Immer mehr Abgründe tun sich in der Affäre um die krisengeschüttelte Bayern-LB auf. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt nun schon seit geraumer Zeit im Milliardendebakel und will nun endgültig die Wahrheit über den überteuerten Kauf der früheren Tochter Hypo Group Alpe Adria in Erfahrung bringen. Leicht wird das nicht, denn im Verwaltungsrat der Landesbank sitzen hochrangige Politiker und Banker, die sich nicht die Blöße geben wollen. Den Rest des Beitrags lesen »
Karten-Chip gibt den Geist auf – Millionen Kartennutzer kommen nicht an ihr Geld
5. Jan 2010Durch einen Programmierfehler waren in diesen Tagen zahlreiche EC- und Kreditkarten blockiert. Millionen Kartenbesitzer kamen weder am EC-Automaten noch an der Kasse an ihr Geld. Verursacht wurde die Panne ausgerechnet von den zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen. Der sogenannte EMV-Chip hatte wegen der Umstellung auf die Jahreszahl 2010 an Millionen Ausgabestellen gestreikt. Den Rest des Beitrags lesen »
Kreditkartenanbieter reagieren auf Sicherheitslücken
17. Dez 2009Nach Massensperrungen von Kreditkarten und einer wachsenden Unsicherheit bei den Kunden, reagieren Kreditkartenanbieter nun auf die wiederholten Pannen im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Um das Vertrauen der Kartenkunden zurückzugewinnen, treiben die beiden führenden Anbieter MasterCard und Visa nun die Einführung neuer Sicherheitsverfahren voran.
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Deutsche Bank triumphiert trotz Finanzkrise
28. Jul 2009Die Ursache für die Finanzkrise: Kaffee!
20. Jan 2009Kaffee von Starbucks können sich die Banker seit der Finanzkrise nicht mehr leisten. Ist vielleicht auch besser so. Wie eine Studie der Universität Durham bewies, löst übermäßiger Kaffeekonsum Halluzinationen aus. Das ist zwar billiger als Kino, aber irgendwie hinderlich, wenn es darum geht, einen Weg aus der Krise zu finden.
Es hatte scheinbar doch einen Grund dafür gegeben, amerikanischen Kaffee über Jahrzehnte nur mit einem extrem hohen Wasseranteil ans Volk auszugegeben. Es galt, die Wirtschaft zu erhalten und zu schützen. Leider hatte niemand aufgepasst, als der Amerikaner Howard Schultz das Land verließ. Er schaffte es bis nach Italien, und nicht nur das: er bekam dort auch seinen ersten richtigen Kaffee. Auf dem Heimweg schmuggelte er dann die Idee von einer Kaffeehauskette unbemerkt am Zoll vorbei und gründete danach Starbucks in den USA. Damit wurde er der erste Kaffeedealer, der seinen Kunden mehr als homöopathische Mengen Koffein verabreichte.
Diesen Wachmacher ließ er sich teuer bezahlen und gewann dadurch zahlreiche zahlungskräftige Kunden in Investmentbanker-Kreisen. Besonders die Banker und Bankerinnen der Geldhäuser Merrill und Lehman liebten den „Triple-Venti-Cappucino“, bis zu fünf Mal am Tag. Dieser Konsum entspricht einer Koffeinmenge von 40 bis 50 Tassen deutschem Filterkaffee. Die Banker und Geldhäuser konnten also nichts für ihre Fehleinschätzung bei der Kreditvergabe und den Investitionen – es waren die Halluzinationen!
Obwohl dieser Zusammenhang mittlerweile bewiesen ist, scheint das trinkende Volk nicht daraus gelernt zu haben. Während alle Aktienkurse durch die Finanzkrise ins Bodenlose sackten, blieb der Kaffeepreis stabil. Ob die Banker die Halluzinationen jetzt benötigen, um dem eigenen Schicksal zu entgehen? Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Kaffee scheint eine sichere Anlage zu sein.
Sind Konsumschecks stimulierend?
9. Dez 2008Die letzten Tage waren Konsumschecks auch in Deutschland ein Thema. Die SPD forderte die Ausgabe von Konsumschecks, um das Weihnachtsgeschäft zu retten, die CDU bevorzugt Steuersenkungen. Neu ist die Idee nicht. In Amerika gab es bereits Konsumschecks, um die Wirtschaft zu stärken – der Effekt fiel jedoch etwas anders als gewünscht aus.
Zwischen 300 und 1200 Dollar hatte der einzelne Bürger vom Finanzamt erhalten, abhängig von Einkommen und Familienstand. Das Geld sollte ausgeben werden, um die Wirtschaft zu stärken; viele Amerikaner investierten es jedoch lieber in ihre private finanzielle Vorsorge. Eine interessante Auflistung der verschiedenen Verwendungszwecke bietet diese Seite hier. Dort berichten vom Staat Beschenkte, was sie mit dem Geld gemacht haben. Glücklich wird der neue iPod in die Kamera gehalten, der neue Ofen gezeigt oder ein Foto vom Strandurlaub präsentiert.
Stimuliert wurde die Wirtschaft damit aber nicht immer. Viele stimulieren lieber ihr eigenes Sicherheitsgefühl als die Kassen irgendwelcher Geschäfte. Wie eine Mutter, die es vorgezogen hat, das Geld nicht auszugeben, da die Zeiten für allein erziehende Mütter ohnehin schwierig wären.
Eine andere Frau zeigt ihren Kontoauszug und erzählt von der drohenden Kündigung ihrer Stelle und der ihres Mannes. Zwei Mädchen schreiben: „Danke für Nichts“, und dass sie vom Scheck ihre Stromrechnung bezahlen werden. Eine andere Frau berichtet, mit dem Scheck den Umzug zu ihrem Vater finanziert zu haben, weil sie sich keine eigene Wohnung mehr leisten kann. Konsumieren ist halt nur eine patriotische Bürgerpflicht, so lange man sich das leisten kann. Ob das in Deutschland anders wäre?
Stromintensives Zocken
26. Nov 2008So ein wenig Entspannung zuhause kann teuer werden. Nicht, weil der Rechner mal wieder aufgerüstet werden muss oder das neue Add-On für World of Wordcraft (WoW) das letzte Taschengeld kostet: Teuer ist vor allem der Strom. Gut, bei Minderjährigen kommen dafür im Zweifelsfall die Eltern auf. Volljährige sollten sich aber gut überlegen, ob es wirklich nötig ist, den Rechner oder die Spielkonsole die ganze Zeit im Standby-Betrieb laufen zu lassen. Die Stromrechnung könnte diese Bequemlichkeit rächen.
Wie die Umweltorganisation Natural Resources Defense Council (NRDC) errechnet hat, verbraucht eine Xbox 360 oder eine Playstation 3 alleine durch den Standby-Betrieb Strom im Wert von 100 Dollar pro Jahr. Deswegen fordert der NRDC, die Konsolen mit einer besseren Stromspartechnologie auszustatten. Allein in den USA könnte dadurch bis zu einer Milliarde Dollar gespart werden.
Gut, einfacher wäre es natürlich, wenn die Zocker selbst den Aus-Knopf finden würden. Da Zocker aber anscheinend im echten Leben eher träge sind, sollen sich jetzt die Hersteller darum kümmern.
Noah Horowitz vom NRDC fordert die Hersteller von Spielkonsolen dazu auf, die Geräte energieeffizienter zu gestalten und damit das Geld der Kunden und die Umwelt zu retten. Ob die Umwelt die Produzenten interessiert, dürfte fraglich bleiben. Aber das Geld der Kunden, das dürfte sie doch spätestens beim Verkauf des nächsten Updates interessieren.
Die Finanzkrise hat Weihnachten geklaut
21. Nov 2008Spendierhosen kann sich dieses Jahr fast keiner leisten. Die sind im Budget einfach nicht mehr drin oder gerade wegen des Budget unnötig. Die Deutschen haben Angst, Angst vor dem Monster, das sich „Rezession“ nennt. Jeder Cent wird für den etwaigen Katastrophenfall zurück gelegt. Weihnachten gibt es auch nächstes Jahr noch.
Im Auftrag des Magazins „Stern“ hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa über 1000 Leute befragt, wie hoch ihr Budget für Weihnachten ist. Mehr ausgeben als im Vorjahr wollen nur 7 Prozent der Befragten, während 32 Prozent dafür sind, sich Weihnachten zu sparen. Optimistisch geben sich 56 Prozent der Umfrageteilnehmer: Sie wollen dieses Jahr genauso viel ausgeben wie letztes Jahr.
Ob das viel war? Die Budgethöchstgrenze lag bei einem Drittel der Befragten immerhin bei 200 bis 500 Euro. Mehr als ein Drittel, rund 33 Prozent, wollen nur 100 bis 200 Euro für das Fest ausgeben. Weitere 20 Prozent können nur 50 bis 100 Euro in Geschenke umsetzen, einige noch nicht mal 50 Euro.
Vielleicht die große Chance auf ein traditionelles Weihnachten? Mit ganz viel kostenloser Nächstenliebe, hausgemachten Keksen und selbstgebasteltem Geschenk?
Sichere Geldanlage: Whisky
14. Nov 2008Durch die Finanzkrise gebeutelte Anleger können jetzt endlich aufatmen, es gibt eine Alternative zur unsicheren Aktienanlage: Whisky. Während viele Aktien-Indizes durch die Finanzkrise ins Bodenlose gesackt sind, konnte sich der World Whisky Index um 26,2 Prozent steigern. Ordentlich Promille und Kohle in einem, da lacht das anlegende Männerherz. Laut dem Index konnte sich der Wert eines Bowmore in Keramikflasche verdoppeln. Aktuell zählt der hochprozentige Index 4498 Whiskys, die meisten von ihnen sind Single Malts.
Einen nicht vom Tisch zu kehrenden Vorteil hat Whisky schon mal: Haben Sie falsch investiert oder verliert Ihre Flasche an Wert, kann sie noch getrunken werden. Aktien haben sich als Klopapierersatz leider nicht als ideal erwiesen. Und wer hat es es erfunden? Nein, nicht die Schotten, die Holländer!
Doggen sind „Demoliermeister“ – Chihuahuas auch
4. Nov 2008Ein Versicherungsunternehmen in Großbritannien wollte es genau wissen: Welche Hunderasse richtet den meisten Schaden an? Um eine repräsentative Aussage über diesen Sachverhalt machen zu können, wurden 3000 Hundebesitzer in Großbritannien befragt. Der „Daily Express“ veröffentlichte das Ergebnis: Unbestrittene Nummer eins der „Demoliermeister“ ist die deutsche Dogge. Eine Dogge verursacht während ihrer ganzen Lebenszeit einen durchschnittlichen Schaden von 820 Euro. Die Schadenssumme setzt sich dabei aus umgestoßenen Vasen, Flecken auf Teppichen und zerkauten Designerschuhen zusammen. Darin sind Doggen unschlagbar.
Großes Erstaunen löste jedoch der zweite Platz in der Rangliste der demolierenden Hunde aus. Nicht nur große Hunde können Schaden anrichten. Mit einer Schadensbilanz von 806 Euro belegte der handtaschengroße Chihuahua den zweiten Platz. Erst danach folgten Hunderassen wie der Dachshund, die Bulldogge, der Boxer und der English Setter. Eine Hundehaftpflichtversicherung könnte sich also für Halter von Doggen und Chihuahuas echt lohnen. Vorausgesetzt, die Tierhalterhaftpflichtversicherung versichert nach dieser Studie noch Hunde dieser Rassen.

Verfasst von toptarif 

