Kneipenbesuch für den Klimaschutz

10. Dez 2009
Bier zapfen

Profit für die Bar, Gutes für die Umwelt

Es entstehen immer mehr kreative Ideen, den Klimaschutz voranzutreiben. Die „Carrotmob“-Bewegung ist eine von ihnen. Je mehr Bier, desto mehr Klimaschutz? Stimmt genau. Hier wird die Kneipentour zum Polit-Happening. Ein Teil des Umsatzes wird in Energieeffizienzmaßnahmen investiert, der Rest dient als Belohnung für klimafreundliches Handeln. Den Rest des Beitrags lesen »


Weltweit erstes Osmose-Kraftwerk wird in Norwegen eröffnet

24. Nov 2009
Osmose-Kraftwerk

Osmose jetzt auch zur Stromgewinnung?

Pilotprojekt zur neuartigen Energiegewinnung

Weltneuheit: Die norwegische Prinzessin Mette Marit eröffnet das erste Osmose-Kraftwerk der Welt in der Nähe von Oslo. Der staatliche Energiekonzern Statkraft will mit dem Pilotprojekt testen, wie aus dem Druck, der bei der Vermischung von Salz- und Süßwasser entsteht, Energie gewonnen werden kann.
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Keine Kohle für die Klimazerstörung

12. Dez 2008

Was Gutes hat die Rezession ja: es ist keine Kohle für die Klimazerstörung da.
Gernot Klepper, Klimaexperte des Instituts für Weltwirtschaft, äußerte sich gegenüber der Bild euphorisch zum Thema Rezession: „Rezession bringt Klimaschutz und Weltrezession bringt massiven Klimaschutz!“ Herr Klepper rechnete weiter: „Allein, wenn sich das chinesische Wirtschaftswachstum halbieren sollte, geht der Anstieg der Treibhausgas-Emissionen um ein Viertel zurück. Es könnte sogar sein, dass die weltweite Konjunkturkrise kommendes Jahr das globale Emissionswachstum stoppt.“ Die Wirtschaftsvertreter aller Länder dürften damit beruhigt sein. Harte Umweltauflagen wird es in der Krisenzeit damit wohl erstmal nicht geben, besonders wenn die Kohlendioxidemissionen konstant bleiben oder zurück gehen.

Aktuell diskutieren zahlreiche Regierungschefs und Umweltminister in Brüssel und Posen über Aktionen zum weltweiten Umweltschutz. Die Rezession scheint eine der wirksamsten Maßnahmen zu sein und das Tollste daran: Diese Art von Umweltschutz kostet die Staaten keinen Cent extra.


Energieklassen für Häuser und Reifen

17. Nov 2008

Strom ist teuer, Energie ist teuer. Wer einen Kühl- oder Gefrierschrank kauft, wird durch bunte Aufkleber mit entsprechenden Energieklassenbezeichnungen darüber aufgeklärt, wie hoch der Stromverbrauch des betreffenden Gerätes sein wird. Bei Häusern und Autoreifen ist das nicht so. Zwar gibt es mittlerweile die Energieausweispflicht für Gebäude, aber warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?
Die Europäische Union (EU) plant aktuell, Energieklassen für Häuser und Autoreifen einzuführen, die ähnlich funktionieren und aussehen sollen wie die Aufkleber an Haushaltsgeräten. Damit möchte sie dem Verbraucher das Energiesparen erleichtern.
Aktuell ist die Europäische Kommission nämlich nicht gerade zufrieden mit dem Sparverhalten der Europäer. Das liegt aber nicht nur an den Bürgern, sondern auch am Maßnahmenkatalog der EU. Würden alle bisher beschlossenen Energiesparvorschriften der EU von allen 27 Mitgliedstaaten befolgt, könnte der gesamte Energieverbrauch damit nur um 13 Prozent gesenkt werden.
Deswegen brütet die Kommission aktuell über neuen Maßnahmen und Vorschriften, die das Energiesparen erleichtern sollen. Schließlich war der ursprüngliche Plan, bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent einzusparen. Da fehlen irgendwie noch 7 Prozent und ein wenig Engagement der Europäer.


Sparsame Häuser

10. Aug 2008

Nachdem der Energieausweis mittlerweile für viele Deutsche Pflicht ist, aber ein großer Teil von ihnen immer noch nicht weiß, wie wichtig das passive Energiesparen ist, hat sich die EnergieAgentur.NRW auf die Fahnen geschrieben, Aufklärungsarbeit zu leisten. Mit dem Portal „Mein Haus spart“ wollen sie Hausbesitzer für Energieeinsparmöglichkeiten im eigenen Haus sensibilisieren. Die Seite demonstriert anschaulich, wie viel Energie durch eine Sanierung des Hauses eingespart werden könnte. Als Modell steht dafür ein interaktives Einfamilienhaus zur Verfügung. An diesem Haus kann der Interessent dann durchspielen und errechnen lassen, wie sich eine Dämmung der Außenwand, der obersten Geschossdecke, des Dachs oder der Kellerdecke energetisch auswirken könnte. Verschiedene Heiztechniken können ebenfalls simuliert werden. Wie würde sich der Einbau einer Wärmepumpe, einer Solarheizung und einer Öl- oder Gasheizung auf die Energiebilanz des Hauses auswirken? Das Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und der EnergieAgentur.NRW soll nicht nur aufklären, sondern auch einen Anreiz schaffen, das eigene Haus zu sanieren.

Wer sich für eine Sanierung entscheidet, kann über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ günstige Baukredite und Zuschüsse beantragen. Bisher wurden 1,6 Milliarden Euro an die Bauwirtschaft und an Hausbesitzer in Nordrhein-Westfalen ausgeschüttet. Sanierungsmaßnahmen stellen aus Sicht des Ministeriums einen wichtigen Faktor zum Klimaschutz dar.


Geothermie Nutzung am Mittleren Oberrhein

16. Jul 2008

Der Regionalverband Karlsruhe hatte zur Informationsveranstaltung zum Thema Geothermie geladen. Der Vorsitzende Josef Offele rief zu einem Mitwirken bei der Reduzierung der Kohlendioxid Emissionen auf. Vierzig Vertreter aus der Kommune sowie aus Politik und Verwaltung waren geladen, um sich exklusiv über die Nutzungsmöglichkeiten von Geothermie am Mittleren Oberrhein zu informieren. Experten berichteten über die Nutzungsmöglichkeiten von Erdwärme durch Bohrungen von 400 Metern Tiefe. Besonders großes Interesse wurde dabei der Webseite des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) Freiburg geschenkt. Hausbesitzer, Ingenieure und Bohrfirmen können sich anhand einer Karte über die geologische Struktur ihrer Region informieren und einsehen, wie viele Erdsonden bereits gemeldet sind. Darüber hinaus wurde über die Gefahr der Grundwasserverseuchung aufgeklärt sowie darüber, wie sich diese eindämmen lässt. In einer Pilotanlage wird Kohlendioxid als alternativer Wärmeträger für Erdwärme erprobt. Die Stadtwerke informierten über ihre Zuschussprogramme für die regenerative Geothermie. Im Regionalplan des Karlsruher Planungsverbandes für Klimaschutz ist der weitere Ausbau der regenerativen Energien vorgesehen. In diesem Sinne werden große Flächen für Wind- und Solaranlagen geschaffen sowie ein weiterer Ausbau der Geothermieanlagen voran getrieben. Inzwischen sind in Baden-Württemberg 10.500 Erdwärmesonden-Anlagen in Betrieb und es sollen noch deutlich mehr werden