An einer Hamburger Grundschule ist die größte deutsche Sparkasse Haspa auf sehr fragwürdige Art und Weise auf Kundenfang gegangen. Die Eltern der Grundschulkinder wurden von der Schule gedrängt, für ihre Sprösslinge ein Girokonto bei dem Institut zu eröffnen. Die Hamburger Schulbehörde bestätigte nach Angaben der dpa Anfang der Woche einen entsprechenden Bericht des NDR. Angeblich war die Kontoeröffnung notwendig, weil das Essen in der Schul-Kantine künftig mit Geldkarten bezahlt wird. So ein gemeinsames Schreiben der Schulleitung und der Haspa an die Familien. Den Rest des Beitrags lesen »
Finanzen: Vorsicht vor der Shoppingfalle
3. Nov 2010Ein Einkaufsbummel entspannt die Seele und neue Sachen machen bekanntlich glücklich. Ab und zu übertreibt man es jedoch auch mal mit dem Shoppen und vergisst dabei auch ganz gern den schlechten Kontostand. Fast die Hälfte der Deutschen kann ab und an einfach nicht widerstehen und tappt in die Shoppingfalle. Das belegt eine Umfrage der comdirect Bank. Den Rest des Beitrags lesen »
Weltspartag fordert zum vorsorglichen Umgang mit Geld auf – Toptarif hilft beim Sparen
29. Okt 2010Seit 1924 wird er begangen und in vielen Ländern der Welt gebührend gefeiert – der Weltspartag. Seit seinem Beschluss auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress in Mailand fordert der Veranstaltungstag zum Sparen auf. Im Mittelpunkt stehen dabei der verantwortungsvolle Umgang mit Geld sowie die Aufklärung über Finanzprodukte wie Sparbücher und Altersvorsorge. Den Rest des Beitrags lesen »
Stresstests für Banken: 14 deutsche Kreditinstitute müssen Prüfung bestehen
9. Jul 2010Eine gründliche Prüfung zahlreicher wichtiger Kreditinstitute soll künftig für Entspannung auch in Krisenzeiten sorgen. Bei den beschlossenen Banken-Belastungstests sollen nun noch klarere Verhältnisse herrschen. Das verlangt die deutsche und europäische Finanzaufsichtsbehörde nach Angaben der Presseagentur dpa. Den Rest des Beitrags lesen »
Beschwerdemanagement trennt im Bankgeschäft die Spreu vom Weizen
19. Mai 2010Eine aktuell Studie des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung hat Interessantes über die deutsche Banklandschaft ergeben. In diesem Fall wurden nicht etwa die derzeitigen Girokonto- oder Tagesgeld-Angebote der Banken verglichen, sondern die Kundenzufriedenheit unter den Bestandskunden. Demnach sind Sparda-Bank und comdirect die Kreditinstitute mit den treuesten Kunden. Rund 80 Prozent der Kontoinhaber dieser beiden Institute würden sich jeweils wieder für ihre aktuelle Hauptbank entscheiden. In der Bewertung bekommen beide Häuser von ihren Kunden die Schulnote sehr gut. Den Rest des Beitrags lesen »
Beipackzettel für Geldanlagen – Banken wollen gesetzlicher Regelung entgehen
15. Feb 2010Vielfach musste die Finanzbranche in den vergangenen Monaten Kritik hinnehmen. Das Verbraucherschutzministerium bemängelt schon länger den Beratungsservice der Banken sowie das Fehlen eines einheitlichen Informationsblattes für Geldanlagen. Auch wird den Banken vorgeworfen, eine absichtlich undurchsichtliche Produktpolitik zu betreiben. Um einer gesetzlichen Regelung, wie von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) angedroht, zu entkommen, wollen nun zahlreiche Finanzinstitute Informationsblätter einführen. Den Rest des Beitrags lesen »
Von Gier und Macht: Das Bayern-LB-Drama geht in die nächste Runde
13. Jan 2010Immer mehr Abgründe tun sich in der Affäre um die krisengeschüttelte Bayern-LB auf. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nun schon seit geraumer Zeit im Milliardendebakel und will nun endgültig die Wahrheit über den überteuerten Kauf der früheren Tochter Hypo Group Alpe Adria in Erfahrung bringen. Leicht wird das nicht, denn im Verwaltungsrat der Landesbank sitzen hochrangige Politiker und Banker, die sich nicht die Blöße geben wollen. Den Rest des Beitrags lesen »
Karten-Chip gibt den Geist auf – Millionen Kartennutzer kommen nicht an ihr Geld
5. Jan 2010Durch einen Programmierfehler waren in diesen Tagen zahlreiche EC- und Kreditkarten blockiert. Millionen Kartenbesitzer kamen weder am EC-Automaten noch an der Kasse an ihr Geld. Verursacht wurde die Panne ausgerechnet von den zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen. Der sogenannte EMV-Chip hatte wegen der Umstellung auf die Jahreszahl 2010 an Millionen Ausgabestellen gestreikt. Den Rest des Beitrags lesen »
Platz 1 an die „Notleidenden Banken“
22. Jan 2009Die Banken dieser Welt haben es schwer. Niemand hat ihnen erklärt, dass es vielleicht keine so gute Idee ist, Kredite ohne Sicherheiten zu vergeben, noch wurden sie gewarnt, dass Aktienfonds mit maximaler Verzinsung auch immer maximales Verlustrisiko bedeuten.
Jetzt leiden sie Not, die armen Banken, denn die Finanzkrise hat sie kalt erwischt. Es ist nun Aufgabe der Gesellschaft, ihr Fortbestehen zu sichern – sie brauchen schließlich jede Million.
In einem Sozialsystem wird Notleidenden geholfen. Doch der Begriff „notleidende Banken“ ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Die Finanzkrise wurde schließlich durch die Banken ausgelöst, und es ist nicht so, dass die Banken Opfer einer Krise sind, für die sie gar nichts können.
Das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise würde damit auf den Kopf gestellt, begründete der Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser gegenüber der Zeitung Handelsblatt. Herr Schlosser weiß, wovon er redet, denn er war Teil der Jury, die das Unwort 2008 erwählt haben. Am Dienstag, dem 20. Januar 2009, wurden die Gewinner prämiert: Platz 1 ging an die „notleidenden Banken“.
Beim Passwort versteht Bank keinen Spaß
3. Sep 2008„Wenn Sie die Vermutung haben, dass ein Unbefugter Ihre Telefon-PIN kennen könnte, ändern Sie diese umgehend“, heißt es auf der Website einer hiesigen Bank. Diese Aufforderung hat ein Mitarbeiter der englischen Lloyds-TSB-Bank sehr ernst genommen und umgehend das Passwort eines „unbefugten“ Kunden geändert.
Für sein Telefonbanking hatte ein Geschäftskunde der Lloyds-TSB-Bank ein Passwort gewählt, das so garnicht den Vorstellungen des Bankangestellten entsprach: „Lloyds is pants“ („Llodys ist schlecht“). Das konnte der treue Mitarbeiter des gleichnamigen Instituts natürlich nicht so stehen lassen. Kurzerhand änderte er es in „no it’s not“.
Versuche des Kunden, sein Passwort in „Barclays is better“ oder „Lloyds is rubbish“ zu ändern, konnten ebenfalls erfolgreich abgewehrt werden. Die Regeln für die Passwortfindung wurden dafür verschärft. Das Passwort sollte nun nur noch aus einem einzelnen Wort bestehen. Aber auch dies reichte dem Kunden noch aus, um weiter Kritik zu äußern: Er wählte „censorship“ (Zensur) als sein neues Passwort – woraufhin die Länge des Passworts auf 6 Zeichen beschränkt wurde.
Die Lloyds-TSB-Bank beeilte sich, zu versichern, es handele es sich um einen Einzelfall. Gleichzeitig beeilte sie sich, dem loyalen Mitarbeiter mehr Zeit mit seiner Familie zu verschaffen.
Normalerweise gehöre es nicht zur Geschäftspraxis, dass Mitarbeiter gegen den Willen des Kunden dessen Passwort ändern, erklärte die Bank. Allerdings sei es auch bedauerlich, dass ein Kunde seine Unzufriedenheit mit dem Service der Bank auf diese Weise zum Ausdruck bringe. Selbstverständlich dürfe er aber sein Passwort frei wählen. Ob der Kunde sich bei seiner freien Wahl auch wieder für eine kritische Aussage gegenüber seinem Finanzinstitut entscheiden darf, ist unbekannt.

Verfasst von toptarif 





