Der 18.01.2012 ist im wahrsten Sinne des Wortes ein schwarzer Tag für das Internet. Als Protestaktion gegen zwei Gesetzesentwürfe aus den USA zum Urheberrechtsschutz trägt die englische Version der freien Enzyklopädie Wikipedia heute schwarz. Auch andere Internetgrößen wie Google oder WordPress zeigen deutlichen Widerstand gegen SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act) und die geplanten Netzsperren. Denn sie alle sehen die freie Meinungsäußerung im Falle eines Inkrafttretens bedroht. Schließlich sehen die Gesetze vor, dass IP-Adressen komplett aus dem Internet gelöscht und in Suchmaschinen auftauchende Websites herausgenommen werden können. Amerikanische Besitzer von Urheberrechten soll es also ermöglicht werden, die unrechtmäßige Veröffentlichung und Verbreitung von ihren Inhalten im Internet zu untersagen. Am 24. Januar wird der Senat erstmalig über die Gesetzesentwürfe abstimmen. Doch zwischen dem Weißen Haus und dem Repräsentantenhaus herrscht Uneinigkeit. Den Rest des Beitrags lesen »
Google, das weltweite Sprachrohr?
8. Nov 2011Es ist nichts Neues, dass Google längst nicht mehr nur den reinen Suchmaschinendienst anbietet. Ständig präsentiert das Unternehmen weitere Innovationen und Services. Doch nun hat sich der Internet-Gigant ein hohes Ziel gesetzt: Google will sämtliche Sprachen der Welt verstehen können, berichtet das Handelsblatt. Doch damit nicht genug: Zeitgleich zum Sprechen soll in jede Zielsprache übersetzt werden – Dolmetscher überflüssig. Bereits jetzt können sich Interessierte kleinere Sätze und Wortgruppen per Google Translate übersetzen lassen, doch gegen die neue Vision sei das nur kleine Spielerei, so der Konzern. Schließlich zielt Google darauf ab, Mobilfunkgespräche ohne zeitliche Verzögerung – also live – und in jede Sprache der Welt übersetzen können. Ermöglichen soll dies eine auf dem Smartphone installierte Software. Auch internationale Konferenzen sollen so in Zukunft ohne sprachliche Barrieren abgehalten werden: Jeder soll jeden verstehen, gleichzeitig mitreden und diskutieren können. Bei mehreren hundert Sprachen und unzähligen Dialekten weltweit hat sich Google damit eine Mammutaufgabe gestellt. Den Rest des Beitrags lesen »
Was es auch ist – Google macht’s möglich
10. Okt 2011Ob Suchmaschine, soziales Netzwerk, kontaktloser Bezahldienst, Internetbrowser oder die Einrichtung eines E-Mail-Accounts: Google hat für alles die passende Lösung. Ein Leben ohne den Kommunikationsgiganten? Kaum vorstellbar! So lässt sich das Unternehmen immer wieder neue Strategien einfallen, um uns zum einen das Leben so bequem wie möglich zu gestalten – zum Beispiel durch die Synchronisation der verschiedenen Dienste – und, so scheint es, um uns in ein immer größeres Abhängigkeitsverhältnis zu befördern. Auch jetzt bietet der Suchmaschinenriese einen neuen Service an: Durch „Chrome Remote Desktop“ können zwei Nutzer ihre Rechner via Internet verbinden und haben somit vollen Zugriff auf den Computer des anderen, so die Angaben von PC Welt. Den Rest des Beitrags lesen »
Die Allianzen der Kommunikationsgiganten
16. Aug 2011Es scheint, als würde die Telekommunikationsbranche bei den Stars der Musikszene abgucken: Dort heißt es ständig Shakira feat. Pitbull oder Lady Gaga feat. Rihanna. Die Größen am Pop-Himmel laden sich andere Stars und Sternchen ein, um gemeinsam noch größere Erfolge zu erzielen. Dieses Konzept scheint aufzugehen. Die vereinten Kräfte wollen sich auch immer mehr Telekommunikationsriesen zunutze machen. Ob Facebook, Microsoft und Skype, Google und Motorola oder Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica O2: Sie wollen von den Synergieeffekten profitieren und im Konkurrenzkampf als Allianzen bestehen. Den Rest des Beitrags lesen »
Friede, Freude, Onlinespiele – des Nutzers liebstes Hobby
15. Aug 2011Das ganze Leben ist ein Spiel – könnte man meinen, wenn man sich die neuesten Erhebungen des Marktforschungsinstituts Comscore ansieht. Den Zahlen zufolge besucht nahezu die Hälfte aller Internetnutzer in Deutschland Onlinespiele-Portale. Zwar relativiert sich die Zahl ein wenig, wenn man beachtet, dass sich nur 10 Prozent der Besucher auch tatsächlich einloggen und spielen, jedoch ist das bei 50 Millionen Internetnutzern in Deutschland noch eine beachtliche Zahl. Auch Google+ hat den Nutzer-Magneten für sich entdeckt und bietet seiner ständig wachsenden Community im Internet verschiedene Spiele an. Ist das userfreundlich oder reines Kalkül? Den Rest des Beitrags lesen »
Facebook erlaubt Holocaust-Leugnung
2. Aug 2011Das Soziale Netzwerk Facebook wird laut US-Medienberichten und n-tv die Facebook-Seiten von Holocaust-Leugnern nicht löschen. Obwohl die Problematik auf den Appell jüdischer Holocaustüberlebender hin mehrmals Facebook-intern diskutiert wurde, kam das Netzwerk zu einem einfach formulierten Schluss: Die Leugnung des Holocaust verstoße nicht gegen die Geschäftsbedingungen von Facebook. Hier geht es nicht um die Zensur von politischer motivierter Geschichtsumschreibung, sondern um die Frage, ob Meinungsfreiheit vor Opferschutz geht.
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Google: Suchmaschinenmonopol auf dem Prüfstand
6. Jul 2011Wer bei Google auf Platz Eins steht, hat schon halb gewonnen – Traffic, Umsatz, Gewinn. Die Ära, in der Google allein über Leben und Tod von Internetfirmen bestimmte, könnte jedoch schon bald zu Ende gehen. Die deutsche Verlagsbranche geht laut Welt Online offensiv gegen den Konzern vor. Der Vorwurf: Google verhalte sich als „Quasi-Monopolist“ wettbewerbswidrig und leite Anfragen zunehmend auf eigene Dienste wie Google Earth oder Google Books weiter. Noch schwerere Geschütze werden in den USA aufgefahren – Konkurrent Microsoft hat aus demselben Grund Beschwerde bei der amerikanischen Wettbewerbsbehörde FTC eingelegt, berichtet Zeit Online. Die Suchergebnisse seien manipuliert und bevorzugten die konzerneigenen Seiten. Erhärtet sich nun dieser Vorwurf, könnten marktregulierende Maßnahmen auf Google zukommen. Den Rest des Beitrags lesen »
Googles „Ich im Internet“ bietet mehr Schutz für User
20. Jun 2011Google weiß, was Du letzten Sommer getan hast – was nach einem schlechten Horrorfilm klingt, ist doch nicht so abwegig. Mit der neuen Funktion „Ich im Internet“ will der große Suchmaschinenkonzern die Online-Identität der Surfer stärken und schützen, heißt es. Jedes Mal, wenn der eigene Name im Netz gefunden wird, schickt Google eine Mail an den Nutzer. An sich keine schlechte Idee, denn kaum jemand weiß, wo und in welchem Zusammenhang seine Daten im World Wide Web auftauchen. Doch irgendwie riecht die neue Funktion ganz schön verdächtig nach Datenmissbrauch. Den Rest des Beitrags lesen »

Verfasst von toptarif 







