Das Duell: Supersun vs. Megamind

24. Jan 2012
Blackout

Heute trifft ein Sonnensturm auf die Erde.

Sonne, liebe Sonne… Normalerweise verbinden wir mit dem glühenden Himmelsgestirn vor allem eines: Licht. Doch bringt die leuchtende Kugel nicht nur Licht ins Dunkel. Wenn es auf der Sonne starke Eruptionen gibt, erreichen die Strahlung und das ausgeworfene Plasma in Form von Sonnenstürmen die Erde. Je nachdem, wie stark der Sonnensturm ist, kann es zu unvorhersehbaren Blackouts kommen. Auch jetzt tobt es auf der Sonne, Plasma wurde ausgespuckt und bewegt sich derzeit auf die Erde zu. Experten sprechen vom stärksten Sonnensturm seit 2005, so Spiegel Online. Mit 6,4 Millionen km/h rasen die Partikel, die „Supersun“ versprüht hat, durchs Weltall und treten nun in unsere Atmosphäre ein. Neben drohenden Stromausfällen besteht auch Gefahr für Satelliten und Fluglinien, die schon einige ihrer Routen umlegen mussten. Unsere moderne Zivilisation „Megamind“ ist also von der Superkraft bedroht. Den Rest des Beitrags lesen »


Zurück zum staatlichen Stromnetz

25. Aug 2008

Wolfgang Zimmermann, Geschäftsführender Vorstand der Linken in Nordrhein-Westfalen, wünscht sich die gute alte Zeit zurück. Frei nach dem Motto „Früher war alles besser“ fordert er jetzt die Verstaatlichung der Stromgesellschaften RWE und E.ON. Gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) ertönten aus seinem Mund Forderungen wie: „Energieversorger sollten vergesellschaftet werden zur Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge.“ Offenbar in Rage geredet forderte er auch gleich noch die Rente mit 60 und die Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 50 Prozent.
Hört sich nach „Wünsch-dir-was-Politik” an, kritisierte NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft. Diese Äußerung beeindruckte Zimmermann jedoch wenig und er beteuerte seine Bereitschaft, Kraft wieder zur Ministerpräsidentin zu wählen, um dann später gemeinsam – nach hessischem Vorbild – über die Themen abzustimmen. Zimmermann ist sich ebenfalls sicher, dass Kraft nach den nächsten Landtagswahlen den Dialog zu den Linken suchen wird.
Als mögliche Abstimmungspunkte sieht der Parteisprecher Bildung und die Privatisierung von staatlichen Gütern vor: „Wir würden zum Beispiel für die Abschaffung der Studiengebühren, die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und gegen die Privatisierung öffentlichen Eigentums stimmen.“ Eine Koalition mit der SPD schließt er jedoch aus: „Was man als Partei mit einer völlig anderen politischen Ausrichtung an Zugeständnissen machen muss, führt zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit, wenn man den Kurs nicht wesentlich selbst bestimmen kann.“


Keine Diskussion – EnBW-Chef Villis ist gegen vergünstigte Sozialtarife

17. Jul 2008

Die Gewinne, die durch eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken erzielt werden könnten, werden nicht geteilt. EnBW-Chef Villis kennt keine Diskussion, wenn es darum geht, den Strompreis billiger zu machen oder durch günstigen Atomstrom konstant zu halten. Der unter der rot-grünen Regierung beschlossene Atomausstieg ist aus seiner Sicht nicht haltbar. Die Atommeiler müssten weiter laufen, um Versorgungsengpässe abzuwenden. Steigende Strompreise bei sich verdoppelndem Verbrauch sieht er als natürliche Wirkung des Marktes. Immerhin, EnBW hat vor, im nächsten Jahr 1 Milliarde Euro in den Ausbau des Stromnetzes zu investieren. Nicht ganz uneigennützig, denn den Verkauf der Netze schließt Villis völlig aus.


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