf der Internationalen Auto Ausstellung (IAA) in Frankfurt eine vom Zulieferer Valeo hergestellte Neuheit präsentiert: Per Smartphone können Autobesitzer ihr Auto einparken lassen, ohne dabei im Auto zu sitzen. Den Rest des Beitrags lesen »


Grün, grüner, am grünsten – Ökostrom für Ampera-Besitzer

24. Jun 2011
Öko-Auto

Opel Ampera: Das neue Elektroauto mit 100% Ökostrom

Im Herbst dieses Jahres kommt der Opel-Ampera auf den Markt. Der Clou: Das neue 150 PS starke Elektroauto soll ausschließlich mit alternativer Energie betrieben werden und das zum Vorzugspreis. Das extra grüne Exklusivpaket hat den Vorteil, dass der Ökostrompreis immer mindestens fünf Prozent günstiger als der Normaltarif sein soll. Doch ist das Wunderauto für Jedermann erschwinglich? Den Rest des Beitrags lesen »


EU-Klimagaswerte: Politiker fahren weiter Klimakiller

19. Apr 2011
Klimakiller Auto

Klimakiller sind besonders in den Regierungen Berlins und Bayerns beliebt

Obwohl deutsche Politiker grünen Sprit in deutschen Benzinschläuchen predigen, ist die Mehrheit von Ihnen selbst nicht bereit, die für ihre Dienstwagen geltenden EU-Klimagaswerte zu erfüllen, wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Montag mitteilte. Es ist schon die fünfte, jährliche Dienstwagenerhebung, bei der kein Dienstwagen eines Bundesministers die EU-Vorgaben von 140 g CO2/km erfüllt. Klimakiller gibt es quer durch die deutschen Parlamente. Besonders Berlin und Bayern haben in dieser Erhebung eine traurige Gemeinsamkeit. Den Rest des Beitrags lesen »


Benzin: Biosprit E10 beendet kurze Karriere an deutschen Tankstellen

4. Mrz 2011
Biosprit

Umweltschonend, aber unbeliebt: Verbraucher bestreiken aus Unwissenheit E10-Nutzung

Nach einer kurzen, aber ereignisreichen Karriere verabschiedet sich das neue Biobenzin E10 nun von deutschen Tankstellen. Bundesweit wird die Umstellung von Zapfsäulen auf den neuen Biosprit ab sofort eingestellt. Damit reagiert die Mineralölwirtschaft auf den andauernden Käuferstreik des Ökobenzins, der zu regelrechten Versorgungsengpässen bei den herkömmlichen Benzinsorten geführt hatte. Laut dpa begründete der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes MWV, Klaus Picard, die Entscheidung mit den Worten: „Das System platzt sonst“. Nun versucht Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) mit einem dringend einberufenen Benzin-Gipfel, die Scherben aufzusammeln. Den Rest des Beitrags lesen »


Neuwagen-Markt: Nachlassender Nachfrage soll mit Kurzzulassungen und Gebrauchtwagen entgegengewirkt werden

22. Dez 2010
Kfz

Stangation auf dem Neuwagenmarkt

Die Neuwagen-Nachfrage stagniert. Die Neuzulassungen im Zeitraum von Januar bis August 2010 sind im Vergleich zum Vorjahr um fast 52 % zurückgegangen. Eine Ursache hierfür ist in der Abwrackprämie zu sehen. Die Auto-Händler reagieren und ließen im selben Zeitraum 23,5 % mehr Neufahrzeuge zu als im Vorjahr.
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Autohaftpflicht wird teurer – wachsende Konkurrenz setzt Großversicherern zu

9. Apr 2010
Kfz-Versicherungswechsel

Kfz-Haftpflicht verteuert sich

Die Nürnberger Versicherungsgruppe plant eine Verteuerung ihrer Kfz-Haftpflichtpolicen. Auch andere Unternehmen würden ihre Tarife im Frühjahr um bis zu 15 Prozent anheben, sagte ein Sprecher der Nürnberger Ende der Woche gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Versicherer müsse die Prämien für die Kfz-Haftpflicht um rund 2 Prozent nach oben korrigieren, um die hohen Ausgaben zu decken. Im Vorjahr habe erstmals die sogenannte Schaden-Kostenquote mehr als 100 Prozent betragen, d.h. auf 100 Euro Beitragseinnahmen in der Autosparte seien 106 Euro für Schäden, Verwaltungs- und Vertriebskosten ausgegeben worden. Den Rest des Beitrags lesen »


Autodiebstahl: Im Zweifel für den Versicherer

14. Jan 2009

Hätte ja klappen können: Neues Auto kaufen, allerdings nicht bezahlen sondern leasen, und dann ab nach Russland und verkaufen. Zurück in der Heimat den Schaden bei der Vollkaskoversicherung anzeigen und nochmal kassieren. Soll die Autoversicherung doch beweisen, dass das Auto nicht gestohlen wurde!

Muss die Kfz-Versicherung aber nicht, wie das Oberlandesgericht (OLG) in Koblenz entschieden hat. Es genügen berechtigte Zweifel am Tathergang, um die Zahlung an die Versicherte zu verweigern (Az.: 10 U 878/07). Berechtigt war der Zweifel des Autoversicherers in diesem Fall, denn das Auto wurde nach seinem wundersamen Diebstahl in Deutschland im russischen Kirgisistan wieder gefunden. Fragen, die dabei offen blieben: Warum hat das Fahrzeug noch die Originalschlüssel des Verkäufers mit Schlüsselanhänger, einwandfreie Zollpapiere über die Einfuhr und so gar keine Spuren, die auf einen Diebstahl hinweisen? Fragen, die der Kfz-Versicherer nicht beantworten muss, wie das OLG entschied.

Damit hob das OLG ein Urteil des Landgerichts Mainz auf, welches den Standpunkt vertrat, dass der Versicherer, bei Verweigerung der Zahlung, den vollen Beweis über den Täuschungsversuch zu erbringen hat. Noch ist das Urteil des OLG jedoch nicht rechtskräftig. Da dieses Urteil richtungsweisend für den ganzen Versicherungsmarkt sein könnte, wird es aktuell vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe geprüft (BGH-Az.: IV ZR 102/08).


Gesprächige Mitfahrer und tönende Handys am Steuer

5. Dez 2008

Mit 100 Kilometer pro Stunde über eine Autobahn rasen und gleichzeitig noch einen kleinen Plausch halten – da geht die Fahrt vorbei wie im Flug. Wird das Gespräch jedoch über ein Handy geführt, bleibt es fraglich, ob die Fahrt dort endet, wo der Fahrer ursprünglich hin wollte.
Autofahren birgt Gefahren und Gespräche können einen Fahrer immens ablenken. Wie eine neue Untersuchung ergab, gleicht die Reaktionszeit eines telefonierenden Fahrers in erschreckend hohem Maße jener von betrunkenen Fahrern. Da helfen weder Head-Set noch Freisprecheinrichtung, denn ein Gesprächspartner, der nicht im Auto sitzt, nimmt keine Rücksicht auf die Verkehrslage oder andere Ereignisse. Genau darin liegt die Gefahr, wie Reuters berichtete.
In einer Studie der University of Utah wurde verglichen, wie sich Gespräche während der Fahrt auf Fahrleistung und Reaktionszeit auswirken. Das Ergebnis war eindeutig: Fahrer, die sich über ein Handy unterhielten, schnitten im Vergleich zu Fahrern mit gesprächigen Beifahrern deutlich schlechter ab. Die Reaktionszeiten waren länger, sie konnten oft nicht ihre Spur halten und zusätzlich wurden mehr Ausfahrten verpasst. Ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht hat also seine Vorteile, für Sie, Ihr Auto und Ihren Kfz-Versicherungsbeitrag.


Kfz-Versicherung haftet nicht für Musikinstrumente

30. Okt 2008

Und das war es mit der Hochzeit! Fahrerinnen eines Autos sollten sich in Zukunft genau überlegen, ob sie ihre Schwiegermutter samt Cello mitnehmen. Besonders wenn frau selbst kein Cello spielt, könnte es nach einem Unfall ein Problem mit der Fahrzeugversicherung geben. Erstattet werden im Schadensfall nämlich nur Gegenstände, die die Versicherungsnehmerin üblicherweise mit sich herum fährt. So urteilte das Landgericht Coburg, dass ein Autoversicherer bei einem selbst verschuldeten Unfall nicht für das Cello der mitfahrenden Schwiegermutter haften muss. Geklagt hatte die Musikinstrumentenversicherung der Schwiegermutter. Sie hatte den Schaden übernommen, versuchte aber, das Geld von der Kfz-Versicherung wieder zu bekommen. Ärgerlich, nicht nur wegen dem Cello und dem Rechtsstreit, denn Schwiegermutter fährt in Zukunft sicher lieber mit einer anderen Frau.


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