Im deutschen Zahlungsverkehr haben sie schon fast einen Ehrenplatz: Die Blüten. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden in der Bundesrepublik 20 Prozent mehr gefälschte Geldscheine aus dem Verkehr gezogen als im zweiten Halbjahr 2009. Insgesamt konnte die Bundesbank nach eigenen Angaben 33.654 gefälschte Banknoten aufspüren. Am häufigsten gefälscht wurde dabei der Fünfzig-Euro-Schein. Den Rest des Beitrags lesen »
Stresstests für Banken: 14 deutsche Kreditinstitute müssen Prüfung bestehen
9. Jul 2010Eine gründliche Prüfung zahlreicher wichtiger Kreditinstitute soll künftig für Entspannung auch in Krisenzeiten sorgen. Bei den beschlossenen Banken-Belastungstests sollen nun noch klarere Verhältnisse herrschen. Das verlangt die deutsche und europäische Finanzaufsichtsbehörde nach Angaben der Presseagentur dpa. Den Rest des Beitrags lesen »
Studie: Deutsche nehmen Einsparpotenzial bei Finanzprodukten kaum wahr
21. Jun 2010Die Mehrheit der Deutschen spürt die Folgen der Weltfinanzkrise am eigenen Leib und möchte finanziell vorsorgen. Das ergab eine Studie des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der comdirect bank. Obwohl 59 Prozent der Deutschen finanzielle Sicherheit für wichtig erachten, und sogar 71 Prozent die Folgen der Finanzmarktkrise spüren, wollen sich die wenigsten mit Finanzthemen beschäftigen. Den Rest des Beitrags lesen »
Von Gier und Macht: Das Bayern-LB-Drama geht in die nächste Runde
13. Jan 2010Immer mehr Abgründe tun sich in der Affäre um die krisengeschüttelte Bayern-LB auf. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nun schon seit geraumer Zeit im Milliardendebakel und will nun endgültig die Wahrheit über den überteuerten Kauf der früheren Tochter Hypo Group Alpe Adria in Erfahrung bringen. Leicht wird das nicht, denn im Verwaltungsrat der Landesbank sitzen hochrangige Politiker und Banker, die sich nicht die Blöße geben wollen. Den Rest des Beitrags lesen »
Karten-Chip gibt den Geist auf – Millionen Kartennutzer kommen nicht an ihr Geld
5. Jan 2010Durch einen Programmierfehler waren in diesen Tagen zahlreiche EC- und Kreditkarten blockiert. Millionen Kartenbesitzer kamen weder am EC-Automaten noch an der Kasse an ihr Geld. Verursacht wurde die Panne ausgerechnet von den zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen. Der sogenannte EMV-Chip hatte wegen der Umstellung auf die Jahreszahl 2010 an Millionen Ausgabestellen gestreikt. Den Rest des Beitrags lesen »
Kreditkartenanbieter reagieren auf Sicherheitslücken
17. Dez 2009Nach Massensperrungen von Kreditkarten und einer wachsenden Unsicherheit bei den Kunden, reagieren Kreditkartenanbieter nun auf die wiederholten Pannen im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Um das Vertrauen der Kartenkunden zurückzugewinnen, treiben die beiden führenden Anbieter MasterCard und Visa nun die Einführung neuer Sicherheitsverfahren voran.
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Deutsche Bank triumphiert trotz Finanzkrise
28. Jul 2009Die Ursache für die Finanzkrise: Kaffee!
20. Jan 2009Kaffee von Starbucks können sich die Banker seit der Finanzkrise nicht mehr leisten. Ist vielleicht auch besser so. Wie eine Studie der Universität Durham bewies, löst übermäßiger Kaffeekonsum Halluzinationen aus. Das ist zwar billiger als Kino, aber irgendwie hinderlich, wenn es darum geht, einen Weg aus der Krise zu finden.
Es hatte scheinbar doch einen Grund dafür gegeben, amerikanischen Kaffee über Jahrzehnte nur mit einem extrem hohen Wasseranteil ans Volk auszugegeben. Es galt, die Wirtschaft zu erhalten und zu schützen. Leider hatte niemand aufgepasst, als der Amerikaner Howard Schultz das Land verließ. Er schaffte es bis nach Italien, und nicht nur das: er bekam dort auch seinen ersten richtigen Kaffee. Auf dem Heimweg schmuggelte er dann die Idee von einer Kaffeehauskette unbemerkt am Zoll vorbei und gründete danach Starbucks in den USA. Damit wurde er der erste Kaffeedealer, der seinen Kunden mehr als homöopathische Mengen Koffein verabreichte.
Diesen Wachmacher ließ er sich teuer bezahlen und gewann dadurch zahlreiche zahlungskräftige Kunden in Investmentbanker-Kreisen. Besonders die Banker und Bankerinnen der Geldhäuser Merrill und Lehman liebten den „Triple-Venti-Cappucino“, bis zu fünf Mal am Tag. Dieser Konsum entspricht einer Koffeinmenge von 40 bis 50 Tassen deutschem Filterkaffee. Die Banker und Geldhäuser konnten also nichts für ihre Fehleinschätzung bei der Kreditvergabe und den Investitionen – es waren die Halluzinationen!
Obwohl dieser Zusammenhang mittlerweile bewiesen ist, scheint das trinkende Volk nicht daraus gelernt zu haben. Während alle Aktienkurse durch die Finanzkrise ins Bodenlose sackten, blieb der Kaffeepreis stabil. Ob die Banker die Halluzinationen jetzt benötigen, um dem eigenen Schicksal zu entgehen? Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Kaffee scheint eine sichere Anlage zu sein.
Sind Konsumschecks stimulierend?
9. Dez 2008Die letzten Tage waren Konsumschecks auch in Deutschland ein Thema. Die SPD forderte die Ausgabe von Konsumschecks, um das Weihnachtsgeschäft zu retten, die CDU bevorzugt Steuersenkungen. Neu ist die Idee nicht. In Amerika gab es bereits Konsumschecks, um die Wirtschaft zu stärken – der Effekt fiel jedoch etwas anders als gewünscht aus.
Zwischen 300 und 1200 Dollar hatte der einzelne Bürger vom Finanzamt erhalten, abhängig von Einkommen und Familienstand. Das Geld sollte ausgeben werden, um die Wirtschaft zu stärken; viele Amerikaner investierten es jedoch lieber in ihre private finanzielle Vorsorge. Eine interessante Auflistung der verschiedenen Verwendungszwecke bietet diese Seite hier. Dort berichten vom Staat Beschenkte, was sie mit dem Geld gemacht haben. Glücklich wird der neue iPod in die Kamera gehalten, der neue Ofen gezeigt oder ein Foto vom Strandurlaub präsentiert.
Stimuliert wurde die Wirtschaft damit aber nicht immer. Viele stimulieren lieber ihr eigenes Sicherheitsgefühl als die Kassen irgendwelcher Geschäfte. Wie eine Mutter, die es vorgezogen hat, das Geld nicht auszugeben, da die Zeiten für allein erziehende Mütter ohnehin schwierig wären.
Eine andere Frau zeigt ihren Kontoauszug und erzählt von der drohenden Kündigung ihrer Stelle und der ihres Mannes. Zwei Mädchen schreiben: „Danke für Nichts“, und dass sie vom Scheck ihre Stromrechnung bezahlen werden. Eine andere Frau berichtet, mit dem Scheck den Umzug zu ihrem Vater finanziert zu haben, weil sie sich keine eigene Wohnung mehr leisten kann. Konsumieren ist halt nur eine patriotische Bürgerpflicht, so lange man sich das leisten kann. Ob das in Deutschland anders wäre?
Stromintensives Zocken
26. Nov 2008So ein wenig Entspannung zuhause kann teuer werden. Nicht, weil der Rechner mal wieder aufgerüstet werden muss oder das neue Add-On für World of Wordcraft (WoW) das letzte Taschengeld kostet: Teuer ist vor allem der Strom. Gut, bei Minderjährigen kommen dafür im Zweifelsfall die Eltern auf. Volljährige sollten sich aber gut überlegen, ob es wirklich nötig ist, den Rechner oder die Spielkonsole die ganze Zeit im Standby-Betrieb laufen zu lassen. Die Stromrechnung könnte diese Bequemlichkeit rächen.
Wie die Umweltorganisation Natural Resources Defense Council (NRDC) errechnet hat, verbraucht eine Xbox 360 oder eine Playstation 3 alleine durch den Standby-Betrieb Strom im Wert von 100 Dollar pro Jahr. Deswegen fordert der NRDC, die Konsolen mit einer besseren Stromspartechnologie auszustatten. Allein in den USA könnte dadurch bis zu einer Milliarde Dollar gespart werden.
Gut, einfacher wäre es natürlich, wenn die Zocker selbst den Aus-Knopf finden würden. Da Zocker aber anscheinend im echten Leben eher träge sind, sollen sich jetzt die Hersteller darum kümmern.
Noah Horowitz vom NRDC fordert die Hersteller von Spielkonsolen dazu auf, die Geräte energieeffizienter zu gestalten und damit das Geld der Kunden und die Umwelt zu retten. Ob die Umwelt die Produzenten interessiert, dürfte fraglich bleiben. Aber das Geld der Kunden, das dürfte sie doch spätestens beim Verkauf des nächsten Updates interessieren.

Verfasst von toptarif 




