Das Internet: Medienimperium oder Dummheit 3.0?

23. Jun 2010
Surfen

Internet-Debatte erhitzt die Gemüter

Neues Medium – neue Regeln. Das forderten im September letztes Jahres 15 bekannte deutsche Blogger in ihrem Internet-Manifest. Das Werk enthält 17 Thesen zum Journalismus von heute: Von „Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information“ über „Tradition ist kein Geschäftsmodell“ bis hin zu „Die Freiheit des Internet ist unantastbar“ zielen die Grundsätze auch auf das Internetgebaren von Verlegern, Wirtschaft und Politik. Buchautor Markus Reiter vertritt mit seinem Buch „Dumm 3.0“ die gegenteilige Meinung und sagt das Internet sei „ein riesiger Misthaufen“. Den Rest des Beitrags lesen »


Weiße Flecken: Kleine Gemeinden warten auf schnelles Internet

11. Jun 2010
Schnelles Internet

1,3 Millionen Haushalte in Deutschland ohne schnellen Internetanschluss

Schnelles Internet für alle – dieses Ziel scheint angesichts der Verbreitung des WWW zumindest hierzulande eigentlich nicht unrealistisch. Und doch haben es kleine Gemeinden in Deutschland besonders schwer, in den Besitz eines schnellen Breitband-Internetanschlusses zu kommen. Nach dpa-Angaben sind rund 500 bis 600 Gemeinden in Deutschland derzeit mehr oder weniger betroffen. Den Rest des Beitrags lesen »


Der große Toptarif Service Check

7. Jul 2009

mit Zusatzpreisen von Alice DSL

Nachdem wir für unsere Kunden die  günstigsten Preise in unserem DSL-Tarifrechner anbieten, möchten wir nun einen Schritt weiter gehen und fragen euch nach euren Erfahrungen mit eurem DSL -Anbieter!

Bewertet wird nach den Kriterien:

  1. Anschlussgeschwindigkeit: wie schnell war der Anschluss bei euch freigeschaltet?
  2. Servicehotline: Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Problemlösung, Preis
  3. Störungen: Gab oder gibt es Störungen oder Schwankungen in der Verbindung?

Berichtet in euren Blogs über eure Erfahrungen und schickt uns ein Kommentar mit dem Link, einen Trackback zu http://blog.toptarif.de/2009/07/07/toptarif-dsl-service-check/ oder eine E-Mail mit dem Link an partner@toptarif.de! Alle Teilnehmer werden hier  veröffentlicht und haben die Chance auf:iphone 3gs

Ein nagelneues iPhone 3GS unlocked aus dem 3gstore.de im Wert von 999,- EUR!

Unseren Partner Alice DSL interessiert eure Meinung besonders, daher werden unter allen Teilnehmern die über Alice DSL berichten zusätzlich noch 3 Alice Surfsticks mit einer Daten-Flatrate für 3 Monate  im Wert von insgesamt je 128,70 EUR verlost!

Teilnahmezeitraum ist der  7.7.2009 bis zum 31.7.2009! Alle Gewinner werden hier im Blog bekannt gegeben und erhalten eine Gewinnbenachrichtigung per E-Mail!

Die Service-Bewertungen unserer eingebundenen DSL-Anbieter werden in Zukunft für unsere Vergleichs-Kunden gesondert in die Bewertung einfließen! Um unseren Service für euch noch besser zu machen!

Natürlich freuen wir uns auch euch als Kunden oder Partner zu gewinnen und wie immer über eine Empfehlung und ein ehrliches Feedback zu http://toptarif.de/internet unseren DSL-Vergleichs-Rechner!

Bei Fragen oder Anregungen zu der Aktion könnt Ihr euch gerne jederzeit mit:

Bianca Jacobi
bianca.jacobi@toptarif.de

in Verbindung setzen! Ich wünsche euch allen VIEL ERFOLG! Wir sind gespannt auf eure Meinungen!


Top Tarif für DSL unter 20 Euro

18. Aug 2008

Alles wird teurer und die Inflation, die im Juni in der Eurozone bei 4 Prozent lag, nimmt dem Endverbraucher die restliche Liquidität. Ist wirklich alles teurer geworden? Nein, es gibt eine Branche, in der die Preise stetig fallen: Die Telekommunikationsbranche.
Der Preiskrieg der letzten Jahre hat schon den einen oder anderen Anbieter fast in den Konkurs getrieben. Im DSL Markt gibt es aktuell sehr viele Anbieter, die sich gegenseitig immer weiter unterbieten. Für Neukunden winken deswegen zumindest in den ersten zwei Jahren echte Schnäppchen. Vodafone bietet aktuell eine Flatrate für sensationelle 22,50 Euro an. Zu diesem Preisknaller kommt man allerdings nur, wenn man nicht direkt über Vodafone abschließt, sondern bei einem Partner wie TopTarif bucht. Dann bekommt man die ersten 6 Monate die Gebühr für beispielsweise eine 6000 kbit/s Flatrate zum Surfen und eine Telefonflatrate geschenkt. Über die Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten spart der Verbraucher sich damit 180 Euro und reduziert damit rein rechnerisch die Grundgebühr von 30 Euro auf 22,50 Euro. Gleiche Rabatte gelten auch für die anderen Kommunikationspakete von Vodafone.

Für noch weniger Geld bietet der Discounter Lidl ein Minimalangebot. Für 16,99 Euro bekommt man einen Telefonanschluss und eine 1000 kbit/s Flatrate. Telefongespräche kosten jedoch über Voice over IP (VoIP) 1 Cent die Minute – oder man bucht für 5 Euro eine Telefonflatrate dazu. Der Lidl Telefonanschluss ist jedoch bisher nicht bundesweit verfügbar. Alternativ dazu besteht die Option, einen Freenet oder 1&1 Anschluss für 19,99 Euro zu buchen. Inklusive ist bei diesem Modell unbegrenztes Surfen mit einem 2000 kbit/s schnellen Zugang. Telefonate kosten zusätzliche 2,9 Cent die Minute oder man bucht – wie bei Lidl – für 5 Euro eine Telefonflatrate dazu.
Wer schneller surfen mag, eine Flatrate fürs Telefonieren und Surfen möchte und keine Lust hat, genau auf die Vertragslaufzeiten zu schielen, um seine preislichen Vorteile zu sichern, der ist bei den Anbietern Alice, Kabel Deutschland und Freenet gut beraten. Für knapp 30 Euro bekommt man einen bis zu 16.000 kbit/s schnellen Zugang. Wer flexibel bleiben will und deswegen keine langen Vertragslaufzeiten eingehen möchte, kann bei der Telekomtochter Congstar sofort kündigen, bei Alice innerhalb eines Monats und bei Kabel Deutschland ist die Vertragslaufzeit mit 12 Monaten auch kürzer als bei den Konkurrenten.


Die Taiga: keine Straßen, aber DSL

12. Jul 2008

Das Nahverkehrsnetz in Deutschland ist gut ausgebaut, sogar auf dem Land werden Straßen geteert, Straßen mit Schildern ausgestattet und auf die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung gepocht. Das ist in Russland etwas anders. Der Bürgermeister des hessischen Ortes Hohenstein, Hans-Jürgen Finkler,reiste als Mitglied einer Delegation in die Taiga. Dort versteht man unter Straßenbau etwas anderes als in Hohenstein. Unbefestigt sind sie, die Landstraßen, und öffentliche Busse haben einen Flair von UdSSR. Aber der Schein trügt. Wie Finkler feststellen durfte, liegt die Innovation unter der Oberfläche oder noch besser in den Kindern der Taiga. Sogar in einem kleinen Dorf wie Lubim mit gerade mal 6000 Einwohnern gibt es DSL für alle. Es werden Prioritäten gesetzt in der Taiga, es wird in die Zukunft investiert – nicht nur in den schönen Schein. Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler wunderte sich nur, kämpft er doch schon lange für flächendeckendes DSL in seiner Region. Noch mehr staunte der deutsche Bürgermeister, als er eine Schule in Jaroslawl besuchte. Selbstverständlich gibt es auch hier DSL für die Kinder. Die Gruppen sind klein und für 26 Schüler und neun Kindergartenkinder stehen fünf Lehrer und eine Erzieherin zur Verfügung. Die Schulklassen altersmäßig gemischt. Die Schüler sind zwischen sechs und vierzehn Jahren alt und werden nicht nur aus Notwendigkeit, sondern wegen eines durchdachten pädagogischen Konzepts zusammen unterrichtet. So kann jeder jedem helfen. Schulklassen und Lehrer funktionieren eher als Familienverbund, denn als reine Lehr- und Lerneinheit. Die Schulklassen sind stolz auf das Erreichte und voller Begeisterung bei der Sache.
Finkler war geplättet und überrascht über die gute und leistungsorientierte Stimmung in der Klasse. Da könnten sich die Deutschen etwas abschauen. Kleine, motivierte Klassen, DSL für alle. Die Zukunft gehört den Kindern und vor allem der Bildung. Vielleicht lag es am Wodka, aber Herr Finkler und der Bürgermeister von Lubim, Alexander Koshkin, planen weitere Treffen. Man kann von einander lernen und sich gegenseitig unterstützen – auch ohne Wodka und gut ausgebautes Verkehrsnetz. Durch Datenautobahnen erreicht man Ziele sowieso viel schneller als über die Autobahn.


Alt aber schnell

8. Jul 2008

Die DSL Nutzung bei älteren Menschen nimmt zu. Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 sind mittlerweile 29,2 Prozent der 60- bis 79-Jährigen online unterwegs. Über die Hälfte von ihnen surft mittlerweile mit DSL. So steigerte sich die DSL Nutzungsrate bei der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen auf 60 Prozent. Zehn Prozent Zuwachs gab es bei den 60- bis 69-Jährigen auf insgesamt 57 Prozent und sogar bei der Gruppe 70 plus konnte die DSL-Nutzung auf knapp 50 Prozent erhöht werden. Breitbandanbindung über DSL ist damit auch die vorherrschende Internetverbindung für ältere Menschen. Nur noch 15 Prozent der Silver Surfer nutzen noch ein analoges Modem. Das Leben ist einfach zu kurz, um langsam durch das Netz zu surfen – eine Weisheit, für die kein Mindestalter von 50 Jahren nötig ist. Bei TopTarif können Sie erfahren, welcher DSL-Anbieter günstig ist und so wertvolle Lebenszeit sparen.


Schlechte Noten für DSL-Anbieter

26. Jun 2008

Welche Note würden Sie Ihrem aktuellen DSL-Anbieter geben?
Diese Frage hat Computer Bild seinen Lesern gestellt und innerhalb eines Jahres 20.000 Meinungen gesammelt, deren Auswertung sie letzte Woche präsentierte. Unzufrieden sind die Deutschen. Nur 46 Prozent der Kunden würden ihren DSL-Anbieter weiter empfehlen. Besonders gut wurden nur lokale Anbieter bewertet, während die überregionalen Dienstleister vergleichsweise schlecht abgeschnitten haben. Bewertet wurden 23 Anbieter, nur vier von ihnen erhielten die Note „gut“. Spitzenreiter in der Bewertung war der Münchener Anbieter M-Net, gefolgt von Kabel BW aus Baden-Württemberg und OsnaTel aus Osnabrück. Auf Platz vier positionierte sich die Tochtergesellschaft der Telekom, Congstar, und schloss damit als einziger überregionaler Anbieter ebenfalls mit „gut“ ab.
Der harte Wettbewerb um Preise und Kunden hat zu einem Tarifdschungel geführt, in dem der Kunde nur noch selten den Durchblick hat. Fast immer zieren Klauseln die Verträge, die das Wechseln erschweren oder Werbeversprechen wie 16 Megabit schnelle DSL-Leitungen relativieren. Hinzu kommt, dass viele Anbieter für Rückfragen der Kunden nur noch kostenpflichtige Hotlines anbieten, die nicht nur teuer sind, sondern oft auch inkompetente Beratung bieten. Da hilft nur, sich selbst zu informieren und nicht zu glauben, was in der Werbung versprochen wird oder die kostenpflichtige Hotline wählen. Lesen Sie sich in das Thema DSL-Anbieter ein, bevor Sie einen Zweijahresvertrag abschließen und informieren Sie sich zu den Tarifen bei einem unabhängigen Vergleichsportal wie TopTarif. Der Preisvergleich lohnt sich und durch die Eingabemaske lassen sich viele Tretminen vermeiden.


15 Jahre World Wide Web

8. Mai 2008

Am 30.April 1993 wurde das World Wide Web vom Europäischen Kernforschungszentrum CERN zur kostenfreien Nutzung für die Allgemeinheit freigegeben. WWW, das steht nicht für das Internet an sich, sondern ist ein Internetdienst, über den Informationen aus dem Internet zugänglich gemacht werden. Dass gerade mit dem WWW der Grundstein für einen neuen Markt gelegt werden würde, war damals nur wenigen bewusst.

Selbst Softwarehersteller Microsoft hat den Trend erst spät erkannt. 80 Prozent des Internet-Browsermarktes waren bereits vom Netscape-Navigator erobert, als Microsoft die erste Version des Internet-Explorers auf den Markt brachte. Heute wird das Internet dort, wo die Infrastruktur dafür vorhanden ist, von nahezu jedem genutzt – weltweit sollen es um die 1,3 Mrd. Menschen sein. Kaum einer versteht wirklich, wie das Internet funktioniert, aber jeder sucht etwas darin: einen Freund, einen Feind, eine Nadel, einen Heuhaufen, Alles oder Nichts. Vor allem Nichts zu suchen, ist eine verbreitete Freizeitbeschäftigung geworden und wird mit der schönen Redewendung „im Internet surfen“ passend bezeichnet.

Dank der schnellen Internetverbindung über DSL wurde das Internet Anfang des neuen Jahrtausends für viele Surfer auch interaktiv nutzbar. Der Begriff Web 2.0, der diese Entwicklung verdeutlichen soll, wurde 2004 geprägt. Web 2.0 steht dafür, dass jetzt weltweit Text-, Audio- und Videodateien heruntergeladen, heraufgeladen, getauscht, aufgebauscht und in Blogs zerrissen werden. Auch die Politik bleibt davon nicht unberührt. Diktatoren sind nicht grundlos gegen das Internet allergisch, doch auch Demokratien haben ihre Schwierigkeiten mit dem großzügigen Freiraum des Netzes.

Wenn innerhalb von 15 Jahren ein Medium weltweit solch eine Bedeutung erlangt, was ist dann erst in der Zukunft von diesem zu erwarten? Das World Wide Web scheint zunächst einmal in Gefahr zu sein. Dem weltweiten Netz droht laut Lawrence G. Roberts, einem Mitentwickler des Internet-Vorgängers „Arpanet“, der Komplettabsturz. Grund dafür soll die mit ihren 40 Jahren inzwischen veraltete Technologie, die schlechte Programmierung und das wachsende Datenvolumen sein. Mit dem zunehmenden Internet-Traffic sind außerdem Kosten verbunden, die sich inzwischen alle drei Jahre verdoppeln. Alles gar nicht so schlimm, erwidern andere Experten und gehen davon aus, dass die globale und wirtschaftliche Bedeutung des Internets für Unternehmen und internationale Organisationen so groß ist, dass die Funktion des Netzes von diesen auch in Zukunft sichergestellt werden wird.

Ein weiteres Problem, das die Zukunft des Internets betrifft, ist seit dieser Woche wieder in den Medien. Internetnutzer werden von der Adressknappheit bedroht. Ab 2010 oder 2012 können keine IP-Adressen mehr vergeben werden, die für die Nutzung des Internets notwendig sind. Experten tagen dazu jedoch momentan auf einer Fachkonferenz in Potsdam und planen die Umstellung auf das Internet-Protokoll in der Version 6. Diese könnte bis zu 340 Sextillionen Adressen bescheren.

Es liegt wohl in der Natur des Internets, Grenzen zu überschreiten, wenn nötig eben auch seine eigenen. Das Web 3.0 ist schon auf dem Weg. In 15 Jahren wird aber auch dieses höchstwahrscheinlich archaisch anmuten.