USA

Aylin und Stefan von todaywetravel.de

In Philadelphia gibt es nicht nur eine gewöhnliche Subway, sondern auch den Trolley, der in die etwas entlegeneren Bezirke der Stadt fährt. Es hat fast etwas Nostalgisches mit dieser Bummelbahn durch Philadelphia zu rattern. Es gibt keine automatische Ansage und so ruft der Fahrer an jedem Stopp noch höchstpersönlich lautstark den Namen der Haltestelle aus.

Michael von jung-und-weit.de

Außerhalb von Ortschaften und Städten ist es nicht erlaubt, auf der Fahrbahn zu parken. Ein echtes Problem bei Roadtrips in den USA.

Brasilien

Stefanie Schwarz von aworldkaleidoscope.com

Nur eine halbe Stunde vor unserem Fahrtziel kollidierten wir mit einer Kuh, die aus dem Nichts auf der Fahrbahn auftauchte. Uns passierte glücklicherweise nichts, aber für die Kuh gab es keine Rettung.

Indien

Christina und Thomas von cityseacountry.com

In Indien überholt man auf der Autobahn Karren, vor denen die unmöglichsten Tiere gespannt sind. Gebremst wird nur für Kühe und es ist ein Abenteuer, sich im Kreisverkehr durchzuschlängeln.

Iran

Felix von zerinnerung.de

In Teheran verhalten sich Motorradfahrer ungefähr so wie Fahrradfahrer in Deutschland: Sie fahren verkehrt herum in Einbahnstraßen rein, über rote Ampeln mitten auf Kreuzungen und wenn auf der eigenen Spur mal zu viel Verkehr ist, zieht man auch mal eben auf die Gegenspur mit Gegenverkehr rüber, und das bei vierspurigen Straßen.

Irland

Ellen von patotra.com

Schafe auf den Straßen sind keinesfalls eine Erfindung der irischen Postkartenindustrie! Aus diesem Grund muss man, ganz besonders in ländlichen Gegenden, sehr vorsichtig fahren.

Island

Claudia Fakler von gone-walkabout.de

Oberstes Gebot im isländischen Straßenverkehr: Elfen, Trolle und Schafe haben grundsätzlich Vorfahrt! Um die überirdischen Verkehrsteilnehmer kümmert sich glücklicherweise das Bauamt.

Island ist zwar ein Naturparadies, aber die Isländer nehmen eher wenig Rücksicht auf den Naturschutz: Hier brettern schon mal Jeeps mit überdimensional großen Reifen über die unbefestigten Straßen und wenn jemand mal für 20 Minuten irgendwo anhält, lässt er den Motor währenddessen einfach laufen.

Israel

Mandy von maraa.de

Auto fahren in Israel erinnerte mich teilweise sehr an den Verkehr in Südamerika: Vorausschauendes Fahren gibt’s nicht, Blinken ist Zeitverschwendung, rechts Überholen geht auch klar. Das Reißverschlussverfahren war gänzlich unbekannt.

Spanien

Daniel von unterwegz.com

Die Straßenkarten auf Lanzarote sind nicht immer ganz aktuell. Viele der Straßen, die als asphaltiert angegeben wurden, sind „Gravel Roads“, also nur aus Schotter, Sand und Schlaglöchern bestehende Straßen.

Mexiko

Caroline von shavethewhales.net

In Mexico-City sind die Straßen so überfüllt, dass man für eine Fahrt innerhalb der Stadt bis zu 3 Stunden braucht. Deshalb wird auch der Seitenstreifen genutzt und im Notfall gibt es auch für Krankenwagen kein Durchkommen.

Myanmar

In Myanmar herrscht ähnlich wie in Deutschland Rechtsverkehr, nur mit dem Unterschied, dass in Deutschland das Lenkrad auf der linken Seite ist und in Myanmar auf der rechten. Dadurch fehlt den Autofahrern in Myanmar natürlich der Überblick.

Oman

Eva Grossert von hiddengem.de

Die Verkehrsregeln sind vielen Autofahrern im Oman entweder unbekannt oder sie halten sich nicht daran. Deshalb stieg in den letzten Jahren die Zahl der Toten und Verletzten im Straßenverkehr unaufhörlich. Der Sultan hat deshalb viel Geld in deutsche Blitzer investiert.

Russland

Björn und Maria von augen-auf-reise.de

Wenn man in der dritten Klasse der transsibirischen Eisenbahn von einem Tisch zum nächsten geht, hat man regelmäßig Käsefüße im Gesicht. Die Liegen sind nur etwa 1,80 Meter lang und es gibt im Zug keine Dusche. Man kommt den russischen Einwohnern hier wirklich nahe.

Thailand

Marvin Scheeff von flashpacking4life.de

In Koh Samui habe ich hautnah miterlebt, wie es einen Baht-Bus (Großer Pickup, Fahrgäste sitzen auf Ladefläche) überschlagen hat. Der Fahrer war einfach zu schnell in die Kurve gefahren.

Armin von 4everthailand.com

Nimmt dir ein Thai die Vorfahrt und prallt mit dir zusammen, hast du die Schuld. Warum? Weil du ein „Farang“ bist und nicht weißt, wie man auf Thailands Straßen fährt. Traurig, aber ist so.

Eine thailändische Regel im Straßenverkehr besagt: Rollerfahrer müssen sich immer an den Autos vorbei bis nach vorn durchkämpfen. NICHT hinten einreihen, das verstopft nur die Straßen. Deshalb haben z.B. viele Motorrad-Taxis die rechten Seitenspiegel abmontiert.

Türkei

Morten und Rochssare von nuestra-america.de/

In der Türkei werden Verkehrsregeln eher als Richtlinien verstanden. Rückwärtsfahren auf der Autobahn, parken auf dem Seitenstreifen, überholen von rechts – alles kein Problem.

Uganda

Wolfgang von wbuerkle.de

Als Autofahrer hält man sich am besten eher in der Mitte der Straße - jedenfalls wenn es die Schlaglöcher und der (eher sporadische) Gegenverkehr erlauben.

Uruguay

Martin Schmitt von lateinamerika-reisemagazin.com

Eine Frage in der uruguayischen Führerscheinprüfung, die ich gemacht habe, lautet: Was macht man, wenn der rechte Blinker ausfällt? Richtige Antwort: Mit dem linken Arm durch das offene Fenster über das Dach nach rechts zeigen.

Indonesien

Corinna von travelpins.at

Egal ob 6-jährige Kinder ohne Helm oder 5-köpfige Familien plus Einkäufe - allein schon die Selbstverständlichkeit, dass ein Moped einfach nie voll ist, solange man damit fahren kann, war für uns schwer zu verstehen.

Chris von globesurfer.de

Das Ablaufsystem in Indonesien ist so schlecht, dass Regenwasser oft nicht abfließt und Überschwemmungen für Stunden den Verkehr zum Erliegen bringen.

Melissa von indojunkie.com

In Deutschland ein Warnsignal, in Indonesien ein Allround-Talent. Die Hupe wird hier immer und in allen möglichen Situationen betätigt.

Kenia

Autofahren in Kenia ist eine Sache für sich. Die erste Herausforderung besteht in Mombasa schon darin, vom Flughafen in Richtung Strand zu kommen. Den Diani-Beach erreicht ihr nämlich nur, wenn ihr mit der Fähre den Meeresausläufer überquert.

Neuseeland

Jere und Claudi von ganzrechtsunten.de

In Neuseeland hat der mit dem längeren Abbiegeweg Vorfahrt. Übertragen auf Deutschland würde das Folgendes bedeuten: Möchte ich rechts abbiegen und ein mir entgegenkommendes Fahrzeug will in dieselbe Straße, muss ich Vorfahrt gewähren.

Jenny von weltwunderer.de

In Neuseeland ist die Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften 100 km/h – immer (auch kurz vor einer Haarnadelkurve)!

Paraguay

Frank von ratgeber.reise

Beim Überqueren des Zebrastreifens lieber nicht auf sein Recht pochen, sondern Augen aufhalten. Hier wird nämlich nicht gebremst!

Marokko

Sonja und Udo von jo-igele.de

Selbst mit einem DAV-Ausweis (Abkürzung für Deutscher Alpenverein e.V.) kann man in Marokko ein Auto mieten. Hauptsache der Stempel und das Passbild sind drauf.

Namibia

Marianna von weltenbummlermag.de

Die Vorfahrtsregel in Namibia: Wer zuerst (an die Kreuzung) kommt, mahlt (beziehungsweise fährt) zuerst.

Gudrun von reisebloggerin.at

"Vorsicht, Giraffe!" oder "Achtung, Springbock!" Verkehrsschilder, die auf "wilde" Tiere hinweisen, sind hier keine Seltenheit.

tansania

In Tansania muss man nur drei goldene Regeln beachten: Es gilt Linksverkehr, der Bus hat immer Vorfahrt und für Tiere wird gebremst.

Ägypten

Daniel von fernwehblog.net

Energieeffizienz mal anders. Obwohl es unter Strafe steht, fährt man in Ägypten nachts ohne Licht, um Strom zu sparen (6 Monate Führerscheinentzug).

Vereinigte Arabische Emirate

Wer in Dubai über eine rote Ampel fährt darf 200€ zahlen und das Auto wird für 10 Tage konfisziert.

China

Thomas von reisenundessen.de

Im Reich der Mitte werden die Vorfahrtsregeln nicht wirklich ernst genommen. Es gilt: Wer zu langsam ist, muss warten.

Vietnam

Björn von travel.bjoerne.com

Reißverschlussverkehr par excellence! In der Stadt Saigon läuft der Verkehr wie Wasser, indem sich die Motorräder in jede kleine Lücke einordnen.

Gleiches gilt für Fußgänger: Wer eine Hauptstraße überqueren möchte, läuft bei konstantem Tempo los und lässt sich quasi von den Autos umfahren.

Kambodscha

Martin von wetraveltheworld.de

"VIP-Minibus" auf Kambodschanisch: 24 Leute plus Gepäck im Minivan ohne laufende Klimaanlage und stattdessen Formel1-Tempo mit Boxen-Stopps an jeder Ecke.

Dennis von lookinforjonny.com

Wer schafft noch mehr? Motorräder beladen mit Möbelstücken, lebendigen Tieren und bis zu fünfköpfigen Familien fahren hier durch die Straßen.

Malaysia

Franzi und Simon von umdieweltreise.ch

Fußgänger müssen (und sollten zum eigenen Wohlergehen) in Malaysia Brücken oder Ampeln nutzen, um die Straße zu überqueren. Ansonsten drohen Geldstrafen.

Australien

Matthias von travel-du.de

Die 90 Mile Straight in Western Australia geht es 145,6 km lang nur in eine Richtung: Geradeaus. 2 Stunden lang habe ich bei australischer Hitze auf die nächste Kurve gehofft. Luftspiegelungen, verursacht durch die aufstrebende Hitze, haben dabei meine Sinne vernebelt. Meine Konzentration sank immer weiter in den Keller und eine Art tranceartiger Zustand stellte sich ein.

Botswana

Evelyn von landmeedchen.com

Das Eingeben des Ziels in das Navigationssystem funktioniert nicht per Straßenname sondern per Koordinaten. Die muss man jedoch vorher erst dem Gerät anpassen und umrechnen. Ist das Ziel eingegeben, befindet sich das Auto einfach immer inmitten einer grünen Fläche, weil es einfach keine Straßen gibt und es kommt gut und gerne vor, dass unter der Zielfahne auf dem Gerät steht "Dead End. Don't go there".

Carina von last-paradise.com

In Botswana gibt es in den Städten und Dörfern keine richtigen Weiden für die Nutztiere und so läuft alles, was vier Beine hat, munter über die Straße. Vor allem die viel genutzten Esel (die gerne auch mal als Verkehrsmittel genutzt werden), aber auch Kühe, Ziegen und Hühner rennen von links nach rechts oder andersrum.

Italien

Jannis von jannislife.de

Beim Trampen entlang der Adria von Nord nach Süd durch Italien, ist es super spannend zu beobachten, wie die Straßen mit jedem Kilometer chaotischer werden. In Norditalien wird gesittet gefahren, wie in Deutschland, doch spätestens ab Höhe Foggia / Neapel fährt jeder, wie er will. Die Polizeipräsenz auf der Straße ist hoch. Zu kümmern scheint das keinen. Das sind ganz offenbar Erfahrungswerte, denn nur weil jemand mit 180 innerorts an einer Streife vorbei heizt, macht diese noch lange keinen Finger krumm.

Kuba

In jedem Ort kann man mit Fahrern Festpreise vereinbaren und sich von A nach B bringen lassen. Da die Straßen in Kuba oft sehr mitgenommen sind, wird fast jede Strecke im Ausweichslalom oder auch einfach mal konsequent auf der falschen Straßenseite gefahren - vor Kurven dann mit viel Gehupe.

DR Kongo

Dominik von followtheshadow.de

Einer der größten Flüsse der Erde ist der Kongo. Er ist der zweitlängste sowie der wasserreichste Strom des afrikanischen Kontinents. Dazu ist er auch der wichtigste Transportweg in der Demokratischen Republik Kongo. Von Kisangani bis Kinshasa ist er von Schiffen befahrbar und für Einheimische meist der einzige Weg von A nach B zu kommen. Zurzeit fahren aber nur Frachtschiffe, denn die Passagierschiffe wurden irgendwann mal eingemottet.

Mosambik

Dominik von followtheshadow.de

Unser Busfahrer, pensionierter Rennfahrer, schaffte es im Schnitt 125 km/h zu fahren. Trotz Spitzengeschwindigkeiten von 147 km/h wurde der Schnitt nicht besser, da es erst bergauf ging und dann, als der Bus gerade wieder Fahrt aufgenommen hatte, ihm ein Polizist den Weg versperrte. Nur ein beherzter Sprung von der Fahrbahn rettete den Polizisten vor schlimmen Folgen. Wieviel Schmiergeld der Fahrer zahlen musste, um aus der Nummer wieder heraus zu kommen, konnte ich leider nicht sehen.

Niederlande

Marc von reisezoom.com

In den Niederlanden findest du super ausgebaute Autobahnen, teilweise bis zu 5 Spuren breit. Allerdings nimmt man es mit dem Tempolimit scheinbar sehr ernst, und so kommt es vor, dass du Ewigkeiten mit nur 100 km/h (für Deutsche, quasi im Standgas) vor dich hinrollst. Die linke Spur ist meistens leer.

Philippinen

Matthias von traveling-shapy.de

Wer immer schon auf den Dächern von alten Armeetrucks fahren wollte, sollte schleunigst die Philippinen bereisen. Durch die Amerikaner besitzen sie hier unzählige Trucks, die zu Bussen umgebaut werden. Sollte der Platz hinten nicht reichen, wird man einfach auf die Dächer verfrachtet und kann von dort aus den Fahrtwind und die Aussicht genießen.

Schottland

Kathrin von fraeulein-draussen.de

In den schottischen Highlands kennt offenbar jeder jeden. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, warum jeder, aber auch wirklich jeder Autofahrer, der mir dort oben entgegengekommen ist, freundlichst zugewinkt hat. Frisch zurück in Deutschland hab ich das dann aus Gewohnheit ein bisschen fortgeführt. Leider war das hierzulande eher eine einseitige Geschichte, weshalb ich mir das schnell wieder abgewöhnt habe.

Seychellen

Simone von wolkenweit.de

Auf La Digue, mit 9,81 Quadratkilometern die drittgrößte der bewohnten Seychellen Inseln, gibt es eine Verkehrserfahrung, an der sich viele ein Beispiel nehmen sollten. Denn Autos gibt es dort erst seit ein paar Jahren. Sie beschränken sich ausschließlich auf Taxis und sind an einer Hand abzuzählen. Auf La Digue regiert das Fahrrad und noch hin und wieder der traditionelle Ochsenkarren.