Kfz-Versicherung: Die neuen Typklassen sind da

2. Sep 2010
Autoversicherung

Günstig oder teuer - von der Typklasse hängt es ab!

Alle Jahre wieder kommen zum 1. Oktober die neuen Typklassen. Für die rund 20.900 Fahrzeugmodelle in Deutschland gilt ab diesem Stichtag oder bei Altverträgen spätestens ab 1. Januar 2011 die neue Einstufung. Ob sich die Typklasse des Fahrzeugs geändert hat, hängt dabei von der Schadenentwicklung ab – hat es bei diesem Fahrzeugtyp häufig oder sehr schwer gekracht, steigt auch zukünftig die Versicherungsprämie. Den Rest des Beitrags lesen »


Kfz-Versicherung: Ineas-Kunden müssen auf ihr Geld warten

23. Aug 2010

Kfz-Versicherung

Gläubiger und Kunden der insolventen Kfz-Versicherungsgesellschaft  International Insurance Corporation (IIC) mit den deutschen Marken „Ineas“ und „Lady Car Online“ müssen sich weiter gedulden:  Frühestens im kommenden Frühjahr sollen sie an ihr Geld kommen. Die Konkurrenz bemüht sich derweilen um das ehemalige Klientel des niederländischen Unternehmens.
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Kfz-Versicherung: „Begleitetes Fahren ab 17“ bringt finanzielle Vorteile

13. Aug 2010
Autoversicherung

Führerschein mit 17 reduziert Unfallrisiko

Es begann als regionales Testprojekt: Begleitetes Fahren ab 17. Entgegen vieler Bedenken verlief die Modellphase überaus erfolgreich, das Unfallrisiko konnte sogar reduziert werden. Ab Januar 2011 soll es Einzug ins Straßenverkehrsgesetz halten, vorausgesetzt, der vom Kabinett verabschiedete Gesetzesentwurf erhält auch eine Mehrheit in Bundestag und Bundesrat. Den Rest des Beitrags lesen »


Richtiger Kfz-Versicherungsschutz minimiert finanzielle Risiken bei Autodiebstählen und Unfällen im Ausland

2. Jun 2010
Autoversicherung hilft bei Unfall

Sicher bei Unfällen im Ausland

Die Urlaubszeit rückt näher und mit dem Beginn der Sommerferien werden wieder Hunderttausende Deutsche mit dem eigenen Auto ins Ausland reisen. Nach einer aktuellen Umfrage der Gfk-Gruppe im Auftrag der Kfz-Versicherung DA Direkt sehen viele jedoch einer Autofahrt über die Landesgrenzen hinweg mit gemischten Gefühlen entgegen. Den Rest des Beitrags lesen »


Feminin und günstig: Kfz-Versicherung belohnt Frauen für umsichtiges Fahren

27. Mai 2010
Kfz-Versicherungsvergleich

Frauen verursachen weniger Unfälle als Männer

Lange ist schon bekannt, dass Frauen sicherer Auto fahren als Männer. Entgegen den gängigen Klischees gibt die Unfallstatistik dem „schwachen“ Geschlecht recht. Von den im Jahr 2008 320.000 registrierten Unfällen mit Personenschäden wurden laut ACE (Auto Club Europa) rund 218.000, also fast zwei Drittel, durch Männer verursacht. Den Rest des Beitrags lesen »


Günstig fahren – bei der Kfz-Versicherung sparen

20. Okt 2009

Eine Kfz-Versicherung ist unentbehrlich, deshalb sollte sie möglichst günstig sein

Eine Kfz-Versicherung ist unentbehrlich, deshalb sollte sie möglichst günstig sein

Mit der kalten Jahreszeit beginnt auch die Hauptsaison für den Kfz-Versicherungswechsel. Verbraucher haben noch bis zum 30. November die Möglichkeit, ihre Kfz-Versicherung zu wechseln und sich massive Einsparpotentiale zu sichern. Die meisten von ihnen setzen dabei auf einen Kfz-Versicherungsvergleich, denn in diesem Jahr sind die Preisunterschiede der Kfz-Versicherer besonders hoch.

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Autodiebstahl: Im Zweifel für den Versicherer

14. Jan 2009

Hätte ja klappen können: Neues Auto kaufen, allerdings nicht bezahlen sondern leasen, und dann ab nach Russland und verkaufen. Zurück in der Heimat den Schaden bei der Vollkaskoversicherung anzeigen und nochmal kassieren. Soll die Autoversicherung doch beweisen, dass das Auto nicht gestohlen wurde!

Muss die Kfz-Versicherung aber nicht, wie das Oberlandesgericht (OLG) in Koblenz entschieden hat. Es genügen berechtigte Zweifel am Tathergang, um die Zahlung an die Versicherte zu verweigern (Az.: 10 U 878/07). Berechtigt war der Zweifel des Autoversicherers in diesem Fall, denn das Auto wurde nach seinem wundersamen Diebstahl in Deutschland im russischen Kirgisistan wieder gefunden. Fragen, die dabei offen blieben: Warum hat das Fahrzeug noch die Originalschlüssel des Verkäufers mit Schlüsselanhänger, einwandfreie Zollpapiere über die Einfuhr und so gar keine Spuren, die auf einen Diebstahl hinweisen? Fragen, die der Kfz-Versicherer nicht beantworten muss, wie das OLG entschied.

Damit hob das OLG ein Urteil des Landgerichts Mainz auf, welches den Standpunkt vertrat, dass der Versicherer, bei Verweigerung der Zahlung, den vollen Beweis über den Täuschungsversuch zu erbringen hat. Noch ist das Urteil des OLG jedoch nicht rechtskräftig. Da dieses Urteil richtungsweisend für den ganzen Versicherungsmarkt sein könnte, wird es aktuell vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe geprüft (BGH-Az.: IV ZR 102/08).


Die Kfz-Haftpflicht und das Wild

12. Jan 2009

Wildschäden werden normalerweise von der Kfz-Versicherung übernommen. Schließlich kann ein Autofahrer nichts dafür, wenn ein frei laufendes wildes Tier beschließt, die eigene Karosserie etwas genauer zu betrachten. So dachte wohl auch ein Mann, der dem Besitzer eines Wildgeheges Schadensersatz zahlen sollte. Die gute Nachricht: Weder das Auto noch die Tiere sind zu Schaden gekommen. Aber womit begründet der Mann dann den Schadensersatzanspruch an den Autoversicherer? Was war überhaupt passiert?

Der Mann war mit seinem Wagen in ein Wildgehege gefahren und hatte vergessen, das Tor des Geheges danach wieder zu schließen. Eine Gelegenheit, auf die das Damwild schon lange gewartet hatte: es floh in die Freiheit. Daraufhin forderte der ehemalige Besitzer des Wildes Schadensersatz von dem vergesslichen Autofahrer.

Die private Haftpflichtversicherung des Mannes lehnte jedoch eine Übernahme des Schadens ab und verwies ihn an die Kfz-Versicherung. Diese wollte den Schaden jedoch auch nicht übernehmen. Während sich das Damwild seines neuen Lebens erfreute, ging der Fall durch die gerichtlichen Instanzen bis zum Landgericht Kaiserslautern. Das Gericht urteilte eindeutig: Der Kfz-Versicherer muss nur für Schäden aufkommen, die bei einer „typischen Fahrzeugnutzung“ entstanden sind (Az. 1 S 16/08). Da in diesem Schadensfall die Vergesslichkeit der Hauptauslöser war und nicht die Beteiligung des Autos, muss die private Haftpflicht für den Schaden aufkommen. Für Vergesslichkeit haftet der Autoversicherer nämlich nur in Ausnahmefällen.


Auto nicht abgeschlossen, – Versicherer muss trotzdem zahlen!

24. Okt 2008

Ein Fahrzeughalter, der sein Auto nicht abschließt, hat auch keinen Anspruch auf Schadenersatz bei Diebstahl. Seit kurzem gilt diese Aussage nicht mehr in der Form.Wie das Oberlandesgericht Saarbrücken aktuell urteilte, verliert ein Autohalter seinen Versicherungsschutz nicht allein dadurch, dass er vergessen hat sein Fahrzeug abzuschließen. Ausschlaggebend für den Versicherungsschutz ist der Ort an dem das Auto abgestellt und nicht abgeschlossen wurde.

In einer ländlichen Umgebung, so die Auffassung der Justiz, ist das Offenlassen des Fahrzeuges für kurze Zeit kein Grund für den Versicherer, die Haftung zu verweigern. Grund für dieses Urteil war die Klage eines Versicherungsnehmers einer Vollkaskoversicherung. Dieser hatte 2004 seine Eltern auf dem Dorf besucht und das Fahrzeug zwar mit einem Lenkradschloss gesichert aber vergessen, die Tür abzuschließen. Als das Ehepaar 10 Minuten später zurückkehrte, war das Auto erstmal verschwunden. Ein paar Meter weiter in der gleichen Straße fand sich das Fahrzeug dann wieder auf. Irgendwer hatte sich an dem PKW zu schaffen gemacht und ihn zum Rollen gebracht so dass er letztendlich durch einen Baum und eine Mauer gestoppt wurde.

Daraufhin forderte der Versicherungsnehmer die Übernahme des Schadens durch den Versicherer, doch dieser lehnte die Haftung mit der Begründung ab, dass das Nichtverschließen des Fahrzeuges grob fahrlässig gewesen sei. Ein Richter des OLG Saarbrücken sah das jedoch anders. Von grober Fahrlässigkeit sei nur die Rede, wäre der gleiche Fall zu einer nächtlichen Uhrzeit, mit laufenden Motor oder in einer Großstadt erfolgt. Da es sich jedoch nur um ein kurzzeitiges Verlassen des Fahrzeuges am helllichten Tag handelte und sich zusätzlich die Diebstahlgefahr nicht aufdrängte, sei nicht von grober Fahrlässigkeit zu sprechen. Der Richter argumentierte, dass zwar auch auf den Land damit zu rechnen sei, dass ein Fahrzeug entwendet und demoliert werde, die Gefahr aber so gering sei, dass der Versicherungsnehmer nicht davon ausgehen konnte. Zusätzlich hätte er sich in unmittelbarer Nähe zu seinem Fahrzeug befunden und konnte jederzeit durch einen Blick aus dem Fenster oder der Tür sein Auto überwachen.


Totgesagte leben länger – Der Kompakt-Tarif der Allianz

2. Jun 2008

Billig sollte er sein, der Kompakt-Tarif der Allianz Autoversicherungen aus dem Jahr 2005. Da muss man die Kosten irgendwo anders einsparen, dachte sich die Allianz wohl und wollte bei den Vertretern sparen. Die sollten laut Kleingedrucktem nur noch 6 Prozent, statt für Autoversicherungen vereinbarte 10 Prozent Provision erhalten. „Nicht mit uns“, dachten sich zwei Vertreter und gewannen ihren Prozess. Ergebnis: Im März 2008 verkündete die Allianz, dass sich der Tarif bei voller Provisionshöhe für sie nicht mehr rentieren würde und nahmen ihn zum ersten April 2008 aus dem Sortiment.

Obwohl das Oberlandesgericht München im Februar 2008 die Revision vor dem Bundesgerichtshof nicht zuließ, hofft das Unternehmen anscheinend weiter auf einen Erfolg. Im Mai 2008 wurde Beschwerde eingelegt. Damit bleibt das Urteil schwebend rechtskräftig bis die Beschwerde abgeschmettert wird oder der BGH entschieden hat. Verliert die Allianz, muss sie rückwirkend alle Vertreterprovisionen auf 10 Prozent erhöhen und nachzahlen.

Heute verkündete die Allianz, dass es ab 1. September 2009 den Kompakt-Tarif wieder geben soll – bei voller Provision für die Vertreter. Welchen Provisionssatz sie wohl meinen? Bis 2009 ist es noch eine Weile hin. Falls sie jetzt eine günstige Autoversicherung suchen, schauen sie doch mal bei TopTarif vorbei. Wir haben das Kleingedruckte schon für Sie gelesen.