Im Zuge seiner Umstrukturierung braucht der Energieriese Eon Kapital. Und wo finden sich frische Moneten schneller als durch den Verkauf der stabilen Gazprom-Beteiligung. Für Marktkenner ist der Deal längst keine Überraschung – Eon stößt seine Gazprom-Aktien ab und kassiert 3,4 Milliarden Euro, die direkt in den Konzernumbau fließen. Den Rest des Beitrags lesen »
RWE will sparen: Brennelemente werden vorzeitig ausgetauscht
2. Nov 2010Der Energieriese RWE wird noch vor der Einführung der Atomsteuer 92 Brennelemente im hessischen Atomkraftwerk Biblis B austauschen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur dpa mit Verweis auf die Steuerzahlungen in Millionenhöhe, die der Konzern dadurch einsparen wird. Aus dem Konzern hieß es, dass fast die Hälfte der 193 Brennelemente in den kommenden Wochen ausgewechselt werden. Nach den Berechnungen des hessischem Umweltministeriums wird RWE durch den vorzeitigen Brennelemente-Tausch Steuern in Höhe von 280 Millionen Euro einsparen können. Den Rest des Beitrags lesen »
Strafe auferlegt: EON hat neue Energieversorger am Markt behindert
4. Okt 2010Der Energieversorger Eon Edis muss 650.000 Euro Strafe zahlen. Das geht aus einem Bescheid der Bundesnetzagentur hervor, der der in Brandenburg ansässigen Eon-Tochter unfaires Verhalten am Energiemarkt vorwirft. Nun soll Eon die Zahlung in einer Frist von nur zwei Tagen tätigen, sonst droht sogar eine Strafzahlung von 1,3 Millionen Euro, so die Angaben der Deutschen Presse-Agentur. Den Rest des Beitrags lesen »
Teurer Strom: Deutsche zahlen die zweithöchsten Strompreise in Europa
28. Mai 2010Im EU-Vergleich belegen die deutschen Strompreise für private Haushalte einen stolzen zweiten Platz. Das ergab eine aktuelle Studie von Eurostat, die die Strom- und Gaskosten in den EU-Staaten im zweiten Halbjahr 2009 untersucht hat. Am teuersten ist der Strom demnach in Dänemark mit 25,50 Euro je 100 kWh. Deutschland liegt mit 22,90 Euro jedoch knapp dahinter. Eurostat errechnete den europäischen Durchschnitt im zweiten Halbjahr 2009 indes auf 16,50 Euro. Damit liegen die Strompreise in Deutschland 38 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Am günstigsten ist Strom hingegen in Bulgarien (8,20 Euro), Estland (9,20 Euro) und Litauen (9,30 Euro). Den Rest des Beitrags lesen »
Bau der Ostseepipeline gestartet – noch mehr russisches Gas für Deutschland
16. Apr 2010Der Startschuss ist gefallen – die Bauarbeiten an der Ostseepipeline, die insgesamt 1220 Kilometer messen wird, haben nun auch in Deutschland begonnen. Eine Woche zuvor fand der offizielle Baustart im russischen Wyborg. Der Start sei planmäßig in Lubmin bei Greifswald erfolgt und die beste Voraussetzung dafür, die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, die sich der Investor Nord Stream gesetzt habe, sagte der Projektleiter für Deutschland, Georg Nowack, Ende der Woche gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Den Rest des Beitrags lesen »
E.on will sich alter Gasverträge entledigen – Kündigungswelle rollt an
12. Apr 2010Tausende Gaskunden erhalten in diesen Tagen eine Vertragskündigung vom norddeutschen Energieversorger E.on Hanse. Die Altverträge enthalten nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa eine Preisanpassungsklausel, die es dem Unternehmen nicht erlaubt, Preisänderungen vorzunehmen. Den Rest des Beitrags lesen »
Gaspreis: BGH erklärt Ölpreisbindung für unwirksam
24. Mrz 2010Nachdem Kunden der Rheinenergie AG und der Stadtwerke Dreieich geklagt hatten, ist nun die Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) gefallen: Die Bindung des Gaspreises an den Ölpreis ist gekippt. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur dpa erklärten die Karlsruher Richter die sogenannte HEL-Preisanpassungsklausel (HEL bedeutet extra leichtes Heizöl) in Erdgas-Sonderkundenverträgen für unwirksam. Die Energieversorger müssen ihre Preisberechnung für den Endkunden nun anpassen und können Preisanpassungen nicht mehr ausschließlich an den Ölpreis koppeln. Den Rest des Beitrags lesen »
Mehr Energie durch Sex und Drogen
12. Sep 2008Jetzt ist die Party vorerst vorbei. Generalinspektor Earl Devaney war der Spielverderber. Der hat doch glatt einen Bericht veröffentlicht, in dem offen gelegt wurde, dass Party im US-Innenministerium an der Tagesordnung war. Besonders ausschweifend soll es im Mineralien-Management Amt zugegangen sein. Für eine bessere Zusammenarbeit mit der Öl-Industrie fanden dort regelmäßige Gelage statt. Dort wurde dann gekokst, gekifft, gesoffen und auch die eine oder andere sexuelle Gefälligkeit ausgetauscht. Ein Shell Mitarbeiter hatte sogar einmal eine Mitarbeiterin des Ministeriums zu einem Schaumbad zu sich nach Hause bestellt. Abteilungsdirektor Gregory W. Smith scheint dieses Verhalten auch noch gefördert zu haben und bezahlte seine Mitarbeiterinnen für Sexdienste mit Kokain. Das Mineralien-Management Amt verwaltet die riesigen Öl- und Gaslieferungen, die es von den Energiefirmen für die Förderrechte in den USA bekommt. Allein im letzten Jahr waren es Lieferungen im Wert von 4 Milliarden Dollar.
Der Größenwahn innerhalb der Abteilung wird durch die Aussagen der Mitarbeiter erst richtig klar. Bei einer Befragung zu den Parties waren sie sich keiner Schuld bewusst. Gegenüber dem Inspektor und der „Washington Post“ verteidigten sie ihr Verhalten damit, dass für sie keine ethischen Regeln gälten, da sie eine wichtige Rolle im Innenministerium bekleideten. Soziale Kontakte zu den Vertretern der Ölindustrie seien nötig gewesen, um die Geschäftsbeziehungen zu festigen.
Gas statt Benzin im Tank
26. Mai 2008Immer mehr Autofahrer entscheiden sich, ihr Fahrzeug auf Gas umzurüsten, um sich von den stetig steigenden Benzinpreisen unabhängig zu machen. Dafür ist ein Umbau nötig, dessen Kosten jedoch mit den geringeren Gaspreisen an den Zapfsäulen ausgeglichen werden können und der daher rentabel ist.
Bei der Umrüstung hat der Autobesitzer die Wahl zwischen Erdgas und Flüssiggas. Letzteres hat viele Vorteile zu bieten: Der Einbau eines Flüssiggastanks ist günstiger als die Umrüstung auf die Erdgasversorgung. Darüber hinaus hat der Tank für das Flüssiggas die ungefähre Größe eines Autoreifens und ist somit platzsparender als ein Erdgastank. Dadurch bleibt der Kofferraum besser nutzbar.
Aufgrund der geringeren Umbaukosten und weil Gas in flüssiger Form weniger Platz benötigt, ist die Nachfrage besonders im Bereich Flüssiggas gestiegen. Darüber hinaus existieren weitaus mehr Tankstellen, die Flüssiggas anbieten als solche, bei denen Erdgas getankt werden kann. Beim Umrüsten sollte man allerdings darauf achten, dass die Herstellergarantie nicht verfällt. Dieses Risiko kann man am ehesten dadurch umgehen, dass man auf einer schriftlichen Gewährleistung der Werkstatt besteht, eine externe Garantieversicherung abschließt oder sich gleich einen umgerüsteten Neuwagen kauft.
Wer sein Gas nicht verfahren, sondern lieber günstig verheizen oder damit kochen möchte, der sollte mal bei TopTarif nachsehen, welcher Gasversorger den geeigneten Tarif anbietet.

Verfasst von toptarif 




